Zeitschrift für Kunstgeschichte

Begründet von Wilhelm Waetzoldt und Ernst Gall, fortgeführt von Margarete Kühn, Georg Kauffmann und Reiner Haussherr sowie Andreas Beyer, Alexander Markschies und Andreas Tönnesmann,
herausgegeben von Ursula Frohne, Johannes Grave, Jeffrey F. Hamburger und Michael F. Zimmermann

Die Zeitschrift für Kunstgeschichte, 1932 gegründet, gehört zu den international führenden Organen der kunsthistorischen und kunstwissenschaftlichen Forschung. In vier Ausgaben jährlich widmet sie sich ohne zeitliche oder räumliche Eingrenzung der Kunstgeschichte und visuellen Kultur und veröffentlicht Aufsätze, kleinere Beiträge (Miszellen) und Buchbesprechungen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Durch diese Mehrsprachigkeit unterscheidet sie sich von den meisten anderen kunsthistorischen Publikationsorganen.

Die Zeitschrift für Kunstgeschichte ist seit jeher ein Forum, das die verschiedenen Teilbereiche der Kunstgeschichte über alle Epochen, geographischen Räume und Gattungen hinweg in einen Dialog bringt, um die wissenschaftliche Dynamik der Disziplin abzubilden und weitere Forschungen anzuregen. Obwohl sich die Kunstgeschichte zunehmend weiter ausdifferenziert und sich einzelne kunsthistorische Fachzeitschriften auf bestimmte Themenkreise und Diskurse konzentrieren, bietet die Zeitschrift für Kunstgeschichte ihren Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, das Fach in seiner ganzen Breite anzusprechen. Ein besonderes Interesse gilt daher Aufsätzen, die Gegenstände und Fragestellungen in all ihrer Komplexität erschließen, dabei aber auch an Leserinnen und Leser aus anderen Teilbereichen des Faches adressiert sind, indem in ihnen beispielsweise für die gesamte Kunstgeschichte relevante Aspekte der Fach- und Forschungsgeschichte, komparatistische Gesichtspunkte oder methodische Fragestellungen berührt werden.

Durch die Zusammenführung unterschiedlicher Forschungsfelder und -debatten soll die Zeitschrift für Kunstgeschichte weiter zur Sichtbarkeit der Kunstgeschichte als Disziplin beitragen, die ihre Praxis vor dem Hintergrund ihrer Geschichte eigenständig methodisch und theoretisch reflektiert. In verstärktem Maße sollen auch die jüngste Kunst sowie aktuelle Fragestellungen und neue theoretische Herausforderungen durch Beiträge zur Geltung gebracht werden, die der modernen und zeitgenössischen Kunst in ihren vielfältigen medialen Manifestationen gewidmet sind oder mit einem kunsthistorisch geschärften Auge auf Bilder und Artefakte jenseits des Feldes der Kunst blicken.

Um für die Beiträge in der Zeitschrift eine möglichst gute fachliche und redaktionelle Betreuung sicherzustellen, werden sie dem peer review unterzogen.

Weitere Informationen: Editorial zu Heft 1/2015

Die Zeitschrift für Kunstgeschichte wird großzügig unterstützt durch die Rudolf-August Oetker-Stiftung (Bielefeld)

Logo: Rudolf-August Oetker-Stiftung

Britta Hochkirchen
Redaktion der Zeitschrift für Kunstgeschichte
Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Universitätsstraße 25
D-33615 Bielefeld
zfk@uni-bielefeld.de
Tel.: +49 521 106-67031

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