Aktuelles

Social Networks

Bild- und Kunstgeschichte Bielefeld auf Twitter

Bild- und Kunstgeschichte Bielefeld auf Facebook

Practices of Comparing: An internationally emerging field of research

Download (PDF)

Collections, Displays & The Agency of Objects

Collections, Displays & The Agency of Objects   Collections, Displays & The Agency of Objects

Download (PDF)

Neuer Bachelor-Studiengang "Bild- und Kunstgeschichte" ab dem Wintersemester 2017/18

Faltblatt Bild und Kunstgeschichte (Bachelor)   Faltblatt Bild und Kunstgeschichte (Bachelor)

Download (PDF)

Neue Veröffentlichung:

 

Valérie Kobi: Dans l’œil du connaisseur. Pierre-Jean Mariette (1694-1774) et la construction des savoirs en histoire de l’art

Weitere Informationen unter: www.pur-editions.fr/detail.php?idOuv=4404

Let’s face it! – Gesichter und Bilder vergleichen

Im Rahmen der GENIALE, dem Science Festival Bielefeld, geben die Mitglieder des SFB-Teilprojekts C01 „Bild-Vergleiche. Formen, Funktionen und Grenzen des Vergleichens von Bildern“ am 26. August 2017, 17-18.30 Uhr, im Bielefelder Kunstverein eine interaktive Führung für Familien.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.geniale-bielefeld.de/programm-2017/date/263/show/Event/

Stellenausschreibung: Tutoren/innen (6 Stunden/Woche)

Download (PDF)

Sonderausgabe: Journal of Art Historiography - The limits of connoisseurship. Attribution issues and mistakes

Zum Workshop „The limits of connoisseurship. Attribution issues and mistakes“ vom vergangenen Jahr sind nun Beiträge in einer Sonderausgabe des Journal of Art Historiography erschienen.

Neuere Veröffentlichungen und Tagungen, die sich dem Thema Connoisseurship/Kennerschaft widmen, haben nachdrücklich auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht, kennerschaftliche Praktiken präziser im Kontext ihrer soziokulturellen Gegebenheiten zu verorten. Wenn Kenner Bestimmungen und Zuschreibungen von Kunstwerken oder Objekten vornehmen, basieren ihre Urteile auf ebenso langwierigen wie mannigfaltigen Praktiken und auf sozialen Prozessen. Ein besseres Verständnis von Kennerschaft bedarf daher nicht nur einer Untersuchung des praktischen Wissens, auf dem Zuschreibungen und Bestimmungen beruhen, sondern auch einer nähere Analyse der Netzwerke, in dem diese Urteile vollzogen werden, sowie einer Berücksichtigung von deren künstlerischen, politischen und begrifflichen Implikationen.

In diesem Sinne legen die Beiträge des Themenheftes den Fokus auf einen zentralen, wenn auch oft vergessenen Aspekt kennerschaftlicher Expertise: auf falsche Zuschreibungen. Denn die Untersuchung fehlerhafter Einschätzungen ermöglicht ein besseres Verständnis der kulturellen und intellektuellen Kontexte, in denen sie auftauchen; und sie macht auf Diskrepanzen zwischen Theorien der Kennerschaft und deren praktischer Anwendung aufmerksam. In exemplarischen Fallstudien, die den Grenzen der kennerschaftlichen Bestimmung (von Zeichnungen, Gemälden oder anderen Kunstwerken) nachgehen, werden die verschiedenen Methoden und Praktiken der Zuordnung von Kunstwerken sowie die mit ihnen einhergehenden theoretischen oder praktischen Spannungen in Frage gestellt.

Zur Publikation: arthistoriography.wordpress.com/16-jun17/

Sonderforschungsbereich „Praktiken des Vergleichens“.

Teilprojekt „Bild-Vergleiche. Formen, Funktionen und Grenzen des Vergleichens von Bildern“

Im Rahmen des neuen Sonderforschungsbereiches „Praktiken des Vergleichens“ hat auch ein kunsthistorisches Teilprojekt seine Arbeit aufgenommen. Im Zentrum des Teilprojekts steht das Anliegen, das vergleichende Sehen in seiner körperlichen, materiellen und kontextuellen Situiertheit zu untersuchen, um nach den Voraussetzungen, Leistungen und Grenzen dieser Praxis zu fragen. In Untersuchungen zur kennerschaftlichen Praxis (Studie A) des Vergleichens sowie zur Zusammenstellung von Bilderpaaren (Studie B) soll das Teilprojekt die Produktivität einer praxistheoretisch orientierten Erforschung von Vergleichen vor Augen führen. Dabei gilt es, im Übergang von der Mikro- zur Mesoebene bisher übersehene latente Implikationen des Vergleichens aufzudecken und kritisch zu reflektieren.

