Fakultät für Erziehungswissenschaft
 
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Projektstudien im Master Studiengang Erziehungswissenschaft

 

Allgemeine Informationen

Die Projektstudien bestehen aus drei Elementen und werden über 2 Semester studiert: die Vorbereitungsveranstaltung (thematische Einführung und Hospitation), die Praxisphase (Projektgruppenarbeit zur Projektrealisierung) und Nachbereitungsveranstaltung (Projektpräsentation). Werden die Projektstudien semesterbegleitend durchgeführt, verlängert sich u.U. die Dauer des Moduls. Die Projektstudien sind an das gewählte Profil zu koppeln. Bevor Sie die Projektstudien absolvieren, müssen die Fachliche Basis und mindestens eines der gewählten Profilmodule abgeschlossen worden sein.

 

Formale Fragen zu den Projektstudien beantwortet die APP (Arbeitsstelle Pädagogisches Praktikum).

 

Lehrinhalte

Praktika stellen Kondensationskerne professionalisierender Lehr-Lernsituationen dar. Im Zentrum der Projektstudien steht die systematische und damit auch theoretische Bearbeitung von Fragen, die sich in der pädagogischen Praxis stellen. Gegenstand sind insbesondere solche bedeutsamen Lernprozesse während der raktikumsphase, die nicht oder nur in geringem Maße über Lehrveranstaltungen vermittelt werden (können), sondern die ihren ern in der unmittelbaren Konfrontation mit den Anforderungen der Praxis und der Reflexion durch die Studierenden selbst haben. Um diese Lernprozesse erfolgreich gestalten zu können, kommt einer intensiven Begleitung und Unterstützung der Studierenden während der Praktikumsphasen über die Vermittlung von Wissenschaftsbezug und Professionsorientierung durch die Lehrenden ein hoher Stellenwert zu. Die Projektmethode strebt die „Fähigkeit zur Lenkung und Beherrschung“ von Problemkonstellationen in der Praxis. Dazu zielt sie auf eine bessere Wahrnehmung von Zusammenhängen und Wechselwirkungen bei den Lernenden, womit wiederum eine Basis für weitere Lernprozesse gelegt ist. Die Projektmethode ist also ein Lehr-Lernsetting, dass sich aus der unmittelbaren Erfahrung mit Problemen aus der Umgebung/ Praxis, deren Reflexion,Exploration und zuletzt der Aufstellung von Handlungsplänen sowie deren probenden Realisierung zusammensetzt.

Studierende lernen in Projekten zu organisieren und zu kooperieren, gesteckte Ziele konsequent zu verfolgen und sich dafür erforderliches Know-how anzueignen, flexibel auf Probleme zu reagieren und gemeinsam mit dem Beteiligten Lösungen zu finden. Das Innovationspotenzial integrierter Praktikumsphasen wird im Rahmen der Projektstudien dahingehend genutzt, dass gemeinsam mit Praktikumsplatzanbietern, Studierenden und Lehrenden Grundprobleme, Entwicklungsbedarfe sowie Neuerungsideen einrichtungsspezifisch und/ oder arbeitsfeldübergreifend thematisiert, aufgearbeitet und weiterentwickelt werden. Dabei wird jedoch besonderes Augenmerk auf die Ermöglichung weitgehender Entfaltung der Gruppen-Selbstorganisation gelegt. Dies realisiert sich durch die anwendungsbezogene, lösungsorientierte, systematische und reflektierte Bearbeitung von an der Praxis orientierten Fragestellungen. Der kontinuierliche Diskurs mit Lehrenden und Praktikerinnen bzw. Praktikern bietet dabei den Studierenden die Chance, den „Theorie-Praxis-Transfer“ reflexiv aufzuarbeiten und damit das kumuliertefachpraktische Wissen und Können mit der disziplinären Theoriebildung im Kontext der wissenschaftlichen Berufsausbildung zu verbinden.

 

Kompetenzen

Die Projektstudien ermöglichen den Studierenden, professionelle Handlungskompetenz zu entwickeln, sie sollen befähigt werden, praktische Probleme reflexiv, das heißt unter Rückgriff auf theoretisches Wissen zu analysieren und daraus folgend planvolle Handlungsstrategien zu entwerfen. Sie zielen darüber hinaus auf die Aneignung von Schlüsselkompetenzen, um ein eigenständiges, problemorientiertes und zielgerichtetes Handeln bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ermöglichen.

Im Rahmen der Projektstudien erwerben die Studierenden neben dem Sachwissen bzgl. des je spezifischen Handlungsfeldes folgende Kompetenzen:

Damit wird erreicht, dass die künftigen wissenschaftlich ausgebildeten Professionellen in der Lage sein werden, die berufsfeldbezogene Forschungsfrage zu stellen, eine theoretisch durchdrungene Reflexion beruflicher Praxis gewinnbringend in den Blick zu nehmen, diese wissenschaftlich zu (re-) konstruieren und die Resultate zu reflektieren. Darüber hinaus werden insbesondere auch Sozialkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Selbstkompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, selbstständiges Arbeiten, flexibilität etc. gefördert.

 
 

Modulübersicht

 
Modul
Projektstudien
 
 
Studienbegleitende Leistung
 
Leistungspunkte
 

Thematische Einführung und Hospitation

 
 
AT
 
3 LP
 

Projektgruppenarbeit zur Projektrealisierung (240 Stunden)

 
 
 
8 LP
 

Projektpräsentation & -bericht

 
 
EL b
 
4 LP
 

Die benotete Einzelleistung wird in Form des Projektberichtes und der Präsentation erbracht.

 
 

Quelle: Informationsbroschüre zum Masterstudiengang Erziehungswissenschaft / Fakultät für Erziehungswissenschaft/ Stand Januar 2010; Modulhandbuch für den Masterstudiengang Erziehungswissenschaft

 

Wichtige Links