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Bielefelder Gleichstellungspreis

Das Rektorat der Universität Bielefeld lobt alle drei Jahre gekoppelt an die Laufzeit der Gleichstellungspläne, erstmals zum 01. April 2013, in drei Sparten den Bielefelder Gleichstellungspreis in einer Gesamthöhe von bis zu 22.000 Euro aus, der angelehnt an die Systematik der DFG-Gleichstellungsstandards Akzente in der personellen, strukturellen und inhaltlichen Gleichstellungsförderung setzt.

Änderung laut eines Rektoratsbeschlusses vom Juni 2015: Künftig wird jedes Jahr eine der drei Kategorien vergeben.

  • 2015: Genderforschung
  • 2016: Quantitative Erfolge bei der Professorinnengewinnung
  • 2017: Qualitative Ideen auf allen Qualifizierungsstufen und in allen Bereichen
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    Bielefelder Gleichstellungspreis 2016: Kategorie quantitative Erfolge bei der Professorinnengewinnung: Preisträgerinnen 2016

    Am 14. Oktober 2016 wurde der Bielefelder Gleichstellungspreis auf dem Jahresempfang der Universität Bielefeld durch den Prorektor für Forschung, wissenschaftlicher Nachwuchs und Gleichstellung Prof. Dr. Martin Egelhaaf vergeben. Preisträgerinnen sind in der Kategorie "quantitative Erfolge bei der Professorinnengewinnung" die Fakultät für Gesundheitswissenschaften (57 Prozent Professorinnenanteil) und die Fakultät für Erziehungswissenschaft (50 Prozent Professorinnenanteil). Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und geht je zur Hälfte an beide Fakultäten.

    Auf dem Foto zu sehen v.l. Kathrin Velten (Gleichstellungskommission Erziehungswissenschaft), Prof. Dr. Petra Kolip (Gleichstellungskommission Gesundheitswissenschaften), Prof. Dr. Martin Egelhaaf (Prorrektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung), Dr. Uschi Baaken (zentrale Gleichstellungsbeauftragte)

     

    Bielefelder Gleichstellungspreis 2015: Kategorie Genderforschung: Preisträger_innen 2015

    Am 16. Oktober wurde der Bielefelder Gleichstellungspreis auf dem Jahresempfang der Universität Bielefeld durch den Prorektor für Forschung, wissenschaftlicher Nachwuchs und Gleichstellung Prof. Dr. Martin Egelhaaf vergeben. PreisträgerInnen sind in der Kategorie Genderforschung:

  • Ronja Johanna Waldherr für ihre Masterarbeit in Linguistik und Literaturwissenschaft "Governing Post-Patriarchal Femininities in Chick Lit and Beyond: an Attempt at Reframing Feminist Cultural Studies" (600 Euro)
  • Pia Simone Brocke für ihre Masterarbeit in Gender Studies "Mentoring an Hochschulen - Wissenschaftskultur im Wandel? Eine empirische Untersuchung aus der Perspektive des Gender- und Diversity Management-Ansatzes" (600 Euro)
  • Tobias Staiger für seine Dissertation an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften "Arbeitsbedingter Stress in Callcentern - Eine empirische Analyse aus Gender-Perspektive" (800 Euro)
  • In der Ausgabe (05/16) der Zeitschrift IFFonZeit des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZG) haben die Preisträgerinnen des Gleichstellungspreises 2015 Artikel zu Ihren Abschlussarbeiten veröffentlicht.

     

    Auf dem Foto zu sehen v.l. (mit dem Preisträger des Karl-Grotemeier-Preises für gute Lehre: Dr. Matthias Buschmeier) Pia Brocke, Ronja Waldherr und Tobias Staiger.

     

    Personelle Kategorie

    Für quantitative Erfolge bei der Professorinnengewinnung

    An der Universität Bielefeld besteht nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf bei der Steigerung der Frauenquote im Bereich der Professuren. Zudem ist der Professorinnenanteil häufig der wesentliche Indikator für monetäre Steuerung durch das Land bzw. politische Steuerung durch Wissenschaftsorganisationen.

