

Célestin Freinet: Der Buchdruck in der Schule. Boulogne 1927

Die Wörter be-greifen – Schriftkultur erleben. Pädagogische Begründung der Schuldruckerei
Auf der Schuldruckerei können Kinder eigene Texte, z.B. selbst erfundene Geschichten und Gedichte mit beweglichen Holz- und Metalllettern setzen und auf der Rollenpresse vervielfältigen. Daran anknüpfend können nach unterschiedlichen Verfahren Illustrationen gedruckt und Bücher gebunden werden. Das eigene Schreiben wird hier eingebettet in komplexe Erfahrungen einer vielschichtigen Schriftlichkeit. Ästhetische Artikulation geht einher mit sinnlichen Erfahrungen, konkretem Schrifterlebnis und handwerklichen Funktionsabläufen. Inhalt und Sprache, Persönliches und Normatives werden ineinander verwoben erfahrbar und schaffen Momente intensiver Produktivität. Kinder erleben schriftliches Schaffen so nicht nur als Lehrgang, sondern als Moment der Teilhabe an einer elementaren Schriftkultur. (Schrift-)Sprache wird dabei persönlich bedeutsam.

Wer kann die Schuldruckerei nutzen?
An der Schuldruckerei der Lernwerkstatt können Studierende dieses besondere Schreibinstrument selbst erproben. Die Schuldruckerei steht allen Interessierten zur Verfügung. Sie kann genutzt werden:
Die Schuldruckerei ist ein Kooperationsprojekt der Lernwerkstatt mit der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.
Aktuelles
05.12.2012 Druckworkshop für Studierende

13.12.2012 Buchbindeworkshop für Studierende

31.10.2012 Feierliche Einweihung der erweiterten Druckecke im Rahmen der Feier zum 20jährigen Bestehen der Lernwerkstatt
24.10.2012 Haiku-Schreib- und Druckwerkstatt mit dem Schriftsteller Ingo Cesaro

Interessante Links
12 Argumente für die Schuldruckerei
Schuldruckerzentrum der PH Ludwigsburg
Forum „Schuldruck in Deutschland“
Kreatives Schreiben mit Kindern
Deutsches Technikmuseum: Schreib- und Drucktechnik
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