Der AKA hat sich zum 31.12.2012 aufgelöst. Interessierten steht die Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Agrargeschichte e.V. (www.agrargeschichte.org).


The "Arbeitskreis für Agrargeschichte" (Study Group Rural History) was founded in 1994 and at the moment counts about 150 individual and institutional members. Next year the AKA will merge with the Gesellschaft für Agrargeschichte. However, all activities will continue. Headed by Stefan Brakensiek, the AKA aims at supporting research on German rural history in a cross-disciplinary and international context. The opening for innovative concepts in studying rural societies takes place in several ways. Beside a renewed social and economic history, cultural, political and environmental approaches come to the fore. Furthermore, the collaboration with relevant neighbour disciplines (e.g. archaeology, geography, sociology, ethnology) is extended.

For the purpose of academic dicsussion and personal contacts the AKA holds an annual summer conference. These meetings are either dedicated to special topics or just offer the opportunity for debating current projects in a loose workshop atmosphere. In addition, major colloquies have dealt with forms of communication in rural society (1997), the change of village-town-relationships (1999), the environmental history of agriculture (2004) and peasants as merchants (2006); the papers of the first three conferences are published in volumes.


The AKA issues a newsletter twice a year. Edited by Johannes Bracht, it contains conference reports, minor research articles, reviews etc. and thereby informs about recent books and debates. Since 2002 this homepage of the AKA, maintained by Johannes Bracht, provides a broad academic online forum. Apart from a variety of information and links there is also a survey of the relevant research and publications of the AKA-members.
Moreover the AKA awards since 2008 the "Förderpreis Agrargeschichte" for the best graduate study in german and germanspeaking rural history.



Der AKA hat sich zum 31.12.2012 aufgelöst. Interessierten steht die Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Agrargeschichte e.V. (www.agrargeschichte.org).


Der 1994 gegründete Arbeitskreis für Agrargeschichte (AKA) zählt gegenwärtig rund 150 persönliche Mitglieder. Am 6.Juli 2012 beschloss die Mitgliederversammlung den Zusammenschluss mit der Gesellschaft für Agrargeschichte und damit seine Auflösung.

Jedoch wird unter neuem "Dach" die Arbeit in vollem Umfang fortgeführt. Weiterhin wird das Ziel verfolgt, die deutsche agrarhistorische Forschung im Disziplinen übergreifenden und internationalen Kontext zu fördern. Die Öffnung für innovative Ansätze zur Untersuchung ländlicher Gesellschaften vollzieht sich auf vielfältigen Wegen. Neben einer erneuerten Sozial- und Wirtschaftsgeschichte treten kultur-, politik- und umwelthistorische Zugänge in den Vordergrund. Außerdem intensiviert sich die Zusammenarbeit mit einschlägigen Nachbarfächern (z. B. Archäologie, Geographie, Soziologie, Volkskunde).

Zum Zwecke des fachlichen Austausches und der individuellen Kontaktpflege wird wie bisher eine jährliche Sommertagung, die entweder einem Themenschwerpunkt gewidmet ist oder in lockerer Werkstatt-Atmosphäre Gelegenheit zur Diskussion von Projekten bietet, veranstaltet werden. Größere Veranstaltungen des Arbeitskreises befassten sich bisher mit Formen der Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft (1997), dem Wandel von Dorf-Stadt-Beziehungen (1999), der Umweltgeschichte der Landwirtschaft (2004) und Bauern als Händlern (2006); die Vorträge der ersten drei Tagungen sind in Sammelbänden dokumentiert.

Zweimal pro Jahr gab der AKA bisher unter der Redaktion von Johannes Bracht den AKA-Newsletter heraus, der in Tagungsberichten, kleineren Forschungsbeiträgen, Rezensionen usw. über Neuerscheinungen und aktuelle Debatten auf dem Laufenden hält. Dieser Newsletter wird in Zukunft von der Gesellschaft für Agrargeschichte herausgegeben, wie auch die 2002 eingerichtete und ebenfalls von Johannes Bracht betreute Homepage. Dort wird ein breites Wissenschaftsforum im Internet bereitgestellt. Neben vielfältigen Informationsangeboten und Links findet sich hier eine Übersicht der einschlägigen Forschungen und Publikationen der Mitglieder.
Überdies wird die GfA in Zukunft im zweijährigen Turnus den vom AKA 2008 eingerichteten "Förderpreis Agrargeschichte" für die beste agrargeschichtliche Abschlussarbeit verleihen.