The "Arbeitskreis für Agrargeschichte" (Study
Group Rural History) was founded in 1994 and at the moment
counts about 150 individual and
institutional members. Headed by Stefan
Brakensiek,
the AKA aims at supporting research on German rural
history in a cross-disciplinary and international context. The opening
for innovative concepts in studying rural societies takes place in
several ways. Beside a renewed social and economic history, cultural,
political and environmental approaches come to the fore. Furthermore,
the collaboration with relevant neighbour disciplines (e.g.
archaeology, geography, sociology, ethnology) is extended.
For the purpose of academic dicsussion
and personal contacts
the AKA
holds an annual summer
conference. These meetings
are either
dedicated to
special topics or just offer the opportunity for debating current
projects in a loose workshop atmosphere. In addition, major colloquies
have dealt with forms of communication in rural society (1997),
the change of village-town-relationships (1999), the environmental
history of agriculture (2004) and peasants as
merchants (2006); the papers of the first three conferences are
published
in volumes.
The AKA issues a newsletter
twice a year. Edited by Johannes Bracht, it contains conference
reports, minor research
articles, reviews etc. and thereby informs about recent books and
debates. Since 2002 this homepage of the AKA, maintained by Johannes Bracht,
provides a broad academic
online forum. Apart from a variety of information and links there is
also a survey of the relevant research
and publications of the AKA-members.
Moreover the AKA awards since 2008 the "Förderpreis Agrargeschichte"
for the best graduate study in german and germanspeaking rural history.
The AKA collaborates with similar foreign institutions,
particularly
the French Assocation
d'Histoire des Sociétés Rurales, the Austrian Institut für
Geschichte des ländlichen Raumes and the Gesellschaft für
Agrargeschichte
(GfA). Thanks to a combined effort, since 2003 the journal Zeitschrift
für Agrargeschichte und Agrarsoziologie
(ZAA), published in the DLG
Verlag, bears the stamp of a conceptually and methodically renewed
study
of rural societies in past and present.
Der 1994 gegründete Arbeitskreis
für Agrargeschichte (AKA) zählt gegenwärtig rund 150
persönliche Mitglieder. Unter der Leitung von
Stefan Brakensiek verfolgt der AKA das Ziel, die deutsche agrarhistorische
Forschung im Disziplinen übergreifenden und internationalen Kontext
zu fördern. Die Öffnung für innovative
Ansätze zur Untersuchung ländlicher Gesellschaften vollzieht
sich auf vielfältigen Wegen. Neben einer erneuerten Sozial- und
Wirtschaftsgeschichte treten kultur-, politik- und umwelthistorische
Zugänge in den Vordergrund. Außerdem intensiviert sich die
Zusammenarbeit mit einschlägigen Nachbarfächern (z. B.
Archäologie, Geographie, Soziologie, Volkskunde).
Zum Zwecke des fachlichen Austausches
und der individuellen Kontaktpflege veranstaltet der AKA eine jährliche Sommertagung,
die entweder einem Themenschwerpunkt
gewidmet
ist
oder in lockerer Werkstatt-Atmosphäre Gelegenheit zur Diskussion
von Projekten bietet. Größere Kolloquien befassten sich
ferner mit Formen der Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft
(1997), dem Wandel von Dorf-Stadt-Beziehungen (1999), der
Umweltgeschichte der Landwirtschaft (2004) und Bauern als
Händlern (2006); die
Vorträge der ersten drei Tagungen sind in Sammelbänden
dokumentiert.
Zweimal pro Jahr gibt der AKA unter
der Redaktion von Johannes
Bracht den AKA-Newsletter
heraus, der in Tagungsberichten, kleineren Forschungsbeiträgen,
Rezensionen usw. über Neuerscheinungen und aktuelle Debatten auf
dem Laufenden hält. Mit der Anfang 2002 eingerichteten und ebenfalls von Johannes Bracht betreuten Homepage stellt der AKA hier ein breites
Wissenschaftsforum im Internet bereit. Neben
vielfältigen Informationsangeboten und Links findet sich hier eine Übersicht
der einschlägigen Forschungen
und Publikationen der
Mitglieder.
Überdies verleiht der AKA seit 2008 im zweijährigen Turnus den "Förderpreis Agrargeschichte" für die beste agrargeschichtliche
Abschlussarbeit.
Der AKA kooperiert mit
vergleichbaren ausländischen
Institutionen. Diese sind u.a.
die Assocation
d'Histoire des Sociétés Rurales (F),
das Institut für
Geschichte des ländlichen Raumes (AU),
die Schweizerische Gesellschaft für ländliche Geschichte.
Ferner wirkt der AKA eng mit der deutschen Gesellschaft für
Agrargeschichte (GfA) zusammen. Dank einer gemeinsamen
Initiative mit
der GfA trägt die im DLG
Verlag erscheinende Zeitschrift für
Agrargeschichte und Agrarsoziologie (ZAA) seit dem Jahrgang 2003
die
Handschrift einer konzeptionell und methodisch erneuerten Wissenschaft
ländlicher Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart.