Vergangene Termine

Auf dieser Seite finden Sie die vergangenen Termine des FlüGe Kollegs. Falls Sie Informationen zu den aktuellen Terminen des Kollegs erhalten möchten, können Sie unseren Newsletter hier  abonnieren oder auf dieser Seite weiterlesen.

 

Journal Club FlüGe (Termine: 2-wöchentlich Donnerstags 14-16 Uhr)

Die Kollegiaten stellten in unterschiedlichen Formaten Texte zu dem jeweiligen Fokus Ihrer Arbeit vor und leiteten eine anschließende Diskussionsrunde zu den vorgestellten Texten. Die Termine für das Sommersemester 2018 waren folgende:

  • 19.04.2018 Corinna Stöxen: Überblick über das Sozialleistungssystem. Von der Ankunft in Deutschland bis zur Erlangung der Staatsangehörigkeit
  • 03.05.2018 Victoria Böttcher: Psychische Gesundheit von Geflüchteten
  • 24.05.2018 Phillip Schmidt: Transnationale Pflegekräfte
  • 12.07.2018 Annika Laukamp: Ernährung und Körpermaße
  • 26.07.2018 Dr. Verena Locher: Gesundheitszustand von geflüchteten Ärzten vor und während der Berufstätigkeit
  • 02.08.2018 Kathi Suhre: Digitale Unterstützung der Gesundheit von Geflüchteten

Einführungsworkshop "Methodische Arbeitsweisen" (Termin: 20. Juli 2018)

Herr Prof. Mobarak Khan von der University East West University in Bangladesch hat mit uns einen eintägigen Einführungsworkshop zum Thema "Methodische Arbeitsweisen" durchgeführt. Hierbei ging es vor allem um folgende Inhalte:

  • Quantitative Methoden im Bereich Public Health
  • Auswertungsverfahren
  • Praktische Übungen im Computerlabor
Der Workshop war sowohl für quanitativ arbeitende, als auch für interessierte qualititativ Forschende Beteiligte des Kollegs als Weiterbildungsmaßnahme gedacht.

 

Workshop "Umgang mit fremdsprachigem Interviewmaterial im Kontext der qualitativen Forschung" (Termin: 28. Juni 2018)

In einem eintägigen Workshop hat uns Frau Dr. Sandra Keßler von der Universität Mainz eine Einführung in das Thema "Umgang mit fremdsprachigem Interviewmaterial im Kontext der qualitativen Forschung" gegeben. Frau Keßler ist Kulturanthropologin mit den Arbeitsschwerpunkten Interkulturalität und qualitative Forschungsmethoden. Sie hat in Korea im Rahmen ihrer Dissertation dolmetschgestützte narrative Interviews mit Kriegsveteranen zu ihren Kriegserinnerungen geführt. Sie hat uns einen Einblick in ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen gegeben. Der Fokus lag dabei auf folgenden Themen:

  • methodische Vorgehensweise sowie Fallstricke bei der Sprachmittlung
  • Transkription
  • Analyse und Einbettung des fremdsprachigen & übersetzten Interviewmaterials in die Dissertation
Die KollegiatInnen fanden die Schulung von Frau Dr. Keßler sehr gewinnbringend!

 

Einführungsworkshop "Qualitative Auswertungsmethoden" (Termin: 30. Mai 2018)

Frau Rubina Vock vom Institut für qualitative Forschung in Berlin hat mit uns einen eintägigen Einführungsworkshop zum Thema "Qualitative Auswertungsmethoden" durchgeführt. Hierbei wurde es vor allem um folgende Inhalte eingegangen:

  • Charakteristika qualitativer Forschung
  • Auswertungsverfahren (qualitative Inhaltsanalyse, Grounded Theory, Sequenzanalytische Verfahren, typologische Analyse)
  • Praktische Übungen am Material der TeilnehmerInnen
Der Workshop war sowohl für qualitativ arbeitende, als auch interessierte quantitativ Forschende Beteiligte des Kollegs als Weiterbildungsmaßnahme gedacht.

 

Fortbildung Fragebogenentwicklung (Termin: 28. Mai 2018)

Um sich weiter zum Thema "Erstellung und Konzeption eines Fragebogens" zu schulen haben sich die Promovierenden tatkräftige Unterstützung von Frau Dr. Nazan Gültekin-Karakoç der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld geholt. Frau Gültekin-Karakoç versorgte die Promovierenden mit vielen hilfreichen Informationen, Übungen und Erfahrungsberichten zu dem Thema. Die behandelten Themen umfassten unter Anderem folgende Aspekte:

  • Itemkonzeption
  • Antwortskalen
  • Häufige Fehler und Vermeidungsstrategien
  • ...
Die KollegiatInnen nehmen sehr viel mit aus dieser hilfreichen Schulung von Frau Gültekin-Karakoç!

