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Uni von A-Z
Universität Bielefeld > Familienservice > Familienservice > Mitarbeitende in Technik und Verwaltung mit Kind > mutterschutz
  

Aktuelles

Eltern-Kind-Turnen im Hochschulsport Infos

Eltern-Kind Gruppe im Sommersemester 2017 Infos

Zum 1.1.2017 tritt das zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Infos

 

Beratungszeiten

Der Familiensevice ist bis zum 28. August 2017 nicht besetzt. Alternative Beratungsangebote und Ansprechstellen zu einzelnen Themen finden Sie in der Navigation auf den Seiten Ihrer Statusgruppe unter dem Punkt Beratung.

Kontakt

Beraterin: Ulrike Piplies
Raum L3- 119
Tel.: (0521) 106 4208
Fax: (0521) 106 89008
ulrike.piplies@uni-bielefeld.de

 

Familienservice

Mutterschutz

Der gesetzliche Mutterschutz ist durch das Mutterschutzgesetz sowie durch die Verordnung zum Schutz von Müttern am Arbeitsplatz geregelt.
Ziel des Gesetzes ist es abhängig beschäftigte werdende Mütter und ihr Kind sollen von Gesundheitsgefährdung, Überforderung, finanziellen Einbußen und Arbeitsplatzverlust zu schützen.

Währen der Schwangerschaft und Stillzeit gelten besonderen Vorschriften zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (bis zum Beschäftigungsverbot.
Vor der Entbindung gilt eine Mutterschutzfrist von sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. In dieser Zeit dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, außer bei ausdrücklicher Erklärung der Schwangeren – diese kann aber jederzeit wiederrufen werden.
Nach der Entbindung gilt eine Mutterschutzfrist von acht Wochen – bei Früh- oder Mehrlingsgeburten zwölf Wochen. In dieser Zeit gilt ein absolutes Beschäftigungsverbot.
Individuelle Beschäftigungsverbote außerhalb der Mutterschutzbestimmungen gelten, wenn nach ärztlichem Zeugnis die Fortführung der Beschäftigung die Gesundheit von (stillender) Mutter und Kind gefährdet.

Der Kündigungsschutz gilt während der Schwangerschaft und bis zu vier Monaten nach der Geburt des Kindes. Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitsgeber über die Schwangerschaft informiert wurde (dies kann aber auch innerhalb von zwei Wochen nach der Kündigung nachgeholt werden).

Eine Freistellung für Untersuchungen und Stillzeit ist zulässig, wenn dies nur während der Arbeitszeit möglich ist. Die Fehlzeiten müssen nicht nachgearbeitet werden und es darf kein Verdienstausfall entstehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.