Gleichstellung als Ziel

Männer und Gleichstellung

Die Entwicklung von Frauenförderung hin zu Gleichstellung zielt nicht mehr allein auf Frauen, sondern auch auf die Verantwortung von Männern. Aufgrund dieser historischen Entwicklung und dem weiterhin notwendigerweise bestehenden Schwerpunkt auf Frauen ist nicht immer deutlich, wie auch Männer von Gleichstellungsmaßnahmen profitieren können.

Ein prominentes Beispiel ist die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ursprünglich als Frauenfördermaßnahme gedacht, nutzen zunehmend auch Männer, die aktive Väter sein und eine gleichberechtigte Berufsbiographie von PartnerInnen unterstützen wollen, die Möglichkeiten zu Eltern- und Teilzeit. Zwar sind die Anteile der Männer, die diese Angebote nutzen, immer noch deutlich geringer als die von Frauen, dennoch ist die Wahlfreiheit heute auch für Männer deutlicher gegeben als dies früher der Fall war. Gerade bei formal höher Qualifizierten wird eine nicht-traditionelle Rollenaufteilung in der Familie häufig von beiden Geschlechtern gewünscht - wenn dies auch nicht immer umgesetzt wird oder werden kann. Bei der Förderung von Doppelkarrierepaaren können von vornherein beide PartnerInnen in den Blick genommen werden und direkt profitieren.

Eine besondere Rolle spielen nicht zuletzt die Väter berufstätiger Töchter: Hier scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass Gleichstellungsmaßnahmen tatsächlich notwendig und begrüßenswert sind. Dies ist umso wichtiger, als diese Väter häufig zur Generation derjenigen gehören, die aktuell Führungsverantwortung tragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Seminar für dezentrale Gleichstellungsbeauftragte und -kommissionsmitglieder

Es findet ein Inhouse-Seminar des Deutschen Hochschulverbands (DHV) zu dem Thema "Rechte und Pflichten in Gleichstellungs- und Genderfragen" statt.

Termin: 16.11.2017, 09:30 Uhr bis 15 Uhr, C2-136

Anmeldeschluss: 23. Oktober 2017

Anmeldung unter: fortbildung@uni-bielefeld.de

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