Fakultät für Erziehungswissenschaft
 
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Forschung

 

Laufende Projekte

Begleitforschung - Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre (2015-2017)

Weitere Informationen hier.

 

Abgeschlossene Projekte

Begleitforschung - Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre (2012-2015)[weitere Informationen]

 

 Im Rahmen der Initiative Exzellenz in der Lehre werden von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Joachim Herz Stiftung in drei Ausschreibungsrunden jeweils bis zu 15 Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre vergeben. Die Fellowships sind mit 50.000 Euro dotiert.
Die Arbeitsgruppe Weiterbildung & Governance of Lifelong Learning (Fakultät für Erziehungswissenschaft)  übernimmt hierbei die von der Baden-Württemberg Stiftung finanzierte begleitende Untersuchung der innovativen Lehrprojekte über einen Zeitraum von drei Jahren.
Im Mittelpunkt der Evaluation steht die Kompetenzentwicklung der Fellowship Programmteilnehmer. Ein weiterer Fokus liegt auf der Untersuchung der Beziehungen der beteiligten Akteure zueinander und deren Auswirkungen auf innovative Programmentwicklungen in den Hochschulen.

 

Ziel des DIALOGUE-GRUNDTVIG Netzwerkes ist es, eine Brücke zu schlagen zwischen der akademischen Forschung zu University Lifelong Learning (ULLL) und der professionellen Praxis von Erwachsenenbildung in ULLL-Maßnahmen. Dadurch wird Raum für einen aktiven Dialog zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und Politikern geschaffen.

 

Die Qualifizierung von Menschen mit Migrationshintergrund stellt eine wichtige Maßnahme für ihre soziale und berufliche Integration dar. Durch diese Maßnahme sollen bestimmte Heterogenitätsmerkmale (z. B. Sprache, Qualifikationen, Arbeitsverhalten), die diese Menschen im Vergleich zu den Standards in Deutschland aufweisen, harmonisiert werden. Geleitet wird dieser Prozess von der Idee der Anpassung.

Der Cultural Mainstreaming-Ansatz verfolgt dagegen eine andere Idee, nämlich die der „Nicht-Hierarchisierung von Differenz“ (Döge) und damit die Anerkennung und Wertschätzung der individuellen Merkmale. Diese Idee soll von allen öffentlichen sowie öffentlich geförderten Institutionen, Organisationen und Einrichtungen umgesetzt werden (Bundesministerium für Bildung und Forschung). Der Ansatz fordert damit nicht nur die Anpassung der Zugewanderten, sondern auch die Veränderung der Mehrheitsgesellschaft. Damit betrifft Cultural Mainstreaming alle Mitglieder der Gesellschaft. Die Frage ist, inwieweit das Konzept von Cultural Mainstreaming bereits in der Bildungspraxis umgesetzt wird.

Diese Forderung hat die Expertise am Beispiel des Berliner Modellprojekts QSInova aufgegriffen. Dabei wurde zugleich untersucht, inwieweit das Konzept, das speziell für Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung (FbW-Maßnahmen) von Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt worden ist, sich generell auf FbW-Maßnahmen übertragen lässt.

Basis der Expertise war eine explorative Studie in Form einer qualitativen Dokumentenanalyse sowie von Telefoninterviews, die unter qualitativen Gesichtspunkten ausgewertet wurden. Auf der Basis der Analyseergebnisse sind Handlungsempfehlungen formuliert worden.

 

Auf der Basis einer Analyse beruflicher Veränderungssituationen sind Diagnose-Instrumente sowie Maßnahmen zur Entdeckung und Förderung individueller Kompetenzen bei Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeitern entwickelt worden. Mit deren Hilfe wurden individuelle Kompetenzprofile erstellt als Basis für individuelle Personalentwicklungsprogramme von Zeitarbeitsunternehmen und Entleihfirmen.