Das Projekt soll in theoretischer Hinsicht dazu beitragen, die Spezifik von Vergleichspraktiken zu erhellen, die Bilder zum Gegenstand haben. In Methodenkritischer Hinsicht verfolgt das Projekt das Ziel, die Praktiken des vergleichenden Sehens sowie ihre Möglichkeitsbedingungen, Potenziale und Grenzen zu untersuchen. In historischer Hinsicht nimmt das Projekt die Epochenschwelle um 1800 in den Blick, um danach zu fragen, ob das Vergleichen an der Schwelle zur Moderne fundamentalen Änderungen unterlag und zugleich einen Wandel des Bildverständnisses vorantrieb.

Das Projekt gliedert sich in zwei Studien:

  1. Von der Kennerschaft zur Kunstgeschichte: Praktiken der vergleichenden Betrachtung von Bildern im 18. und frühen 19. Jahrhundert In einer systematischen Perspektive soll nach Voraussetzungen und Effekten des vergleichenden Sehens gefragt werden, die von den Kunstkennern und Kunsthistorikern selbst nicht problematisiert wurden.
  2. Typen und Funktionen von Pendants: Praktiken der paarweisen Zusammenstellung von Bildern im 18. und frühen 19. Jahrhundert Die geplante Studie rekonstruiert vielfältige Pendantkonzeptionen und -praktiken, um zu zeigen, wie sehr das Pendantprinzip Wandlungen unterlag und dabei auch das implizite Vorverständnis des Bildes beeinflusste.

Vortrag am 1. Februar 2017, 18 Uhr, Raum X-B2-103

Matthias Gründig (Folkwang Universität der Künste Essen): Zur Warenhaftigkeit fotografischer Repräsentation

Ausstellung: „Teilnehmende Beobachtung. Besorgte Bürger und andere Banalitäten bei Honoré Daumier“

26. Oktober bis 21. Dezember 2016
Universität Bielefeld, X-Gebäude, A2, Magistrale

Plakat

Honoré Daumiers Lithographien, insbesondere seine Karikaturen für die 1832 gegründete Zeitschrift Le Charivari, stehen für eine Kunst, die sich durch konsequente Zeitgenossenschaft auszeichnet. „Il faut être de son temps“, lautete eine prägende Maxime des 19. Jahrhunderts, als deren Urheber bisweilen sogar Daumier selbst vermutet wurde. Ihm scheint es mühelos gelungen zu sein, auf der Höhe der Zeit zu sein und zu bleiben. Daumiers Lithographien weisen ihn als genauen und schonungslosen Beobachter aus, der mit seinen Bildern zugleich in die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit einzugreifen versucht.

Daumier hatte ein ausgeprägtes Gespür dafür, latente soziale Spannungen und Unstimmigkeiten zwischen dem Reden und Handeln von Politikern oder Kleinbürgern aufzudecken und mit Hilfe eines kompromisslos modernen Stils sichtbar zu machen. Doch waren er selbst und seine Karikaturen frei von derartigen Brüchen? Sind künstlerische Moderne und gesellschaftlicher Aufbruch im Werk des französischen Karikaturisten widerspruchsfrei vereint?

Mit dieser Frage soll die Ausstellung einen Blick auf Daumier eröffnen, in dessen Fokus nicht die politischen Karikaturen stehen, mit denen er bis heute im Bildgedächtnis verankert ist. Die ausgewählten Blätter führen vielmehr den Durchschnitt einer lithographischen Serienproduktion vor Augen, mit der Daumier – den Erfordernissen der Presse folgend – ununterbrochen beschäftigt war. Neben die geistreichen Karikaturen mit gewitzten Pointen treten dabei auch Lithographien, die nicht nur die Bourgeoisie kritisieren, sondern selbst – etwa mit Blick auf die Rolle der Frau – Ausdruck eines eher kleinbürgerlichen Denkens sind. Die Ausstellung versteht sich als Einladung, auf Daumiers Karikaturen denselben wachen, kritischen Blick zu werfen, mit dem er seine Zeitgenossen gesehen hat.

Die Ausstellung mit Leihgaben aus Privatbesitz entstand im Rahmen des Seminars »Realismus und Revolution – Realismus als Revolution? Französische Kunst in der Mitte des 19. Jahrhunderts«. Konzeption und Realisierung: Marie Goerens, Johannes Grave, Arin Haideri, Tanja Korte, Neslihan Özdemir und Mira Claire Zadrozny.

Tagung „Goethes Zeitkonzepte“

11.11.2016 – 12.11.2016

Ort: Zentrum für Literaturforschung (ZfL), Schützenstr. 18, 10117 Berlin

Goethes vielleicht bekanntestes Zeitkonzept ist das ‚Veloziferische‘, eine geradezu teuflische Übereilung, die er als Signum der heranbrechenden Epoche – der sich beschleunigenden Moderne – erkannte. Der Naturkundler Goethe ist ein wichtiger Vertreter und Kritiker der Verzeitlichung der Natur am Ende des 18. Jahrhunderts. Den Wert des unberechenbaren Augenblicks kennt man aus der Wette zwischen Faust und Mephisto. Beim Begriff des Spätwerks stand Goethe Pate. Doch diese zeitkritischen und zeitdiagnostischen Beobachtungen Goethes sind nur besonders prominent gewordene Beispiele seiner Auseinandersetzung mit Zeit und Zeitlichkeit. Viele, ja vielleicht alle seiner Überlegungen zu ästhetischen, darstellungs- und gattungstheoretischen Fragen innerhalb und außerhalb der im engeren Sinne literarischen Werke geben Anlass zu der Frage, wie Goethe Zeit als Form und Formfragen als Zeitfragen verhandelt hat.

