Iberoamerikanische Geschichte

"Die Eroberung Amerikas markiert einen globalgeschichtlichen Wendepunkt. Sklaverei, Zwangsarbeit, Ethnozid, Naturbeherrschung sowie kulturelle und politische Unterdrückung sind zentrale Elemente einer prägenden Kraft von Kolonialität, die über die Kolonialzeit hinaus immer wieder erneuert, verändert und in Frage gestellt wurden. Gleichzeitig sind mit der Eroberung auch globalgeschichtliche Verflechtungen entstanden, die sich in Kultur- und Warenaustausch, Ideentransfers und Migrationsbewegungen äußern. Auf der Grundlage eines tiefen Verständnisses der Region stehen diese inter-amerikanischen, trans-pazifischen und trans-atlantischen Verflechtungen im Zentrum der Bielefeld Lateinamerika-Geschichte.

Der Arbeitsbereich Iberoamerikanische Geschichte ist Teil des interdisziplinären Center for InterAmerican Studies (CIAS) an der Universität Bielefeld. Besonderen Wert legen die InterAmerikanischen Studien auf eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre. Zur Stärkung der interkulturellen Kompetenzen der Studierenden unterhält der Arbeitsbereich im Rahmen ERASMUS-Programms der Europäischen Union Kontakte zu Universitäten im europäischen Ausland. Weiterhin bestehen Kooperationsabkommen mit Universitäten in Latein- und Nordamerika."

Aktuelles

CIAS-Mitglied Dr. Mirko Petersen im Gespräch mit der Deutschen Welle

Im Interview äußert sich Mirko Petersen über das Phänomen des Populismus in verschiedenen Ländern Lateinamerikas vor dem Hintergrund der Präsidenschaftswahlen 2018 in der Region (Volltext in spanischer Sprache)


***NEUE VERÖFFENTLICHUNG***
Konzeptionelle Überlegungen zur Unterrichtsmaterialienreihe "Wissen um globale Verflechtungen"

Das Konzeptdossier des CIAS-Projektes "Wissen um globale Verflechtungen" steht ab sofort zum Download bereit.