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Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft |
| 8.3 Forschergruppe "Materie unter extremen Bedingungen" |
| I. Strukturdaten | |||||||||||
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| II. Organisatorische Aspekte und Schwerpunkte in der Forschung | |
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Zentrales Thema dieser Forschergruppe in der Theoretischen Physik ist die Untersuchung stark wechselwirkender Elementarteilchenmaterie, d.h. großer Komplexe von Elementarteilchen bei sehr hohen Temperaturen und Dichten. Extreme Bedingungen für die Temperatur oder den Druck herrschten z.B. im Frühen Universum während der ersten Millionstel Sekunde seiner Evolution, existieren derzeit noch im Inneren von Neutronensternen und können experimentell bei der Kollision von schweren Atomkernen in großen Teilchenbeschleunigern erzeugt werden. Die fundamentale Theorie zur Beschreibung des Verhaltenskomplex unter derart extremen Bedingungen ist die Theorie der starken Wechselwirkung (Quantenchromodynamik). Stark wechselwirkende Elementarteilchen (Nukleonen, Mesonen) sind Bindungszustände verschiedener Quark-Kombinationen.
Normale Materie (hadronische Materie), wie etwa die Kernmaterie, enthält Quarks nur in gebundener Form; diese werden zusammengehalten durch den Austausch von Gluonen. Wird die Dichte oder die Temperatur der Materie jedoch weiter erhöht, so sagt die Thermodynamik der starken Wechselwirkung einen Phasenübergang in einen neuen, experimentell bisher noch nie untersuchten Aggregatszustand vorher: man erwartet ein System ungebundener Quarks und Gluonen - das Quark-Gluon Plasma.
Für die Forschergruppe stehen daher drei Themenkomplexe im Vordergrund:
einzelne Forschungsbereiche:
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| III. Wissenschaftliche Veröffentlichungen | |
| Proceedings of the International Workshop on QCD at Finite Baryon Density, Bielefeld, April 27-30, 1998, Nuclear Physics A642 (1998) 1c-358c. | |
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