Die internationale und interdisziplinäre Tagung versammelt Experten mit Vorträgen zu bislang überwiegend separat verhandelten Zeitkonzepten Goethes vor dem thematischen Hintergrund des DFG-Schwerpunktprogrammes Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne.

Organisiert von Eva Axer, Eva Geulen und Johannes Grave.

Weitere Informationen: Programm

Seminar im Internationalen Gastdozentenprogramm: Pensées et antiquités de l’Inde dans le romantisme visionnaire: réception, appropriation, invention

Dr. Julie Ramos von der Université Paris 1 Panthèon-Sorbonne wird im Wintersemester ein Seminar zu Indienbildern der Romantik anbieten.

Weitere Informationen
Eintrag im eKVV

Neuerscheinung: Zeit der Form - Formen der Zeit

Plakat

hg. von Michael Gamper, Eva Geulen, Johannes Grave u.a., Hannover 2016

Zeit ist nicht nur ein Gegenstand von Darstellungen, sie ist auch eine Dimension der Gestaltung, Beobachtung und Deutung der Gegenstände und Phänomene von Kunst, Kultur, Natur und Wissenschaft. Zeit findet sich in diesen Gegenständen und Phänomenen deshalb untrennbar mit Form verschränkt. Dabei zeigen Formen sich als notwendig zeitliche Darstellungen und Vollzüge, in denen Inhalte sich artikulieren und in denen auch ein nicht-propositionaler Bereich des kulturellen Zeit-Wissens zum Ausdruck kommt. Diese formierten und ästhetisch sich ausprägenden Eigenzeiten stehen zu einem alltäglichen, sozialen und wissenschaftlichen Zeit-Wissen in unterschiedlicher Beziehung: Sie können es affirmieren, reflektieren und auch dementieren.

Der vorliegende Band nimmt dieses Verhältnis von Zeit und Form genauer in den Blick. In 15 Beiträgen untersucht er zum einen die Zeitkonstellationen, die sich in Formprozessen ergeben und diese konstituieren, die Zeiten der Form. Zum anderen fragt er nach den Formen der Zeit, dem in der Form sedimentierten eigenständigen Zeit-Wissen der Gegenstände.

Weitere Informationen

Künstlergespräch mit Karina Smigla-Bobinski

19.07.2016

Der Arbeitsbereich Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte veranstaltet am Dienstag, den 19. Juli 2016, um 18 Uhr, ein Künstlergespräch mit Karina Smigla-Bobinski im ZiF.

Plakat Die Künstlerin wird durch die Ausstellung "Blaupause" führen, die sie mit ihren Werken im Rahmen des "Artist in Residence"-Programms des ZiF konzipiert hat. Die künstlerischen Arbeiten von Karina Smigla-Bobinski sind dabei im engen Austausch mit den 2015/16 am ZiF residierenden Forschungsgruppen "Ethik des Kopierens" und "Genetische und soziale Ursachen von Lebenschancen" entstanden. An den Ausstellungsrundgang schließt ein Gespräch mit der Künstlerin an, in dem diese Zusammenarbeit eines von vielen Themen sein wird.

Für weitere Informationen zur Ausstellung und zur Künstlerin darf ich auf die Homepage des ZiF verweisen: www.uni-bielefeld.de/ZIF/Kunst/2016/05-19-Smigla-Bobinski.html

Plakat (PDF)

Workshop: The limits of Connoisseurship

22.07.2016

22 July 2016
Building X, Room A2-103

Recent publications and conferences dedicated to connoisseurship have unanimously recognized the need to situate this practice within the context of its sociocultural conditions. One ought to view the connoisseur’s attribution as the final affirmation of a long and manifold procedure. This approach requires not only an investigation of the practical knowledge that informs the act of attribution but also a consideration of the network in which the judgment takes place, as well as its artistic, political and conceptual stakes.
With this perspective in mind, the workshop will focus its attention on a central yet often forgotten aspect of artistic expertise: mistaken attributions. Examination of these inaccurate assessments allows for a better understanding of the cultural and intellectual contexts in which they occurred and reveals the various discrepancies between connoisseurial theory and its practical application. By analyzing a few case studies situated at the limits of connoisseurship – whether they be drawings, paintings or, more generally, art objects – the workshop will question the various operations that guide the (re-)attribution of artworks and the theoretical or practical tensions generated by this process.

Organised by Dr. Valérie Kobi (valerie.kobi@uni-bielefeld.de)

Interested participants can register before July 17th 2016 at:
mira_claire.zadrozny@uni-bielefeld.de

Programme (PDF)

Nachrichtenarchiv

Zum Archiv