

| Bielefeld University > Faculty of Educational Science > AG 7 > Weiterbildender Masterstudiengang Supervision und Beratung |
Zu den Zielen der Supervisionsausbildung gehört die Entwicklung folgender Kompetenzen:
Theoriekompetenz: Die Supervisionsausbildung basiert im Wesentlichen auf
Diagnotische Kompetenz: Supervisiorinnen und supervisoren lernen im Studium organisationsanalytisch zu denken, rollen- und organisationsimmanente psychosoziale Störungen, Barrieren und Beeinflussungen zu erkennen und berufliche Konfliktsituationen in der Supervision zu verstehen.
Interventions- und Indikationskompetenz: Auf der Grundlage der diagnostischen Kompetenz üben die Studierenden für die jeweilige Situation Interventionstechniken ein.
Auswertungskompetenz: Durch fortlaufende Praxisreflexion, Praxissteuerung und Praxisplanung werden Diagnose, Deutung, Interpretation und Interpretationsprozesse und Verhaltensweisen überprüfbar.
Institutionskompetenz: Die Institutionsanalyse ist ein in der Tradition von Foucault stehendes, seit den 1960er Jahren angewandtes Verfahren zur Analyse von institutionellen Konflikten.
Verhandlungskompetenz: In den letzten Jahren hat sich der Trend zur Team- und Leitungskräfte-Supervision verstärkt, wodurch zunehmend Interessens- und politische Konflikte zum Thema der Supervision werden.
Settingkompetenz: Hier lernen die Studierenden, sich reflexiv mit Anfragen auseinander zu setzen und aufgrund diagnostischer Überlegungen kreativ Settings zu entwickeln.