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Fachsprachenzentrum
 
 

Aktuelle Projekte

In den Kursen vom Sommersemester 2015 bis zum Sommersemster 2016 von Johanna Domokos, Sanna Grund und Lutz Graner unter Mitwirkung der literarischen Übersetzerinnen Christine Schlosser (Deutsch) und Georgina Wilms (Englisch) arbeitet die Gruppe Bi  an den folgenden Buchprojekten:

Edition einer mehrsprachigen Anthologie der finnischen Literatur unter dem vorläufigen Titel Home, sweet home.

Übersetzung des Sachbuches The Finno-Ugric Republics and the Russian State von Rein Taagepera aus dem Englischen ins Deutsche

Übersetzung des zweisprachigen Gedichtbandes Beaivvás čuohká gaba / Aurinko juo kermaa von Inger-Mari Aikio aus dem Finnischen und Samischen ins Deutsche und Englische

Übersetzung des Gedichtbandes Nils-Aslak Valkeapää: Beaivi, Áhčážan aus dem Samischen von Christine Schlosser

Die Werke

Home, Sweet Home

In dieser Anthologie sollen Texte über kulturelle Begegnungen von etwa 100 bis 120 finnischen Autoren veröffentlicht werden, u.a. von Umayya Abu-Hanna, Inger-Mari Aikio, Riikka Ala-Harja, Marianne Backlén, Veijo Baltzar, Hassan Blasim, Roxana Crisólogo, Philippe Guicheteau, Sadri Hamid, Niillas Holmberg, Daniel Katz, Alexis Kouros, Raisa Lardot, Zinaida Lindén, Mindele London, Rita Magga-Kumpulainen, Rauni Magga Lukkari, Valerie Mikor, Sinikka Nopola, Miika Nousiainen, Sophie Oksanen,Joseph Owindi, Ranja Paasonen, Kirste Paltto, Marianne Peltomaa, Bengt Pohjanen, Cia Rinne, Matti Rönkä, Alexandra Salmela, Roman Schatz, Anja Snelmann, Somalian authors (Hibo Garaad Ibraahin, Ardo Xashi Sanatar), Sabira Ståhlberg, Jari Tervo, Gevher Tuganay, Arja Uusitalo, Sándor Vály, Nils-Aslak Valkeapää, Kjell Westö, Hamdam Zakirov und Sergej Zavjalov.

Die Autoren stammen sowohl aus der finnischsprachigen Mehrheitsbevölkerung wie auch aus Minderheiten oder weisen einen Migrationshintergrund auf. Parallel dazu wird eine Webseite mit kurzen Texten aller Autoren erstellt.

Tervetuloa! Interessierte sind jederzeit in diesem Projekt willkommen!

Finno-Ugrische Republiken des russischen Staates

Zitat aus dem Englischen Vorwort unserer Übersetzung:

„Das Buch beschäftigt sich mit den Völkern, die finno-ugrische oder samojedische Sprachen sprechen und in nominellen Republiken oder autonomen Regionen innerhalb der post-sowjetischen Russischen Förderation leben: Karelier, Mokschersja, Mari, Udmurten, Komi, Chanti, Mansi und Nenzen. Völker ohne ein nominelles Gebiet (wie Ingrier, Kola Sámi und Selkupen) werden auch kurz erwähnt. In drei Ländern westlich von Russland werden finno-ugrische Sprachen gesprochen: Ungarn, Finnland und Estland, aber ich werde sie nur flüchtig behandeln, dabei aber vor allem auf ihre Erfahrungen eingehen, die für die östlichen finno-ugrischen Völker relevant sind.“

Tervetuloa! Interessierte sind jederzeit in diesem Projekt willkommen!

Inger-Mari Aiko: Beaivvás čuohká gaba / Aurinko juo kermaa

Inger-Mari Aikios letzter zweisprachiger Gedichtband wird vom Samischen ins Deutsche und Englische übersetzt.

Tervetuloa! Interessierte sind jederzeit in diesem Projekt willkommen!

http://www.dat.net/bcg_pr.pdf

Nils-Aslak Valkeapää: Sonne, mein Vater. Gedichtband. Aus dem Samischen übersetzt von Christine Schlosser.

Das mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates ausgezeichnete Epos erzählt vom Leben eines Sámi in der Zeit nach dem Zeiten Weltkrieg, schildert aber gleichzeitig die Geschichte des samischen Volkes und greift den Mythos vom Ursprung der Sámi als Kinder der Sonne auf. Der Künstler durchwandert in seiner poetischen Reise nicht nur das Leben eines Menschen, sondern die Mythen und Erinnerungen von Generationen, von der Geburt bis zum Tod, vom Morgen bis zur Nacht, vom Frühling zum Winter, vom Beginnen bis zum Vergehen.

Nils-Aslak Valkeapää (1943-2001) gilt als der international renommierteste samische Autor und Joik-Sänger sowie Wegweiser für nachfolgende Künstler. Durch ihn wurde das lyrische Genre in der samischen Literatur etabliert; ihm ist es auch zu verdanken, dass eine der ältesten Gesangstraditionen, der Joik, wiederbelebt wurde. Während seines Lebens veröffentlichte Valkeapää, sein saamischer Name lautet Áillohaš oder Áilu, zahlreiche Bücher, die sich durch besondere visuelle Komplexität auszeichnen.