Fakultät für Erziehungswissenschaft
 
 
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Universität Bielefeld > Fakultät für Erziehungswissenschaft > AG 8 Soziale Arbeit
  

Aktuelle Termine


08.11.2017, 18 Uhr c.t. im Hörsaal H10 (Hauptgebäude der Uni Bielefeld)
"Funktionale Differenzierung - Ökonomisierung - New Public Management: Spinnefeinde beste Freunde"
Prof. Dr. Uwe Schimank (Uni Bremen)

Vorträge/Lesungen im Sommersemester 2017

17.05.2017, 18 Uhr c.t. im Hörsaal H6 (Hauptgebäude der Uni Bielefeld)
"Funktionale Differenzierung - Ökonomisierung - New Public Management: Spinnefeinde beste Freunde"
Prof. Dr. Uwe Schimank (Uni Bremen)
-Der Vortrag von Prof. Dr. Uwe Schimank wird auf den 08.11.2017 verschoben.-

21.06.2017, 18 Uhr c.t. (Raum wird noch bekanntgegeben)
"Das Dilemma der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit"
Lesung von Prof. em. Dr. Mechthild Seithe aus ihrem jüngsten Roman "Zum WOHLE!" -Die Lesung von Mechthild Seithe muss leider ausfallen.-

Vortragsreihe der AG 8 Soziale Arbeit im Wintersemester 2016/17

Das Programm als PDF-Datei finden Sie hier

09.11.2016, 18 Uhr c.t. in H6
Zwischen Subjektivierung und Resozialisierung: Zwischenbetrachtungen im Prozess der "Aktivierung"
Prof. Dr. Stephan Lessenich (LMU München)

14.12.16, 18:30 Uhr in H10
Professionalisierungsmuster der Sozialen Arbeit - Kontinuitäten, Brüche und Modernisierungen: Von der Pathologisierung zur Responsibilisierung
Prof. Dr. Tilman Lutz (EH Hamburg, Rauhes Haus)

25.01.17, 18:30 Uhr in H10
Gesprächspraktiken in der Kinder- und Jugendhilfe als Gegenstand einer sozialpädagogischen Adressat_innen und Nutzer_innenforschung
Jun.-Prof. Dr. Martina Richter (Uni Duisburg-Essen)



Vortragsmitschnitte

Vortragsmitschnitt vom 08.11.2017
"Funktionale Differenzierung - Ökonomisierung - New Public Management: Spinnefeinde beste Freunde"
Prof. Dr. Uwe Schimank (Uni Bremen)
Der Vortrag kann >>hier<< als Video inklusive der Präsentation angehört werden.

Vortragsmitschnitt vom 14.12.2016
Professionalisierungsmuster der Sozialen Arbeit - Kontinuitäten, Brüche und Modernisierungen: Von der Pathologisierung zur Responsibilisierung
Prof. Dr. Tilman Lutz (EH Hamburg, Rauhes Haus)
Der Vortrag kann >>hier<< als Video inklusive der Präsentation angehört werden.

Vortragsmitschnitt vom 09.11.2016
Zwischen Subjektivierung und Resozialisierung: Zwischenbetrachtungen im Prozess der "Aktivierung"
Prof. Dr. Stephan Lessenich (LMU München)


Vortragsmitschnitt vom 11.05.2016
Ist geschlossene Heimunterbringung pädagogisch zu rechtfertigen?
Prof. Dr. Mark Schrödter (Uni Kassel)
Der Vortrag kann >>hier<< als Video inklusive der Präsentation angehört werden.

Vortragsmitschnitt vom 14.01.2016
Wer ist ein Flüchtling? Analyse einer wirkungsmächtigen Kategorie und der Konsequenzen des gewöhnlichen Nationalismus
Prof. Dr. Albert Scherr (PH Freiburg)
Der Vortrag kann >>hier<< als mp3 angehört oder heruntergeladen werden.



Vergangene Veranstaltungen

Fachtag der AG 8: "Soziale Arbeit zwischen Fluchtverwaltung und kosmopolitischer Solidarität"

Am 24.6.2016 findet an der Fakultät für Erziehungswissenschaft von 9:15 bis 18:00 Uhr
in Raum Q0-101 ein Fachtag zum Thema "Soziale Arbeit zwischen Fluchtverwaltung und kosmopolitischer Solidarität" statt.

