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<rdf:RDF xmlns:vCard="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><rdf:Description rdf:about="http://www.uni-bielefeld.de/gender/maenner_gleichstellung.html"><dc:source>http://www.uni-bielefeld.de/gender/maenner_gleichstellung.html?__xsl=/templates/null.xsl</dc:source><dc:title>Männer und Gleichstellung</dc:title><dc:creator>Detlef Gohr</dc:creator><dc:description>Männer und Gleichstellung</dc:description><dc:subject>Männer und Gleichstellung</dc:subject><dc:publisher>Universität Bielefeld</dc:publisher><dc:date>2012-05-31</dc:date><dc:language>de</dc:language><dc:format>text/html</dc:format>
    
        
            
            Gleichstellung als Ziel
            
        
        
            
            Männer und Gleichstellung
            
        
        
            
            Männer scheinen auf den ersten Blick          die Verlierer bei Gleichstellungsmaßnahmen zu sein. Wenn zwei gleich          geeignete Menschen um eine Stelle konkurrieren, bekommt laut Gleichstellungsgesetzgebung          eine Bewerberin den Vorzug vor einem Bewerber wenn Frauen in dem konkreten          Fall unterrepräsentiert sind. Der Anstieg von Frauenanteilen in höheren          Stufen der wissenschaftlichen Karriere hat &#x2013; bei gleich bleibender          Stellenanzahl &#x2013; die Abnahme der Männeranteile zur Folge. Schließlich          gibt es das verblüffende Phänomen, dass die Löhne und Gehälter          in denjenigen bislang männerdominierten Berufssparten sinken, in          denen die Frauenanteile steigen.
            Männer profitieren jedoch auch von Gleichstellungsmaßnahmen.          Ein prominentes Beispiel ist die Förderung der Vereinbarkeit von          Beruf und Familie. Ursprünglich als Frauenfördermaßnahme          gedacht, nutzen zunehmend auch Männer, die aktive Väter sein          wollen, die Möglichkeiten zu Eltern- und Teilzeit. Zwar sind die          Anteile der Männer, die diese Angebote nutzen, immer noch deutlich          geringer als die der Frauen, aber die Wahlfreiheit ist eben auch für          Männer deutlicher gegeben als dies früher der Fall war. Und          obwohl Männer im Schnitt seltener egalitäre Partnerschaften          anstreben als Frauen, ist gerade bei steigender Bildung eine nicht-traditionelle          Rollenaufteilung in der Familie häufig von beiden Geschlechtern gewünscht          &#x2013; wenn dies auch nicht immer umgesetzt wird. Bei der Förderung          von Doppelkarrierepaaren können von vornherein beide Geschlechter          in den Blick genommen werden und direkt profitieren. Eine besondere Rolle          spielen nicht zuletzt die Väter berufstätiger Töchter:          Hier scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass Gleichstellungsmaßnahmen          tatsächlich notwendig und begrüßenswert sind. Dies ist          umso wichtiger, als diese Väter häufig zur Generation derjenigen          gehören, die aktuell Führungsverantwortung tragen.
             
            
        
        
            
            
                
                    
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