Fakultät für Erziehungswissenschaft
 
 
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Uni von A-Z
Universität Bielefeld
  

Spielräume benachteiligter Kinder“ – eine qualitative Studie zu Kinderarmut

Gefördert von Bepanthen (Bayer)
Laufzeit: 1.06.2008 bis 31.12.2008
1. Erkenntnisinteresse
Sowohl im deutschsprachigen wie auch internationalen Kontext gibt es bislang kaum systematisch erhobene Aussagen von sozial benachteiligten Kindern selbst über ihre Lebenssituation. Die Studie versteht sich vor diesem Hintergrund als eine explorative Untersuchung. Untersucht werden Kinder, die an Feriencamps des Kinderhilfswerks „Die Arche“ in Berlin und Hamburg teilnehmen. Der Fokus dieser ersten Studie liegt somit auf den Ferien- und Freizeitbereich. Das Forschungsinteresse zielt auf Fragen der Aneignung, der Wahrnehmung psychosozialer und räumlicher Möglichkeiten sowie der Wertvorstellungen von Kindern. Diese Erkenntnisinteressen bündeln wir in dem Begriff der „Spielräume“.
Dieser Begriff beinhaltet

  1. Entscheidungs- und Handlungsspielräume aus Sicht der Kinder,
  2. Konkrete räumliche, zeitliche Möglichkeiten aus Sicht der Kinder,
  3. Sozialraum und Alltag der Kinder (Streifraum)
  4. Psychosoziale Bedingungen aus Sicht der Kinder

2. Methodisches Vorgehen
Ausgehend vom Forschungsstand zu benachteiligten Kindern, aktuellen Kinder- Surveys (z.B. World Vision), den methodologischen Überlegungen zur Kinderforschung und der theoretischen Rahmung des Capability Approach (Sen; Nussbaum) umfasst das Forschungsdesign folgende Schritte:

3. Projektbeteiligte
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Sabine Andresen und Susann Fegter
Forschungsteam: Elena Bütow, Katharina Gerards, Constanze Lerch, Nils Schnell, Martin Siebert.
4. Aus der Forschung hervorgegangen Publikationen:
Andresen, Sabine; Fegter, Susann: Spielräume sozial benachteiligter Kinder. Bepanthen Kinderarmutsstudie. Eine ethnographische Studie zu Kinderarmut in Hamburg und Berlin. Vorläufiger Abschlussbericht. Bielefeld, 2009.

Kontakt:
Susann Fegter sfegter@uni-bielefeld.de