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Das INTERDISZIPLINÄRE FRAUENFORSCHUNGS-ZENTRUM (IFF) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bielefeld; es hat sich als nationales und internationales Forum für Frauenforscherinnen etabliert. Das IFF initiiert Frauenforschungsaktivitäten, fördert Kontakte zwischen Frauenforscherinnen und unterstützt den interdisziplinären Austausch innerhalb der Frauenforschung. Das IFF führt eigene Forschungsprojekte durch und arbeitet mit Institutionen und Organisationen zusammen, die für das IFF interessante Fragestellungen verfolgen oder Kooperation für eigene Arbeiten und Projekte suchen.
Die Forschungsperspektive ist interdisziplinär angelegt und bietet Forscherinnen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen die Möglichkeit der Beteiligung. Das IFF berät universitätsintern und auch -übergreifend bei der Informationssuche, der Seminarvorbereitung, bei Diplom- und Examensarbeiten, bei der Planung von Forschungsprojekten und bei der Vermittlung von Arbeitskontakten. Bei seiner Beratungstätigkeit stützt sich das IFF auf seine Dokumentations- und Informationsstelle mit einer Datenbank und umfangreichem Material zur Frauenforschung, die allen Interessierten offensteht.
Aufgaben des IFF sind laut Gründungsbeschluß die Unterstützung, Koordination und Weiterentwicklung von interdisziplinär ausgestalteter feministischer Wissenschaft und Forschung; hierzu erbringt das IFF Dienstleistungen und führt in Kooperation mit Fakultäten Forschungsvorhaben durch.
Zu den Aufgaben des IFF gehören insbesondere:
- Die Planung, Entwicklung und Durchführung von Forschungsprojekten und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen.
- Die Koordination von Lehrangeboten auf dem Gebiet der Frauenforschung.
- Die Unterstützung von Studierenden und WissenschaftlerInnen aus den Fakultäten bei der Planung und Durchführung von Arbeitsvorhaben im Bereich der Frauenforschung.
- Die Organisation von Ringvorlesungen, Gastvorträgen, Kolloquien u.ä. im Bereich der Frauenforschung.
- Die Förderung von Kontakten und Kommunikation zwischen Frauenforscherinnen an der Universität sowie nationalen und internationalen Organisationen.
- Die Erarbeitung von Maßnahmenkatalogen, Konzepten, Empfehlungen und Stellungnahmen.
- Die Beteiligung an frauenpolitischen Aktivitäten außerhalb und innerhalb der Hochschule.
- Die Dokumentations- und Beratungsarbeit zu frauenforschungsrelevanten Fragestellungen.
Das IFF unterhält enge Kooperationsbeziehungen zu dem DFG-Graduiertenkolleg "Geschlechterverhältnis und sozialer Wandel", das gemeinsam von den Universitäten Bielefeld, Bochum, Dortmund und Essen betrieben wird. Die Mitarbeit im IFF steht allen in Frauenfragen engagierten Studentinnen und Wissenschaftlerinnen offen.
An den Forschungsaktivitäten waren in den Jahren 1997/98 folgende WissenschaftlerInnen beteiligt:
Hochschullehrerinnen: Prof. Dr. Ursula Müller (Fak. für Soziologie), Prof. Dr. Mechtild Oechsle (Fak. TKM), Prof. Dr. Christiane Schmerl (Fak. für Pädagogik), Prof. Dr. Marlene Stein-Hilbers (IFF/Fak. für Pädagogik), PD Dr. Elke Kleinau (Fak. für Pädagogik).
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Hilfskräfte: Dipl. Soz. Ingrid Biermann, Angela Böke, Dipl. Päd. Claudia Bundschuh, Almuth Goltdammer, Christina Haaf M.A., Claudia Hegeler M.A., Sabine Herwig, Dipl. Psych. Monika Holzbecher, Bernadette Klodwig M.A., Uta Kroder M.A., Antje Lehmann M.A., Ursula Löffler M.A., Dipl. Päd. Bärbel Meschkutat, Dipl. Soz. Jasmin Mirza, Sonja Neuß, Inka Noack, Stefanie Petrasch, Dipl. Soz. Lydia Plöger, Dipl. Soz. Wiss. Dok. Claudia Pieper, Dipl. Soz Monika Salzbrunn, Heike Seehagen-Marx, Dipl. Soz. Stefanie Soine, Elga Romano Sordo, Petra Stadler, Elisabeth Waltke, Dr. Birgitta Wrede
Nicht-wissenschaftliche Mitarbeiterin: Ursula Reißland
Gastwissenschaftlerinnen: Dagmar Estermann Meyer (Universidade Federal do Rio Grande do Sul, Brasilien), Marion Vogt (Wien), Prof. Dr. Valentina Usakova (Staatsuniversität St. Petersburg, Rußland)
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