Soziale Arbeit mit Geflüchteten stellt eine Herausforderung für die Praxis Sozialer Arbeit dar. Sie verdeutlicht wie kein anderes Arbeitsfeld das Spannungsverhältnis zwischen einem Selbstverständnis Sozialer Arbeit, dass die Lebensbedingungen ihrer Adressat_innen verbessern möchte und den Grenzen, die aus ihrer Einbindung in die Strukturen des nationalen Wohlfahrtsstaates und dessen flüchtlings- und zuwanderungsrechtlichen Bestimmungen resultieren. Einerseits verortet sich die Soziale Arbeit häufig in menschenrechtlichen und humanistischen Bezügen. Diese hören nicht an den Grenzen nationalstaatlicher Zugehörigkeit auf und können somit eine Grundlage für eine Form "kosmopolitischer Solidarität" darstellen. Anderseits ist Soziale Arbeit Teil eines nationalstaatlich geprägten, wohlfahrtsstaatlichen Arrangements: Die Gewährung sozialer, politischer und bürgerlicher Rechte sind an einen Staatsbürgerschaftsstatus geknüpft, über den Geflüchtete zunächst nicht verfügen.
Unser Fachtag legt einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Es sollen vor allem Menschen zu Wort kommen, die sich alltäglich mit den Herausforderungen und Problemen der Arbeit mit Geflüchteten auseinandersetzen: Akteur_innen aus der Rechtsberatung, Kinder- und Jugendhilfe, Bildungsarbeit, aber auch all jene, welche in unbezahlter Form individuelle Unterstützungsarbeit für Geflüchtete leisten oder in diesem Feld politisch aktiv sind.
Eingeladen sind Studierende der Erziehungswissenschaft, interessierte Fachkräfte, kommunale und zivilgesellschaftliche Akteur_innen sowie alle weiteren Interessierten, um unterschiedliche Perspektiven der Sozialen Arbeit mit Geflüchteten zu beleuchten, sich über die Bedingungen der Arbeit mit Geflüchteten auszutauschen und gemeinsam über Möglichkeiten einer angemessenen Praxis zu diskutieren.

Das genaue Tagungsprogramm finden Sie hier
Eine genauere Beschreibungsskizze des Fachtages finden Sie hier

Zu Planungszwecken bitten wir um eine formlose Anmeldung unter FachtagAG8@uni-bielefeld.de

Wir freuen uns auf einen interessanten und konstruktiven Fachtag!

 

Vortragsreihe der AG8 im Sommersemester 2016

Das Programm als PDF-Datei finden Sie hier

Ist geschlossene Heimunterbringung pädagogisch zu rechtfertigen?
Vortrag von Prof. Dr. Mark Schrödter (Uni Kassel)
Mittwoch, 11.05.16 um 18 Uhr c.t. in H10, Uni Bielefeld (Hauptgebäude)

Aktivierung von Eltern(verantwortung)
Vortrag von Prof. Dr. Nina Oelkers (Uni Vechta)
Mittwoch, 08.06.16 um 18 Uhr c.t. in H10, Uni Bielefeld (Hauptgebäude)

Kind- und Elternzentrierung in der UN Kinderrrechtskonvention und im Kinder- und Jugendhilfegesetz - Zwischen kindlicher Emanzipation und konservativem Familiarismus
Vortrag von Dr. Zoe Clark (Uni Bielefeld)
Mittwoch, 29.06.16 um 18 Uhr c.t. in H10, Uni Bielefeld (Hauptgebäude)


Theoretische Perspektiven Sozialer Arbeit

Vortragsreihe der AG8 im Wintersemester 2015/16
Das Programm als PDF finden Sie hier

18.11.2015, 18 Uhr c.t. in H10
Stephan Dahmen (Uni Bielefeld): Evidenz und gesellschaftliche Komplexität:
Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren der Forschungsbasierung von politischen und praktischen Entscheidungen

weiter Infos zum Vortrag hier  

13.1.2016, 18 Uhr c.t. in H10
Prof.in Dr.in Melanie Plößer (FH Bielefeld): Feministische Perspektiven auf Soziale Arbeit

14.01.2016, 18 Uhr c.t. in H10
Prof. Dr. Albert Scherr (PH Freiburg): Wer ist ein Flüchtling? Analyse einer wirkungsmächtigen Kategorie und der Konsequenzen des gewöhnlichen Nationalismus
Der Vortrag kann >>hier<< als mp3 angehört oder heruntergeladen werden.

