Fakultät für Erziehungswissenschaft
 
 
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Universität Bielefeld > Fakultät für Erziehungswissenschaft > AG 3 : Schultheorie
  

Forschung

|  Aktuelle Projekte

Multiprofessionelle Kooperation in inklusiven Ganztagsschulen
Projekt der Qualitätsoffensive LehrerInnenbildung BiProfessionell: Clusterleitung Zentrum für inklusionssensible Diagnose, Förderung und Didaktik.
(Lütje-Klose/ Böhm-Kasper/ Demmer/ Ziegler) Wiss. Mitarbeiter: Benedikt Hopmann

Professionalisierung durch die Konfrontation subjektiver und wissenschaftlicher Theorien inklusiven Unterrichts
Projekt der Qualitätsoffensive LehrerInnenbildung BiProfessionell: Clusterleitung Zentrum für inklusionssensible Diagnose, Förderung und Didaktik.
(Wild/ Lütje-Klose/ Textor) Wiss. Mitarbeiterin: Ann-Christin Faix

Diagnose- & Förderkompetenz für sprachsensiblen Fachunterricht
Projekt der Qualitätsoffensive LehrerInnenbildung BiProfessionell: Clusterleitung Zentrum für inklusionssensible Diagnose, Förderung und Didaktik.
(Riemer/ Lütje-Klose) Wiss. Mitarbeiterin: Nadia Wahbe

kritisch-reflexive Praxiserfahrung in der Grundschule, Projekt "Schule für alle"
Projekt der Qualitätsoffensive LehrerInnenbildung BiProfessionell: Cluster I, Praxisorientierung
(Miller/ Kottmann) Wiss. Mitarbeiterin: Catania Pieper

Präkonzepte Sachunterricht & NaWi-Sek I
Projekt der Qualitätsoffensive LehrerInnenbildung BiProfessionell: Cluster II, Forschendes Lernen im Praxissemester
(Wegner/ Fromme/ Miller/ ) Wiss. Mitarbeiterin: Stefanie Ohlberger

Reflexion literaler und ästhetischer Kompetenzentwicklung in Projekten zur kulturellen Schulentwicklung
Projekt der Qualitätsoffensive LehrerInnenbildung BiProfessionell: Cluster III, Inklusionssensible Diagnose, Förderung und Didaktik
(Josting/ Miller) Wiss. Mitarbeiterin: Kristina Purrmann

Absolventenstudie Integrierte Sonderpädagogik

Der Studiengang Integrierte Sonderpädagogik wird im Rahmen einer Absolventenstudie regelmäßig evaluiert: Im Herbst 2011 und 2013 wurden die Absolvent/innen, deren Masterabschluss jeweils mindestens ein Jahr zurücklag, mittels einer Online-Befragung angeschrieben. Die Befragung verfolgt drei Ziele: erstens den Verbleib und die weiteren beruflichen Anschlüsse und Einmündungen zu erheben, zweitens etwas über ihre Haltungen und Einstellungen bzw. Beliefs zu inhaltlichen Aspekten wie beispielsweise zu Begriffen der Integrations-/ Inklusionsdebatte oder bildungspolitischen Diskursen zu erfahren, und drittens gemäß der Konstruktion des Studiengangs zu einem Abgleich zwischen den Aussagen der Absolvent/innen und den Intentionen und der Konzeption des Studiengangs zu gelangen, um diese Aspekte bei ggfs. notwendigen Modifikationen des Studiengangs zu berücksichtigen. Die Absolventenstudie wird von Prof. Dr. Susanne Miller und Dr. Brigitte Kottmann durchgeführt, eine Fortführung – auch durch Interviewstudien – ist geplant.

Link zum PDF:
Kottmann 2014
Kottmann_Hofauer 2015

 

|  Abgeschlossene Projekte

"Bielefelder Längsschnittsstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements" (BiLieF)
Gefördert durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01JC1101 in der Förderlinie "Chancengleichheit und Teilhabe".
Projektleitung: Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose, Prof. Dr. Elke Wild. Prof. Dr. Malte Schwinger

Homepage: http://www.uni-bielefeld.de/inklusion/

Kindertagesstätte >> Grundschule
Übergang von der KiTa in die Grundschule
KI>>GS

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Susanne Miller
MitarbeiterInnen: Kapril Meser, Katrin Velten
Kooperationspartner: Vertreter der Stadt Bielefeld sowie Fachkräfte aus KiTa und Grundschule
Laufzeit: 01.08.2013-01.08.2016
Förderung: Stadt Bielefeld

