Modellprogramm Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRG - Konzepte
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Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRG

IT-gestützte Kommunikation in der Familialen Pflege

Mit der IT-gestützten Kommunikation in der Familialen Pflege erweitert das Modellprogramm das Strategie- und Beratungsangebot. Die lebensweltlich-orientierte Arbeit der Pflegetrainer*innen mit den pflegenden Angehörigen erfährt häufig keine systematische Abbildung in den Krankenhäusern. Einerseits bleiben somit die Belange der Familialen Pflege im Krankenhaus unterrepräsentiert, andererseits können die speziellen Bedürfnisse der pflegebedürftigen Patient*innen und ihrer Angehörigen nicht ausreichend erfasst werden.

Die Folgen sind unerkannte dementielle Erkrankungen und Delirrisiken, unerfasste (zu erwartende) Pflegegrade sowie weitere pflegerelevante Nebendiagnosen, die den Entlassungsprozess verzögern können oder riskant gestalten Es zeigt sich häufig, dass die Familiale Pflege nicht in den Entlassungsprozess integriert ist. Unvorbereitete Entlassungen, pflegerisch riskante Settings in der Häuslichkeit und hohe Anzahlen von sozial- und pflegerisch indizierte Wiedereinweisungen folgen.

Über die systematische, digitale Erfassung eines vorhandenen oder zu erwartenden Pflegegrads im KIS schon bei Aufnahme lässt sich die Beauftragung der Pflegetrainer*innen im Entlassungsprozess nach DNQP 2009 mit geringen Systemkosten etablieren, indem die Familiale die pflegerische Überleitung in die Häuslichkeit verantwortet. Konzepte zur Früherkennung von Demenz- und Delirrisiken, wie sie in der Krankenhausplanung Nordrhein-Westfalen 2015 und Schleswig Holstein 2017 integriert wurden, unterstützen diesen Prozess nachhaltig.

Ausführliche Informationen

Ergänzungen


Für weitere Fragen wenden Sie sich an Ihre wissenschaftliche Begleitung oder direkt an: Jan-Willem Waterböhr .

Prozessschema

Das Prozessschema skizziert problemorientiert den Aufbau des Förderprogramms und seiner einzelnen Bausteine ("Projektinstrumente") von der Beauftragung während des Krankenhausaufenthalts über die Entlassung hinaus und die abschließende Evaluierung.

Prozessschema