03.02.2016, 18 Uhr c.t. in H10
Jan Düker (Uni Bielefeld): Sozial arbeiten mit Subjekt & Staat

Worum geht es in der Sozialen Arbeit, was tut sie real und was sollte sie idealerweise tun? Der Vortrag schlägt ein Verständnis Sozialer Arbeit als staatlichen, pädagogischen Eingriff in die als problematisch identifizierte Lebensführung von Subjekten vor. Soziale Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen 'dem Sozialen' (als historisch spezifischem Feld der Auseinandersetzung um "richtige" oder "gute" Weisen der Lebensführung), dem Staat (als institutionellem Gefüge, dass helfen soll, die Lebensführung der ihm ?unterstellten' Bürgerinnen und Bürger zu regulieren) und dem Subjekt (den Adressat*innen, die pädagogisch bearbeitet, also gleichermaßen reguliert und selbständig gemacht werden sollen). Da Sozialer Arbeit immer eine Defizitdiagnose als Begründung für die Notwendigkeit des Eingriffs zugrundeliegen muss wird vorgeschlagen, den Begriff der 'Entfremdung' als Problemdefinition zu verwenden, um Emanzipationsprozesse von Subjekten durch Soziale Arbeit in den gesellschaftlichen Widersprüchen möglich zu machen




Theorie-AG der DGfE-Kommission Sozialpädagogik 2015

04.12. bis 05.12.2015
Haus Neuland, Bielefeld
weitere Infos zur Theorie-AG finden Sie auf der Homepage der DGFE
Das Anmeldeformular zur Theorie-AG finden Sie hier

 

Empirie AG der DGfE-Kommission Sozialpädagogik 2015

03. bis 04. Juli 2015
Haus Neuland, Bielefeld

 

Forschungs- und Theoriekolloquium

Die Folien zu den Vorträgen der einzelnen ReferentInnen finden Sie hier:

 - Präsentation Fendrich-Pothmann, Dortmund (16.04.13)

Vortrag Judith Lauer, Berlin (07.05.13)

 

Wer rudert die Kinder‐ und Jugendhilfe? 

Fachtag "Neue Steuerung 2.0 - Wer rudert die Kinder- und Jugendhilfe?" (26.10.2012)

Seit dem Ende der 1980er Jahre ist die Kinder‐ und Jugendhilfe zunehmend dazu aufgefordert, ihren Nutzen auszuweisen und ihre Leistungserbringung im Hinblick auf Mitteleinsatz und Zielerreichung zu optimieren. Politik, Verwaltung und Erbringungsebene der Kinder‐ und Jugendhilfe werden dabei in ein neues Verhältnis gesetzt. In diesem Zuge sind Konzepte betriebswirtschaftlicher Rationalität und tatsächlicher oder vermeintlicher Optimierung des Managements pädagogischer Qualität bis ins SGB VIII vorgedrungen. Das Versprechen dieser ‚Neuen Steuerung’ war und ist es, die Effektivität und Qualität und letztlich auch die Wirtschaftlichkeit der Kinder‐ und Jugendhilfe sicherzustellen und zu erhöhen. Gegenwärtig findet eine erneute Diskussion um die Weiterentwicklung der Kinder‐ und Jugendhilfe statt. Diskutiert wird u.a., ob sich der Fokus von der Gewährleistung individueller Hilfen auf sozialraumorientierte Angebote und infrastrukturelle Maßnahmen verschieben sollte; ob die Kinder‐ und Jugendhilfe stärker am Regelsystem Schule zu orientieren ist und ob es zu einer „Wiedergewinnung kommunaler Handlungsfähigkeit“ einer Neujustierung der Steuerungskompetenzen von freien bzw. privaten und öffentlichen Trägern (zugunsten der Jugendämter) bedarf. Hintergrund dieser Überlegungen sind die Thesen der mangelnden Leistungsfähigkeit bisheriger Angebote einerseits und zunehmende Fallzahlen bei knappen kommunalen Kassen andererseits. Inwiefern die Ziele der Neuen Steuerung dem professionellen Handlungsauftrag der Kinder- und Jugendhilfe auch über die Maßgabe der Kostendämpfung und Fallreduzierung hinaus gerecht werden, ist Gegenstand des Fachtags. Dabei gehen wir davon aus, dass die Frage, wie die Kinder‐ und Jugendhilfe zu steuern sei, letztlich auf die fachlich‐politische Frage verwiesen ist, was und wie viel eine moderne Kinder‐ und Jugendhilfe leisten soll. Die Beiträge des Fachtags analysieren die gegenwärtige Situation und erörtern die politischen und fachlichen Debatten um die Steuerung der Kinder‐ und Jugendhilfe. In diesem Kontext kommt auch der Frage nach der Zukunftsfähigkeit sozialpädagogischer Professionalität eine besondere Bedeutung zu. Es erwarten Sie Vorträge renommierter Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Praxis.

