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<!DOCTYPE rdf:RDF PUBLIC "-//DUBLIN CORE//DCMES DTD 2002/07/31//EN" "http://dublincore.org/documents/2002/07/31/dcmes-xml/dcmes-xml-dtd.dtd">
<rdf:RDF xmlns:vCard="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><rdf:Description rdf:about="http://www.uni-bielefeld.de/gender/warum_gleichstellung.html"><dc:source>http://www.uni-bielefeld.de/gender/warum_gleichstellung.html?__xsl=/templates/null.xsl</dc:source><dc:title>Warum Gleichstellung</dc:title><dc:creator>Detlef Gohr</dc:creator><dc:description>Warum Gleichstellung</dc:description><dc:subject>Warum Gleichstellung</dc:subject><dc:publisher>Universität Bielefeld</dc:publisher><dc:date>2012-05-31</dc:date><dc:language>de</dc:language><dc:format>text/html</dc:format>
    
        
            
            Gleichstellung als Ziel
            
        
        
            
            Warum Gleichstellung?
            
        
        
            
            Die Frage, warum es überhaupt Gleichstellungsbestrebungen          gibt, könnte eigentlich schon überholt sein. Schließlich          wurde bereits 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte          auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau hingewiesen. Die faktische          Umsetzung gleicher Rechte und echter Chancengleichheit lässt aber          &#x2013; zumindest in einigen gesellschaftlichen Bereichen &#x2013; auch          in Deutschland noch immer auf sich warten. Der Verweis auf allgemeine          Gerechtigkeitserwägungen reicht offensichtlich nicht aus, um Denken          und Verhaltenstendenzen zu verändern. Argumente, die auf angeborene          Unterschiede zwischen den Geschlechtern verweisen, werden ebenso zur Rechtfertigung          herangezogen wie Szenarien ausgemalt, die auf die völlige &#x201e;Abschaffung&#x201c;          eines der Geschlechter hinauslaufen.
            Diese Dinge sind nicht hilfreich, um Chancengleichheit zu verwirklichen          und echte Wahlfreiheit für den individuellen Lebensentwurf zu ermöglichen.          
            In den letzten Jahren wurde im Bereich der Wissenschaft die bisherige Gerechtigkeitsargumentation          um den Aspekt des demografischen Wandels ergänzt: Keine Gesellschaft          kann es sich leisten, die Potenziale der Hälfte der Menschheit zu          vernachlässigen. Zudem wurde gerade im Rahmen der Exzellenzinitiative          deutlich, dass Deutschland in Sachen Gleichstellung in der Wissenschaft          im internationalen Vergleich ein Entwicklungsland ist. Wenn diese neue          Argumentationslinie im Ringen um Chancengleichheit auch diskutable Nebeneffekte          haben kann, so scheint sie doch &#x2013; zumindest bei manchen Personengruppen          &#x2013; wirksamer zu sein als der Verweis auf Gerechtigkeitsaspekte.
            
        
        
            
            Fakten zur Beteiligung von Frauen in der Wissenschaft        über das Statistikportal des Center of Excellence Women and Science:        [ Link...]
        
        
            
            Weiterführende Literatur über die Literaturdatenbank        des Center of Excellence Women and Science [Link...]
        
        
            
            Demografischer Wandel in Deutschland laut Statistischem Bundesamt        [Link        ...]
        
        
            
        
        
             
        
    
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