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Kurzdarstellung:
Der Übergang von der Kindertageseinrichtung (KiTa) in die Grundschule wird bildungsbiografisch häufig als ein einschneidendes Ereignis bewertet. Laut Beelmann (2000) zeigt sich bspw. lediglich ein Drittel der Kinder als „Übergangsgewinner“, während ein erheblicher Teil Übergangsschwierig-keiten aufweist. Ein Risiko, im Sinne einer negativen Bildungsspirale, tragen hier besonders Kinder, die ein geringes Selbstkonzept aufweisen und/oder aufgrund ihrer soziokulturellen Herkunft zu den eher benachteiligten Kindern gezählt werden. In Bezug auf die Gestaltung eines positiven und gelingenden Übergangs von KiTa in Grundschule stellen bspw. die internationalen Leistungsvergleichsstudien PISA, TIMSS und IGLU die Kooperation zwischen vorschulischer Einrichtung, Eltern, Kind und Schule als besonders wirkungsmächtig heraus.

Projektdarstellung: Ziele und Innovationsidee
Hier setzt das Projekt KIGS der Stadt Bielefeld an, dessen Zielsetzungen

  • die Minimierung der Risiken und Probleme des Übergangs von KiTa in GS
  • eine inhaltliche und strukturelle Verzahnung von elementar- und Primarbereich
  • die räumliche Anbindung der KIGS-Gruppe in der Grundschule
  • die Fokussierung auf die soziale, gesundheitliche und kognitive Förderung von Kindern, insbesondere von sozial benachteiligten Kindern
  • die Entwicklung eines Leitbildes für den Elementar- und Primarbereich in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Kooperations- und Präventionsnetzwerken sind.
Der Innovationsaspekt in KIGS ist vor allem die konkrete Umsetzung der gezielten inhaltlichen und strukturellen Kooperation durch eine räumliche Anbindung der KIGS-Gruppe in der Grundschule. Dadurch ermöglicht KIGS den Kindern eine frühe Heranführung an die alltäglichen Abläufe und Strukturen der Grundschule, in welche sie sukzessive hinein wachsen können. Auch auf Ebene der beteiligten PädagogInnen werden durch gemeinsame Bildungsarbeit geteilte Sichtweisen, aber auch professionsbedingt unterschiedliche Kompetenzen der ErzierInnen und LehrerInnen als gemeinsame Stärke im Übergangsprozess nutzbar.

Forschungsvorhaben:
Die wissenschaftliche Begleitforschung verschreibt sich der Qualitätssicherung im KIGS-Projekt und verfolgt dabei eine Doppelaufgabe

  • Evaluation der Ergebnisqualität: Wahrnehmung und Bewertung des Projekts aus der Sicht von Erzieherinnen, Lehrerinnen, Eltern und Kindern
  • Dokumentation der Konzeptvarianten und Gestaltungsmöglichkeiten der pädagogischen Praxis aus den beteiligten Institutionen

Untersuchungsdesign:
Im Rahmen der dreijährigen Projektlaufzeit ist es geplant, die Wahrnehmungen der teilnehmenden Akteure jeweils zu Beginn sowie zu Ende einer KIGS-Gruppe abzubilden. Bei den beteiligten Kindern ist es sogar angestrebt, die Erhebung auf ein respektive zwei Jahre nach Schulbeginn auszudehnen.

Das Untersuchungsdesign setzt sich aus qualitativen sowie quantitativen Forschungselementen zusammen. Die Befragung der pädagogischen Fachkräfte und auch die Erhebung der Wahrnehmungen der Kinder erfolgen über qualitative Interviews in denen projektrelevante Fragestellungen thematisiert werden. Die Erwartungen und Einstellungen der Eltern werden im Projekt quantitativ mittels Fragebogen festgehalten.
Da das Projekt nachhaltig wirken soll, ist es Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitforschung hand-lungsrelevantes Prozess- und Steuerungswissen zu generieren, welches einer (kommunalen) Ausweitung des KIGS-Projekts dient.