Die Folien zu den Vorträgen der einzelnen ReferentInnen finden Sie hier:

>Norbert Wohlfahrt, Bochum

Tim Kähler, Bielefeld

Stephan Grohs, Konstanz

Andreas Langer, Hamburg 

  

Fachtag "Jugendhilfe als Armutsbeauftrage: Helferin, Kontrolleurin, Verwalterin?" (13.04.2012)

 Fachtag "Jugendhilfe als Armutsbeauftrage: Helferin, Kontrolleurin, Verwalterin?" (13.04.2012)

Die Prekarisierung familiarer Lebenslagen und die daraus folgende Einschränkung der Aufwachsensbedingungen junger Menschen sind eine kaum bestreitbare Tatsache. Der Kinder- und Jugendhilfe fällt in diesem Zusammenhang häufig die Aufgabe einer Armutsbeauftragten zu. Aber ist Armut ein durch Erziehung und Beratung zu lösendes Problem - oder fehlt allen Beteiligten nur das nötige Kleingeld?

Wird Armut als individuell zu bearbeitendes Problem konzipiert, kann dies ein Verständnis von Armut als selbstverschuldetes Scheitern befördern und riskiert damit die Stigmatisierung der betroffenen Familien. Zugleich ist fraglich, ob sozialpädagogische Angebote als Hilfe oder als paternalistische Kontrolle und Disziplinierung wahrgenommen werden.
Wenn die Kinder- und Jugendhilfe die gesellschaftlichen Bedingungen, die Prekarität und Armut hervorbringen, kaum verändern kann - und ihr Anspruch dennoch über die bloße Verwaltung von Armut hinausgeht -, stellt sich die Frage, was sie stattdessen zu bieten hat und leisten kann?
Der Fachtag hat  diese Fragen aufgegriffen und bot interessierten WissenschaftlerInnen und PraxisvertreterInnen ein Forum, Perspektiven, Konzepte und Handlungsstrategien zu betrachten und zu diskutieren.

Die Folien zu den Vorträgen der einzelnen ReferentInnen finden Sie hier:

Dr. Kira Funke, LVR Landesjugendamt-Rheinland, Köln

Antje Asmus, Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V., Berlin

Prof. Dr. Ullrich Bauer, Universität Duisburg-Essen

Prof.'in Dr. Karin Böllert, Universität Münster

 

Zurückliegende Tagungen / Veranstaltungen (aufgeführt seit 2000):

* Qualität und Wirkung in den Hilfen zur Erziehung - Sozialpädagogische Familienhilfe als erfolgreiche Hilfeform in der Kinder- und Jugendhilfe? 19./20. Oktober 2006

* Why Social Work? - Gesellschaftliche Perspektiven öffentlicher Wohlfahrt, 12.-14. Oktober 2006

* Grenzenlose Cyberwelt? Digitale Ungleichheit und neue Bildungszugänge für Jugendliche, 09.-11. Februar 2006

* What Works - Welches Wissen braucht die Soziale Arbeit? 10-12. November 2005

* New Professionalism in Social Work - Soziale Arbeit zwischen Deprofessionalisierung und Neuer Fachlichkeit, 28.-30. Oktober 2004

* Ganztagsbildung in der Wissensgesellschaft, 09.-11. Oktober 2003

* Spacing Social Work - Zur Territorialisierung des Sozialen, 14.-16. November 2002

* Negotiating Qualities? - Soziale Dienste zwischen Kostenkontrolle und Nutzerorientierung, 17.-19. Oktober 2002

* Geteilte Kindheiten - vereinte Jugend? Die nachwachsende Generation in der neuen Bundesrepublik, 22./23. Februar 2001

* Playing the Market Game? Steuerungsmodelle für die Jugendhilfe, 09.-11. März 2000