Iberoamerikanische Geschichte

"Die Eroberung Amerikas markiert einen globalgeschichtlichen Wendepunkt. Sklaverei, Zwangsarbeit, Ethnozid, Naturbeherrschung sowie kulturelle und politische Unterdrückung sind zentrale Elemente einer prägenden Kraft von Kolonialität, die über die Kolonialzeit hinaus immer wieder erneuert, verändert und in Frage gestellt wurden. Gleichzeitig sind mit der Eroberung auch globalgeschichtliche Verflechtungen entstanden, die sich in Kultur- und Warenaustausch, Ideentransfers und Migrationsbewegungen äußern. Auf der Grundlage eines tiefen Verständnisses der Region stehen diese inter-amerikanischen, trans-pazifischen und trans-atlantischen Verflechtungen im Zentrum der Bielefeld Lateinamerika-Geschichte.

Der Arbeitsbereich Iberoamerikanische Geschichte ist Teil des interdisziplinären Center for InterAmerican Studies (CIAS) an der Universität Bielefeld. Besonderen Wert legen die InterAmerikanischen Studien auf eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre. Zur Stärkung der interkulturellen Kompetenzen der Studierenden unterhält der Arbeitsbereich im Rahmen ERASMUS-Programms der Europäischen Union Kontakte zu Universitäten im europäischen Ausland. Weiterhin bestehen Kooperationsabkommen mit Universitäten in Latein- und Nordamerika."

Aktuelles

Kolloquium IAS

08.02.2017

Christoph Rapp
(München)

Natur und Staat: Aristoteles und die Entwicklung des naturrechtlichen Aristotelismus (Semesterabschlusskolloquium)

Room: X-E0-001

09.02.2017

Schreibwerkstatt II Studienprojekt

Universität Bielefeld (Raum C01-273), ab 18 Uhr

23.01.2017

Diskussionrunde
„The Trump Effect? (Rechts-)Populismus in den Americas und in Europa“

Universität Bielefeld (Raum X E0 218), ab 19 Uhr