Forschung

Das Projekt "Geschichte/Regionalgeschichte" zielt auf eine enge Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung an der Universität Bielefeld, der LehrerInnenausbildung, regionalen außerschulischen Lernorten und der Schulen in OWL ab. Es geht dabei von einem Modell forschend-entdeckenden Lernens aus, dessen Tragfähigkeit für die nachhaltige Entwicklung von Lehr-/Lernkompetenzen empirisch überprüft wird. Es geht vor allem darum

  1. Lehrenden und Studierenden den Zugang zu Lernorten in der Region zu erschließen, die für die Konzeption von breit gefächerten und vielfältig einsetzbaren Unterrichtsmaterialien und Projekten genutzt werden können,
  2. den Schulen ein breites Angebot an Materialien und Kontakten zu außerschulischen Lernorten anzubieten, die im Kontext des neuen Faches Projektunterricht in der Qualifizierungsphase verstärkt nachgefragt werden,
  3. gemeinsam mit Lehrenden und LehrerInnen Testportfolios zu entwickeln, durchzuführen und auszuwerten, die historisches Lernen im Projektunterricht erheben und mit Ergebnissen aus instruktivem Unterricht vergleichen, so dass unerlässliche Grundlagen für die im Rahmen des neuen LABG im Praxissemester vorgesehenen empirischen Forschungsprojekte geschaffen werden,
  4. Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie Angebote für die Studienseminare in NRW zu organisieren, die Projekte und Projektarbeit sowie Ergebnisse der Lehr-/Lernforschung thematisieren und ihren Nutzen für den Unterrichtsalltag verdeutlichen,

Erstere kleinere Untersuchungen liegen bereits vor. Sie sind hier.
Dabei hat sich herausgestellt, dass Bilderreihen als Testinstrument gegenüber Concept Maps den großen Vorteil haben, dass größere Freiräume bieten, konstruktiv Gelerntes abzubilden. Die Ergebnisse bieten interessante Denkanstöße in Hinsicht auf die nachhaltige Progression stärkerer und schwächerer Schüler und Schülerinnen in Phasen autonomen und durch den Lehrer gelenkten Lernens.