Iberoamerikanische Geschichte

"Die Eroberung Amerikas markiert einen globalgeschichtlichen Wendepunkt. Sklaverei, Zwangsarbeit, Ethnozid, Naturbeherrschung sowie kulturelle und politische Unterdrückung sind zentrale Elemente einer prägenden Kraft von Kolonialität, die über die Kolonialzeit hinaus immer wieder erneuert, verändert und in Frage gestellt wurden. Gleichzeitig sind mit der Eroberung auch globalgeschichtliche Verflechtungen entstanden, die sich in Kultur- und Warenaustausch, Ideentransfers und Migrationsbewegungen äußern. Auf der Grundlage eines tiefen Verständnisses der Region stehen diese inter-amerikanischen, trans-pazifischen und trans-atlantischen Verflechtungen im Zentrum der Bielefeld Lateinamerika-Geschichte.

Der Arbeitsbereich Iberoamerikanische Geschichte ist Teil des interdisziplinären Center for InterAmerican Studies (CIAS) an der Universität Bielefeld. Besonderen Wert legen die InterAmerikanischen Studien auf eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre. Zur Stärkung der interkulturellen Kompetenzen der Studierenden unterhält der Arbeitsbereich im Rahmen ERASMUS-Programms der Europäischen Union Kontakte zu Universitäten im europäischen Ausland. Weiterhin bestehen Kooperationsabkommen mit Universitäten in Latein- und Nordamerika."

Aktuelles

Interview mit Prof. Dr. Olaf Kaltmeier, Deutsche Welle

Chiles Präsidentin Bachelet entschuldigt sich bei Mapuche-Ureinwohnern

Bewerbung

Bewerbung für den M.A. InterAmerikanische Studien wieder möglich Die Bewerbungsphase für das Wintersemester 2017/18 läuft vom 1. Juni bis zum 15. Juli 2017

Kolloquium IAS

18.07.2017

Karina Kriegesmann
(Berlin)

Die (Trans)-Formation globaler Gefahren durch Medienakteure. Nationalismus, Xenophobie und Nachrichtenzirkulation, Brasilien 1917-1930

Raum X-EO-204, 18-20 Uhr

Publication

The FIAR forum is proud to announce its journal's 10th anniversary and its new publication on Capital Crimes in the Americas