

Über Uns
Der Einsatz von Infotrmations- und Kommunikationstechnologien in Lehr-Lernprozessen Erwachsener stellt eine besondere Herausforderung unserer Zeit dar. Neben der Implemntierung, Gestaltung und Evaluation von E-Learningprozessen verfolgt unsere Arbeitsgruppe als wesentliche Zielsetzung die Entwicklung von pädagogischem Personal. Hierzu bieten wir im Rahmen unseres Lehrangebots in E-Trainer/innen-Qualifizierungsprogramm an, dass sich besonders mit den kommunikativen und kollaborativen Begleitprozessen von E-Learning auseinandersetzt. Durch die aktuellen technologischen Entwicklungen (web 2.0) entstehen zurzeit neue interaktive Potenziale. Hierum geht es u.a. in unserem Projekt E-Learning 3D.
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Moodle (kostenlose Lernplattform)E-Moderation bezeichnet für uns die Anwendung von Moderationstechniken in digitalen Medienwelten. Dies geschieht insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung von sozialen Prozessen in E-Learning-Kontexten. Zur Realisierung werden unterschiedliche synchrone und asynchrone Kommunikationstolols eingesetzt. Zur Kompetenzentweicklung bieten wir seit 2003 eine E-Traiener/innen Qualifizierung für Studierenden an. Neben der Bedienung der Technik sind vor allem Kenntnisse über die Besonderheiten der Kommunikation im virtuellen Raum erforderlich. Nicht selten zeigen soziale Interaktionen in Lernprozessen die Grenzen aktueller Kommunikationstools auf, weshalb die wir zurzeit im Rahmen des Innovationsprojekts E-Learning 3D an der Erschließung virtueller 3D-Welten für Weiterbildungsprozesse arbeiten. Die zunehmende Durchdringung pädagogischer Handlungsprozesse durch moderne Infomations- und Kommunikationstechnologien macht E-Moderation zu einer pädagogischen Kernkompetenz für die Zukunft.
- - - Es werden Formen zeitgemäßer entwicklungsorientierter Begleitforschung entwickelt. Sie stellt ein wichtiges Verbindungsglied zwischen Forschung und Lehre dar. Die wissenschaftliche Verständigung über zeitgemäße Begleitforschungskonzepte eröffnet auch Möglichkeiten der Kooperation.
Das Paradigma des Lebenslangen Lernens verlangt neue Patenschaften zwischen Institutionen. In nahezu allen sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern wird Kooperation und Vernetzung ein bedeutendes Losungspotenzial für Strukturprobleme zugeschrieben. Es gibt kaum ein pädagogisches Handlungsfeld, in dem Netze nicht postuliert und entdeckt werden
Vernetzung zielt auf Synergie und verbesserte Kommunikation von bisher getrennt handelnden Akteuren. Das kooperativ und aufeinander abgestimmtes Vorgehen reagiert auf die Bedarfslagen pädagogischer Zielgruppen. Die zunehmende Ausdifferenzierung auf der einen Seite verlangt auf der anderen Seite wiederum Integrationsanstrengungen, d.h. das Knüpfen von Netzen.
Zunehmend werden Netzwerkkonzepte auch als Rahmenbedingungen für Lernprozesse im Zuge der Diskussion um das lebenslange und das selbstgesteuerte Lernen diskutiert. Dafür steht die Forderung nach einer vernetzten Lernkultur. Offene Lernkonzepte verlangen die Überwindung isolierter Lernarrangements zugunsten vernetzter Lernräume. Vor allem im Rahmen der Regionalentwicklung werden Netzwerke propagiert. Von der Etablierung lokaler und regionaler Kooperationsgeflechte werden Zugänge zu neuen Lernorten und Innovationspotenziale erwartet. Dafür stehen beispielhaft die Konzepte der „Lernenden Regionen“ und der „Learning Cities“.
Pädagogischer Professionalität kommt eine Schlüsselbedeutung für die Qualität von Bildungsprozessen und der Entwicklung von Lehr-Lernkulturen zu.
Die Notwendigkeit einer verbesserten Fort- und Weiterbildung pädagogischer Professionals ist umso dringlicher, je mehr die Anforderung besteht, Bildungseinrichtungen zu innovieren und in ihren Qualitätsstandards weiterzuentwickeln sowie die Erwartungen der Lernenden an individuelle Lernbegleitung zu erfüllen. Neben der wissenschaftlichen Forschung in diesem Feld sieht es die AG 6 als Aufgabe an, passende Weiterbildungsangebote für einen heterogenen (Weiter-)Bildungsbereich zu entwickeln.
Weiterbildung durch Hochschulen umfasst berufliche, politische und allgemeine Bildung. Ihre Relevanz ergibt sich aus ihrem Bezug zu ökonomisch, sozial und politisch zu thematisierenden Fragen. In der wissenschaftlichen Weiterbildung geht es „um Perspektiven und Inhalte, die sich im wissenschaftlichen Diskurs zu bewähren haben“ (Wittpoth 2005), Praxisrelevanz, Problemorientierung und Methodenstrenge bezeichnen drei ihrer wesentlichen Voraussetzungen (Dikau 1993). Die Weiterbildung an Hochschulen hat somit ein breites Gestaltungsfeld, unterliegt andererseits aber auch in starkem Maß dem Wandel politischer und gesellschaftlicher Bewertungen dessen, was als aktuell wichtig, regelungsbedürftig, marktgängig oder förderungswürdig definiert wird.
Es besteht eine Vielfalt von Angeboten und Programmen - von Kursen bis zu Materstudiengängen, von Vorlesungen bis zu Blended Learning- Konzepten, von Seniorenstudien bis zu Managertrainings, von Anpassungen an die Technologieentwicklung bis grundlegenden Ethikfragen, von regionalen Transferprojekten bis zu internationalen Lernnetzwerken etc.
Seit der Bologna-Folgekonferenz 2001 in Prag ist bildungspolitisch das lebenslange Lernen ein wichtiges Element des europäischen Hochschulraums. Seit der Konferenz der europäischen Minister 2003 in Berlin sind die Hochschulen aufgefordert, ihre Möglichkeiten für lebenslanges Lernen und die Anerkennung früher erworbener Kenntnisse zu verbessern und allen Bürgern– je nach ihren Wünschen und Fähigkeiten – lebenslange Lernverläufe hin zur Hochschulbildung und innerhalb der Hochschulbildung zu ermöglichen.
weiterführende Links
Kontaktstelle Wissenschaftliche WeiterbildungZentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld e.V.
Deutsche Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF)