Modellprogramm Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRG - Das Modellprojekt
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Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRG

Lehrforschung

Die Kooperation zwischen dem Modellprogramm und der Universität Bielefeld spiegelt sich unter anderem in der seit 2010 bestehenden Lehrforschung wieder. Diese so genannte Forschungswerkstatt ist dabei ein fester Bestandteil vom Masterstudium Erziehungswissenschaft und liegt als Modul vor (siehe Modul 25-ME3 Forschungsprojekt im eKVV).

Student*innen vom Masterstudium Erziehungswissenschaft mit dem Studienschwerpunkt Beratung oder Soziale Arbeit erhalten hier die Möglichkeit, sich intensiv mit einem selbstgewähltem, aber projektbezogenem Thema wissenschaftlich auseinanderzusetzen, ein eigenes Forschungsprojekt durchzuführen und praktische Erfahrungen im Feld zu sammeln. Jeweils Teams aus zwei bis drei Student*innen gehen in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Berater*innen des Modellprogramms ins Feld und erheben Daten von Pflegetrainer*innen oder Angehörigen zu unterschiedlichen, auf das Modellprogramm bezogenen Themen (z.B. zu nicht sichergestellte Pflege, hochaltriger Ehepartnerpflege oder Demenz). Diese werden von den Student*innen dann entsprechend ihrer Fragestellung ausgewertet.

Sowohl das Datenmaterial (Transkripte), als auch die Ergebnisse (Berichte des Modellprogramms) werden mit Erlaubnis der Student*innen für die qualitative Evaluation weiterverwendet und bei Bedarf einer Sekundärauswertung unterzogen. Ergebnisse werden dabei in Sonderberichten veröffentlicht (vgl. beispielsweise die Studie zu Demenz im Krankenhaus oder zur Hilfsmittelversorgung). Somit ergänzt die qualitative Lehrforschung die quantitative Evaluation im Modellprogramm und trägt dadurch zur Weiterentwicklung des Modellprogramms bei.