Modellstandorte:

  • an der Plaßschule die KIGS-Gruppe der Karl-Siebold-KiTa in Trägerschaft des Kirchenkreises Bielefeld
  • an der Grundschule An der Windflöte die KIGS-Gruppe der KiTa Windflöte in Trägerschaft der Stadt Bielefeld


Beelmann, Wolfgang (2000): Entwicklungsrisiken und -chancen bei der Bewältigung normativer sozialer Übergänge im Kindesalter. In: Große Pläne für kleine Leute. Leyendecker, Christoph/Horstmann, Tordis (Hg.). München: Reinhardt, S. 71-77).

Yeboah, David A. (2002): Enhancing transition from early childhood phase into primary education: evidence from the research literature. In: Early Years: Journal of International research and Development. Volume 22 (1), S. 51-68.

 

 

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Grundschullehrkräfte im Entscheidungsprozess zur Meldung auf Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs: Soziale Konstruktion und subjektive Theorie
Gefördert durch zentrale Forschungsmittel der Universität Bielefeld
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Susanne Miller
MitarbeiterInnen: Herr Prof. Dr. Stefan Fries, Frau Dr. Brigitte Kottmann, Frau Franziska Gauglitz

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Kurzdarstellung:

Forschungsinteresse und Fragestellung

Die Bildungsungleichheit stellt derzeit eine der größten Herausforderungen unseres Bildungswesens dar. Die Gliederung unseres Schulwesens in verschiedene selbstständige Schulformen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Selektion in die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen stellt dabei die nachhaltigste und folgenschwerste Selektion im deutschen Bildungssystem dar. Ein erheblicher Anteil der Schüler verlässt die Förderschule Lernen ohne Schulabschluss, der Weg in die Armut und der Ausschluss von gesellschaftlicher Teilhabe ist vorgezeichnet. Für den Grundschulbereich ist diese Thematik deshalb von besonderem Interesse, weil hier neben der Selektion durch Zurückstellung vom Schulbesuch (je nach Bundesland), Klassenwiederholung sowie Zuweisung zu verschiedenen Schulformen des Sekundarbereichs zugleich auch die Entscheidung gefällt wird, ob eine Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarf erfolgen soll.

Grundschullehrkräfte handeln als Professionelle in diesen widersprüchlichen Anforderungen zwischen Förderung und Selektion und gestalten durch ihre spezifische Professionalität, durch ihre Kompetenzen und Erfahrungen eigene Handlungsspielräume. Wie sie dies genau tun und welche Vielfalt es dabei gibt, soll in dieser Studie genauer untersucht werden. Konkret geht es darum, wie Grundschullehrkräfte die Entscheidung treffen, ein Kind mit Lernschwierigkeiten zur Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarf zu melden oder eventuell auch nicht zu melden. Wir gehen davon aus, dass in dieser Entscheidungssituation u.a. auch die konkreten Rahmenbedingungen in der Grundschule und die subjektive Theorien der Lehrkräfte eine wesentliche Rolle spielen. Empirische Ergebnisse darüber, was eine Grundschullehrkraft zu der Entscheidung bewegt für einen Schüler ein AO-SF- Verfahren zu eröffnen oder auch nicht zu eröffnen, liegen bisher nicht vor.

Methodisches Vorgehen

Im Rahmen dieser qualitativen Explorationsstudie werden 8 leitfadengestützte Interviews mit Grundschullehrkräften geführt. Inhaltliches Ziel ist es herauszuarbeiten, wie sich der Blick von Grundschullehrkräften auf Kinder, welche von der Eröffnung eines AO-SF- Verfahrens bedroht sind, begründet und in welcher Art und Weise sie ihre Entscheidungen als Akteure im Schulsystem ausgestalten. Die Auswertung der Interviews erfolgt mittels der qualitativen Inhaltsanalyse um aus den Angaben der Lehrkräfte die dahinterliegenden Kategorien im Entscheidungsprozess über die mögliche Eröffnung eines AO-SF- Verfahrens zu identifizieren und eine quantitative Studie anzuschließen.

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Ein Stadtteil für starke Kinder in Oldenburg
Förderer: Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Susanne Miller, Frau Dipl. Päd. Strosche

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Zielsetzung des Projekts „Ein Stadtteil für starke Kinder in Oldenburg“ ist:

  • Kindern aus überwiegend sozial schwachen Familien mit Migrationshintergrund in einem frühen Stadium Wege in das deutsche Bildungssystem zu öffnen,
  • dabei die Eltern gezielt einzubeziehen
  • und schon vor dem Eintritt in den Kindergarten Bildungs- und Entwicklungsdefiziten vorzubeugen.

