Familie

Familienfreundliche Hochschule

Eine familienfreundliche Hochschule wirkt sich positiv für Männer und Frauen aus:

Aktive Mütter und Väter wissen es zu schätzen, wenn Führungskräfte oder Lehrende für Vereinbarkeitsproblematiken mindestens sensibilisiert sind oder sogar anerkennen, dass Eltern quasi „nebenbei“ erstklassige Management- und Organisationsfähigkeiten entwickeln

Qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeiten auch für kleine Kinder erleichtern den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit

Ein Familienbegriff, der auch pflegebedürftige Angehörige und gleichgeschlechtliche Paare umfasst, erleichtert in Zeiten des demografischen Wandels und im Sinne gesellschaftlicher Vielfalt die Entwicklung einer an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und Studierenden ausgerichteten familienbezogenen Organisationskultur

Familienfreundlichkeit sichert das Potenzial hochqualifizierter Mitarbeiter*innen - insbesondere Frauen entscheiden sich im Zweifel eher für einen Arbeitgeber, der familiengerechte Strukturen bietet

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Trotz der Vorteile für beide Geschlechter ist Familienförderung immer noch vor allem Frauenförderung. Wenn Männer auch verstärkt eine aktive Vaterschaft anstreben, nehmen doch weit mehr Frauen als Männer den Hauptanteil der Elternzeit. Mehr Frauen als Männer pflegen ältere Angehörige, und selbst bei vollzeitbeschäftigten Paaren leisten die Frauen immer noch mehr Haushaltsarbeit – ein Faktor, der gerne übersehen wird.

Familienservice

Zur aktiven Weiterentwicklung familienfreundlicher Strukturen bietet der Familienservice der Universität Bielefeld Beratung zu allen Themen rund um Familie- und Pflegeaufgaben an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Universität Bielefeld bundesweit eine von zehn Hochschulen mit Spitzenbewertung im Professorinnenprogramm III von Bund und Ländern

Die Universität Bielefeld hat für ihr Gleichstellungszukunftskonzept im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ erhalten. Sie ist damit bundesweit eine von zehn Hochschulen mit der Spitzenbewertung. Das Professorinnenprogramm zielt darauf ab, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern.

Bielefelder Gleichstellungspreis 2018

Am Freitag, den 05. Oktober 2018 erhielten Tanja Reißig für ihre Bachelorarbeit, Tabea Schroer für ihre Masterarbeit und Katharina Wojan für ihre Dissertation beim Jahresempfang der Universität den Bielefelder Gleichstellungspreis in der Kategorie Genderforschung/ Genderthemen in Qualifikationsarbeiten.

Gender-Gastprofessorin an der Fakultät für Physik

Beginnend mit dem Sommersemester 2018 übernimmt für ein Jahr Prof. Dr. Uta Klement  von der Chalmers University of Technology in Göteborg die Gender-Gastprofessur an der Fakultät für Physik. Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen.

Dokumentation der Konferenz "GENDER 2020"

Zur Konferenz "Gender 2020 - Kulturwandel in der Wissenschaft steuern" kamen 2017 Hochschulleitungen, Spitzen aus Wissenschaftsorganisationen und Politik, Gleichstellungsakteur*innen sowie Geschlechterforscher*innen an der Universität Bielefeld auf Einladung der bukof zusammen, um über einen dringend notwendigen geschlechtergerechten Kulturwandel in der Hochschule und Wissenschaft zu diskutieren. Wir freuen uns sehr, nun eine Broschüre und einen Film zur Konferenz als Ergebnis dieses fruchtbaren Zusammentreffens präsentieren zu dürfen.

Die Keynote von Prof. Dr. Londa Schiebinger, John L. Hinds Professor of History of Science, Stanford University zu "Gendered Innovations in Science, Health & Medicine, Engineering and Environment" traf auf großes Interesse an der Universität Bielefeld, welche aktuell die Medizinische Fakultät aufbaut.