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Institut für Wissenschafts- und Technikforschung |
| 22. Institut für die Simulation komplexer Systeme (ISKOS) |
| I. Strukturdaten | |||||||||
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| II. Organisatorische Aspekte und Schwerpunkte der Forschung | |
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Das Institut für die Simulation komplexer Systeme (ISKOS) wurde im Herbst 1995 ausgehend von einer gemeinsamen Initiative der Fakultät für Physik und der Technischen Fakultät gegründet. Geschäftsführender Leiter des ISKOS ist derzeit Prof. Dr. Bengt Petersson (Fakultät für Physik). Das ISKOS ist ein Kompetenzzentrum für die Simulation Komplexer Systeme auf Höchstleistungsrechnern und der damit verbundenen Probleme der Entwicklung geeigneter Algorithmen und ihrer Adaption auf parallele Systeme. Es bietet ein Forum zur Diskussion und Analyse gemeinsamer Strukturen von komplexen Systemen wie sie in unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen untersucht werden. Das ISKOS betreibt massiv parallele Rechner vom Typ Quadrics, die zusammen eine Rechenleistung von mehr als 25 Gflops haben. Die eine Hälfte dieser Anlage wurde ursprünglich von der DFG dem Schwerpunkt "Dynamische Fermionen" zur Verfügung gestellt. Durch die Zusage des ISKOS, diese Computer weiter zu betreiben, konnte die Anlage nach dem Ende des Schwerpunktes im Sommer 1997 in Bielefeld bleiben. Gruppen von anderen Universitäten, wie z.B. Leipzig, Münster und Wuppertal führen darauf auch weiterhin Projekte durch. Darüber hinaus war es für die Ausbildung von Diplomanden und Doktoranden außerordentlich wichtig, diese Anlage in Bielefeld behalten zu können. Es ist eine der größten für Forschungszwecke verwendeten Rechneranlagen an einer deutschen Universität. Ferner wurden zwei sogenannte PC-Farmen von Mitgliedern des ISKOS konzipiert und in Betrieb genommen, eine davon im Rechenzentrum der Universität und eine an der Fakultät für Physik.
Diese PC-Farmen sind im Verhältnis zu den Kosten außerordentlich leistungsfähig. Sie sind besonders geeignet für die Simulation ungeordneter, komplexer Systeme, die nicht an Parallelrechner angepaßt werden können, aber sehr wichtig z. B. in der Biologie und der Physik sind.
Jedes Jahr wird ein einführendes, fakultätsübergreifendes Blockpraktikum zum parallelen Rechnen durchgeführt, das insbesondere von den Studenten der Physik und der Naturwissentschaftlichen Informatik sehr gut angenommen wird.
Die Datenleitung wurde am 22.06.98 eingeweiht und macht es möglich, die Rechner in Bielefeld und Paderborn, die von unterschiedlicher, komplementärer Architektur sind, miteinander so zu verbinden, so daß Teile eines Problems auf dem einen und andere Teile auf dem anderen Rechner behandelt werden können, und zwar ohne Verzögerung. Diese Art von Metacomputing ist sehr aktuell und eine vielversprechende Zukunftsmöglichkeit. Es ist sehr erfreulich, daß so eine Pionieranlage in unserer Region zustande gekommen ist.
Schwerpunkte der Forschung
Die Forschungsthemen der letzten Jahre bezogen sich dabei u.a. auf die Untersuchung der
Diese Projekte sind im Forschungsbericht der Fakultät für Physik eingehender beschrieben. |
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| III. Drittmittelprojekte | |
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Schwerpunktprogramm "Dynamische Fermionen" der DFG: B. Petersson, J. Engels, F. Karsch und H. Satz, "Dynamische Fermionen in der Quantenchromodynamik bei endlicher Temperatur und in Theorien fluktuierender Flächen" DFG: F. Karsch, "2nd German-Japanese Workshop on the Simulation of Quantum Field Theories on Massively Parallel Computer" |
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| IV. Wissenschaftliche Veröffentlichungen | |
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Institut für Wissenschafts- und Technikforschung |