Zugleich setzt das Projekt auf einen multiperspektivischen Förderansatz, der eine gestufte Angebotspalette im Rahmen eines neuartigen Frühfördernetzes bereithält, kontinuierlich ausbaut und Eltern befähigt, zunehmend selbst zu Akteuren zu werden und die Chancen unseres Bildungssystems zum Wohl ihrer Kinder zu nutzen. Beispielsweise sind die folgenden niederschwelligen Angebote Bestandteil des Projekts:

  • die Elternbegleiterinnen,
  • die SchülerpatInnen,
  • die Sprachförderung und Elternbildung („Griffbereit“ und „Rucksack“),
  • das Frauenfrühstück, etc.
Frau Prof. Dr. Miller ist gemeinsam mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Frau Dipl. Päd. Strosche für die wissenschaftliche Begleitforschung des Projekts verantwortlich. Zusammen sind sie zuständig für die Evaluation des Projekts sowie für den Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Projektpraxis.

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Wahrnehmung von Heterogenität in der Schule
aus der Perspektive von GrundschullehrerInnen und SonderpädagogInnen
Förderer: Max-Traeger-Stiftung
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Susanne Miller

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Der Begriff „Heterogenität“ hat sich in der pädagogischen Diskussion zu einem wahren Modewort entwickelt. Auf einer programmatisch und normativen Ebene wird vielfach eine recht einfache Lösung geboten: Lehrerinnen und Lehrer sollen „Heterogenität als Chance“ sehen. Die Perspektive der Lehrerinnen und Lehrer wird dabei aber zu oft außer Acht gelassen.

Deshalb ist es das Ziel der quantitativ angelegten Studie, die persönliche Sichtweise von Lehrerinnen und Lehrern zu der Vielfalt von Schülerinnen und Schülern, zu den damit verbundenen Herausforderungen und Belastungen abzubilden.

Da zukünftig die Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Grundschullehrkräften und SonderpädagogInnen im Sinne einer „Schule für alle“ immer notwendiger wird, geht es konkret auch um die Selbst- und Fremdwahrnehmung beider Professionen.

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|  Promotionsvorhaben

Sachunterricht im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung - eine explorative Vergleichsstudie zur Unterrichtspraxis in der Förderschule und im Gemeinsamen Unterricht
René Schröder  | Lehrer im Hochschuldienst AG 3
Erstbetreuer: Prof. Dr. Susanne Miller
HandlungsSpielRäume - Selbstwirksamkeitserfahrungen von Kindern im Übergang von der KiTa in die Grundschule
Katrin Velten | wiss. Mitarbeiterin AG 3
Erstbetreuer: Prof. Dr. Susanne Miller
Kooperation und Zielkonflikte von LehrerInnen in der Grundschule. Eine quantitativ-empirische Studie zur Kooperation in inklusiven Settings.
Phillip Neumann | wiss. Mitarbeiter AG 3
Erstbetreuer: Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose
Lehrerfortbildung zur Professionalisierung im Umgang mit Vielfalt
Bettina Streese | Lehrerin im Hochschuldienst AG 3
Erstbetreuer: Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose
Die Wahrnehmung und Förderung des schulischen Wohlbefindens von Lernenden mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lernen in exklusiven und inklusiven Schulmodellen aus der Perspektive verschiedener Akteure.
Björn Serke | Lehrkraft für besondere Aufgaben AG 3
Erstbetreuer: Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose

|  Abgeschlossene Promotionen

Emotionale und Soziale Schulerfahrungen von Grundschülern – Eine quantitative Studie
Julia Carmen Nicklaussen | wiss. Mitarbeiterin Universität Oldenburg
Erstbetreuer: Prof. Dr. Susanne Miller
Veränderungen des didaktischen Handelns von Lehrkräften im jahrgangsübergreifenden Unterricht der Grundschule
Martin Pape | ehemaliger Lehrer im Hochschuldienst der AG 3
Erstbetreuer: Prof. em. Dr. Dagmar Hänsel
Arbeitszufriedenheit und Belastungen von Grundschulleitungen: Eine empirische Studie in NRW
Iris Hohberg | Rektorin | freie Promotion
Erstbetreuer: Prof. Dr. Susanne Miller
Fragen stellen an die Welt – Eine empirische Untersuchung in der Sachunterrichtsdidaktik
Vera Brinkmann | Stipendiatin Deutsche Studienstiftung für das deutsche Volk
Erstbetreuer: Prof. Dr. Susanne Miller

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