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<!DOCTYPE rdf:RDF PUBLIC "-//DUBLIN CORE//DCMES DTD 2002/07/31//EN" "http://dublincore.org/documents/2002/07/31/dcmes-xml/dcmes-xml-dtd.dtd">
<rdf:RDF xmlns:vCard="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><rdf:Description rdf:about="http://www.uni-bielefeld.de/geschichte/abteilung/arbeitsbereiche/fachdidaktik/index.html"><dc:source>http://www.uni-bielefeld.de/geschichte/abteilung/arbeitsbereiche/fachdidaktik/index.html?__xsl=/templates/null.xsl</dc:source><dc:title>Didaktik der Geschichte</dc:title><dc:creator>Jan Willem Waterböhr</dc:creator><dc:description></dc:description><dc:subject></dc:subject><dc:publisher>Universität Bielefeld</dc:publisher><dc:date>2012-10-09</dc:date><dc:language>de</dc:language><dc:format>text/html</dc:format>Wir über uns Was ist Geschichte, gibt es objektives Wissen über die Vergangenheit, 
ist dieses Wissen notwendig, wie soll Geschichtsunterricht aussehen? 
Geschichtsdidaktik beschäftigt sich mit diesen zentralen Fragen, um die 
Grundlagen für ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein zu legen und die Ziele des 
historischen Lernens zu entwickeln. Auf der theoretischen Ebene geht es vor allem
 um die Unterscheidung von Vergangenheit und Geschichte. Beides ist nicht 
identisch, denn Geschichte ist das, was im Rückblick von heute aus über die 
Vergangenheit gesagt wird. Auf der normativen Ebene werden die Vorgaben 
diskutiert, die in den staatlichen Lehrplänen und Richtlinien für den
 Geschichtsunterricht formuliert werden. Auf der pragmatischen Ebene steht 
der Unterricht selbst im Mittelpunkt, der im Idealfall den theoretischen 
und normativen Anforderungen entspricht, die Kompetenzen historischen 
Denkens nachhaltig fördert und gleichzeitig spannend ist. Dabei gilt es, 
Freiräume zu öffnen, so dass die SchülerInnen eigene Interessen einbringen 
und forschend-entdeckend lernen können. Auf der empirischen Ebene wird überprüft,
 ob die auf den anderen Ebenen getroffenen Entscheidungen in der 
Unterrichtspraxis und in der Geschichtskultur im allgemeinen greifen, zum 
Beispiel welche Lernforschritte SchülerInnen jeweils in offenen oder 
lehrerInnenzentrierten Lernsituationen machen.Die Basis des Studiums im Bereich Fachdidaktik sind die Theorie- und die 
Praxisseminare Fachdidaktik, die jedes für sich, wenn auch in einer 
unterschiedlichen Gewichtung, alle der vier genannten Ebenen abdecken. Das
 Praxisseminar ist mit einem Praktikum in der Schule verbunden, das begleitend 
zum Seminar oder als Blockpraktikum in der vorlesungsfreien Zeit angeboten wird. 
Im Praktikum sollen erste Schritte getan werden, aus der SchülerInnen- in die 
LehrerInnenrolle zu wechseln. Die Theorie- und Praxisseminare werden durch
 weiterführende didaktische Seminare vertieft.Ziel des Studiums im Bereich Fachdidaktik ist es, dass die Studierenden 
ihre theoretischen Kenntnisse praxisorientiert reflektieren, 
Unterrichtsmaterialien und eine eigene Stunde entwerfen können sowie erste 
Erfahrungen gesammelt haben, wie sie selbst als LehrerInnen in einer Lerngruppe 
agieren. </rdf:Description></rdf:RDF