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    Strukturelle Kategorie

    Für qualitative Ideen auf allen Qualifizierungsstufen und in allen Bereichen

    Dieser Preis ist auf die Entwicklung solcher neuer Maßnahmen ausgerichtet, die Erfolge zur Erfüllung der Zielvorgaben versprechen oder die Situation von Frauen aller Statusgruppen nachhaltig verbessern könnten.

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    Kategorie Genderforschung

    Für Genderthemen in Qualifikationsarbeiten

    Laut Wissenschaftsrat haben Genderthemen eine hohe gesellschaftliche Relevanz, wie zum Beispiel die Frage nach dem Mangel an Frauen in der Wissenschaft und seinen Ursachen. Die Frauen- und Geschlechterforschung untersucht, welche Prozesse und Mechanismen zu Ungleichheiten führen, aus welchen Gründen bestimmte gesellschaftliche Phänomene nach wie vor existieren und welche Veränderungsmöglichkeiten es gibt. Dementsprechend setzen auch die DFG-Gleichstellungsstandards Genderforschung für eine kompetente Gleichstellung im strukturellen und personellen Bereich als notwendig voraus.

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    Preisträger und Preisträgerinnen 2013

    In der Kategorie für quantitative Erfolge bei der Professorinnengewinnung erhält die Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft 10.000 €.

    In der Kategorie für qualitative Maßnahmen auf allen Qualifizierungsstufen erhält die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie für die Umsetzung von Maßnahmen, die aus einer Online-Befragung aller Studierenden und Promovierenden entwickelt wurden, 8.000 €.

    In der Kategorie Genderforschung erhalten jeweils 500 €:

  • Christiane Kaufmann: Effects of Gender-(un)aware Language in Chilean Spanish (BA-Arbeit in der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft)
  • Lisa Krall: Das Paradigma der Natur - Zum Umgang mit Naturalisierung und Dualismen in der Geschlechterforschung (MA-Arbeit in der Fakultät für Soziologie)
  • Anne-Dorothee Warmuth: Schreibende Familienmänner. Narrative Konstruktionen von Vaterschaft in der Gegenwartsliteratur bei Peter Handke, Hanns-Josef Ortheil und Dirk von Petersdorff (MA-Arbeit in der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft)
  • Annette von Alemann: Zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und ökonomischer Handlungslogik - Selbstpositionierungen und Deutungsmuster von Führungskräften der deutschen Wirtschaft (Dissertation in der Fakultät für Soziologie)
  • Der Bielefelder Gleichstellungpreis wurde 2013 zum ersten Mal vergeben und geht 2016 in die nächste Runde.

    In der Ausgabe (05/14) der Zeitschrift IFFonZeit des Interdisziplinären Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung haben die Preisträgerinnen des Gleichstellungspreises 2013 Artikel zu Ihren Abschlussarbeiten veröffentlicht.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Aktuelles

    Aktuelles

    Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

    Am 25. November 2016 ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und wir möchten auf Aktionen rund um diesen Tag in Bielefeld aufmerksam machen. Sie finden hier alle Informationen und Aktionen, sowie auf der Homepage der Stadt Bielefeld.

     

    Workshop zum Thema Netzwerken für Frauen

    Am 30.11.2016 findet der Workshop "Karrierewege nach dem Hochschulabschluss: Meet the female professionals!" von 14 Uhr s.t. bis 17 Uhr im Haus Wellensiek statt. Dieser Workshop richtet sich an alle Studentinnen, Doktorandinnen und Absolventinnen der Uni Bielefeld und FH Bielefeld. Weitere Informationen zu den teilnehmenden Berufsfeldern und der Anmeldung finden Sie hier.

     

    Graphic Novel "Hinter den Türen"

    In diesem Monat ist das erste Kapitel der Graphic Novel "Hinter den Türen" erschienen. Diese wurde in Zusammenarbeit mit dem Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" entwickelt und lenkt den Blick auf eine unbequeme Wahrheit: Gewalt gegen Frau findet mitten in der Gesellschaft statt, aber viel zu oft wird geschwiegen. Den Link zur aktuellen und den kommenden Episoden finden Sie hier.