 

Klausurtagung Kloster Drübeck (Termin: 11.-14. März 2018, Kloster Drübeck)

Für einen intensiven Austausch, genaue Planung und konzentriertes Arbeiten haben sich alle beteiligten Promovierenden des FlüGe Kollegs, sowie der neue Koordinator Taha Itani, gemeinsam für 4 Tage im Kloster Drübeck im Harz getroffen. Während dieser Zeit wurden Themen wie die Planung weiterer Workshops und Fortbildungen, Publikationen und weitere Vernetzung der Promotionsthemen in den Fokus genommen.

 

Symposium zum Thema "Flucht und Gesundheit" in Kooperation mit dem Word Health Summit (Termin: 19. Oktober 2017, ZiF)

Weitere Informationen und Anmeldung unter folgendem Link. Die Veranstaltung wird deutschsprachig durchgeführt.

 

Symposium "Flucht und Rehabilitation" (19. Juni 2016)

Am 19. Juni 2017 war Dr. Florian Fischer als Koordinator des Forschungskolleg FlüGe zu einem Impulsvortrag auf dem sozialmedizinischen Symposium „Reha und Migration“ der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation eingeladen. Das Symposium fand im Magnus-Haus in Berlin statt. In seinem Vortrag fokussierte Dr. Fischer die zukünftigen Herausforderungen für die Rehabilitation, welche durch die Flüchtlingsbewegungen entstehen können. Während Personen mit Fluchthintergrund zum jetzigen Zeitpunkt, auch bedingt durch die Zugangsbarrieren zum Gesundheitssystem, noch keinen bedeutenden Anteil an Versorgungsfällen in der Rehabilitation einnehmen, wird sich dies in den kommenden Jahren ändern. Um eine adäquate medizinische, psychologische und auch rehabilitative Versorgung zu gewährleisten, sind somit Zugangsbarrieren abzubauen.

 

Weltcafé zu Begriffen im Kontext des Themas "Menschen auf der Flucht" (17. Mai 2016)

Flüchtlinge, Geflüchtete, Asylbewerber, Schutzsuchende… von wem reden wir? Ist es gleich, welche Begriffe wir verwenden? Oder gibt es Unterschiede – und wenn, welche? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Promovierenden aus dem Forschungskolleg FlüGe am 17.5.2017 im Rahmen eines Weltcafés. Diese Methode ermöglicht mit minimaler Vorstrukturierung und Moderation durch die Aufteilung in kleinere, rotierende Diskussionsgruppen ein offenes und zugleich zielführendes gemeinsames Nachdenken über eine Fragestellung sowie das Erschließen eines Themenfeldes. Nachdem in einem gemeinsamen Brainstorming die gesamte Gruppe (8 FlüGe Kollegiatinnen und 3 Gäste aus den Gesundheitswissenschaften) zunächst Begriffe im Umfeld zu „Menschen auf der Flucht“ gesammelt und diese geclustert hatte, wurden abwechselnd an drei Tischgruppen Begriffe zu 1. „Asylbewerber, - suchende, Asylant etc.“, 2. „Flucht, Flüchtlinge, Geflüchtete“ und 3. „Migranten, Schutzsuchende und andere“ auf die geschichtliche und aktuelle Bedeutung sowie auf mit ihnen verbundene Assoziationen hin analysiert und diskutiert. Dabei wurden auch englische Synonyme wie „refugee“, „forced migration“, „displaced persons“ u.a. mit unter die Lupe genommen. In diesem Prozess wurde deutlich, wie wichtig Präzision im Denken und Sprachgebrauch ist. Abgesehen von ihrer Ungenauigkeit bergen Gruppenbezeichnungen wie „Die Flüchtlinge“ die Gefahr der gänzlichen Verobjektivierung und Stereotypisierung und suggerieren eine faktisch nicht vorhandene Homogenität. Geflüchtete Menschen kommen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und -regionen, besitzen unterschiedliche religiöse, ethnische sowie kulturelle Hintergründe, und zeichnen sich unter anderem durch unterschiedliche soziale Hintergründe, verschiedenartige Bildungserfahrungen, Altersgruppen sowie divergierende Fluchtursachen und zurückgelegte Fluchtwege aus. Zugleich ist das gemeinsame Merkmal „Flucht“ sowohl gesundheitlich als auch ethisch und rechtlich in mehrfacher Hinsicht relevant, denn es wird gesellschaftlich und politisch die Frage gestellt, welche Rechte für geflüchtete Menschen bestehen, welche allgemeine Versorgung ihnen zukommen soll und in welcher Form geflüchtete Menschen eine Gesundheitsversorgung bei uns erhalten sollen. In rechtlicher Hinsicht ist der Sprachgebrauch festgelegt, da an die entsprechenden Begriffe ein Aufenthaltstitel und somit eine bestimmte Art der Versorgungsleistung gekoppelt sind. Als „Flüchtling“ wird streng genommen nur die Person bezeichnet, die als Flüchtling im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) anerkannt ist. Das im deutschen Grundgesetz verankerte Recht auf Asyl ist enger geführt als die GFK und gilt ausschließlich für politisch Verfolgte. Die Begrifflichkeiten führen auch zu (subjektiven) Wirkungen: Formulierungen, die zumeist eher als abfällig wahrgenommen werden, sind bspw. „Ausländer“, „Asylant“ oder „Duldung“. Der Begriff „Schutzsuchende“ hingegen wurde sehr unterschiedlich bewertet. Einige Beteiligte aus dem Weltcafé empfanden diesen Begriff als verniedlichend und selbsterhöhend, andere bewerteten ihn eher neutral, wieder andere fanden ihn sogar sehr positiv und die Betonung auf „Schutz“ enthielt dabei auch einen passenden Aufforderungscharakter. Bezeichnungen wie „Aussiedler“ oder „Vertriebene“ haben – zumindest in Deutschland – einen klaren geschichtlichen Bezug zur Flucht nach dem Zweiten Weltkrieg und schienen für die aktuelle Debatte kaum brauchbar. Positiv empfunden wurden Formulierungen wie „Menschen mit Fluchterfahrung“ oder „Menschen mit …“, denn sie wirken respektvoller und weniger ausgrenzend – im „Menschen“ steckt das „wir“. Fazit: Es gibt nicht den einen richtigen, politisch korrekten Begriff. Jede/r Forschende muss für sich selber entscheiden, welcher Begriff für ihre/seine Fragestellung adäquat ist bzw. welche Begriffe für welchen Kontext präzise die Gruppe von Menschen und die Situation beschreiben, die auch bezeichnet werden soll. Geschichtliche (Nach)Wirkungen müssen zumindest mitbedacht werden. Eine billige Lösung ohne Reflexion ist riskant, denn Begriffe definieren, ziehen Grenzen und haben emotionale Wirkung. Zugleich können sie aber auch neue Zugänge und Denkwege öffnen.

 

Workshop zur Kommunikation via Dolmetscher, Bielefeld (08. Dezember 2016)

Wenn Personen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen aufeinandertreffen, kommen vielfach Dolmetscher ins Spiel. Jedoch ist es nicht trivial einen für das Forschungsvorhaben geeigneten Dolmetscher zu finden. Nach einem Vorab-Gespräch mit einer Diplom-Dolmetscherin wussten wir: es gibt nicht nur Einiges zu üben, sondern auch Vieles zu klären. So stellten wir uns einige Fragen: Welche Anforderungen stellen wir an die Dolmetscher? Welche Qualifikationen müssen Dolmetscher mitbringen? Welche Dolmetscher sind für unsere Zwecke geeignet? Wie gestalten wir die Vorinformation unserer Teilnehmer inhaltlich und sprachlich? Diese und weitere Fragen galt es zu klären. Daher fand am 8. Dezember 2016 ein halbtägiger Workshop zu der Kommunikation über Dolmetscher statt. In diesem interaktiv angelegten Workshop konnten uns einige Fallstricke nähergebracht und viele Fragen beantwortet werden. Vielen Dank an Dr. Ortrun Kliche, Universität zu Köln, für diesen informativen und spannenden Workshop.

Foto: WS Dr. Kliche

 

Conference "Refugee Migration and Health", Bielefeld (12.-14. Oktober 2016)

Die Konferenz Refugee Migration and Health - Challenges for Germany and Europe findet vom vom 12. bis 14. Oktober im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld statt.
Die Konferenz stellt eine Satellitenveranstaltung des World Health Summit dar, welcher vom 9. bis 11. Oktober 2016 im Auswärtigen Amt in Berlin stattfinden wird.

Recently, Europe faces several societal and political challenges due to the large global migration which are highly discussed in the public, as well as in the academic and political arena. The current migration wave to Western Europe is a sign and symptom of the recent globalization process and the increasing political unrest. This migration is massive, unprecedented, extremely diverse and mostly unregulated. In the future migration into Europe will become a routine for which Germany and other European countries ought to be prepared. Therefore, several actions and reactions in terms of policies and laws for the acculturation and integration of migrant populations are urgently needed, particularly to adapt health policy strategies for improving the health status of immigrants. The conference “Refugee Migration and Health” aims to highlight the main challenges for Germany and Europe caused by the recent developments in global migration. Furthermore, the necessities in the management of migrant populations in terms of medical care and health system adaptations will be discussed.

Pressebericht: Für mehr Informationen können Sie hier den Pressebericht downloaden.  

 

Kick-off Meeting der Forschungskollegs NRW, Köln (05. September 2016)

Am 5. September fand in der Hochschule für Musik und Tanz in Köln die Kick-off Veranstaltung der Forschungskolleg NRW statt. Dabei wurde im Beisein der Ministerin Frau Schulze das Forschungskolleg vorgestellt. Mit diesem Treffen erfolgte der Auftakt für das Kolleg „FlüGe - Herausforderungen und Chancen globaler Flüchtlingsmigration für die Gesundheitsversorgung in Deutschland“.
Wir freuen uns auf eine spannende und kooperative Zusammenarbeit unter allen Beteiligten sowie einen regen Austausch mit den anderen vom Ministerium geförderten Kollegs.

 

 

 

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