Forschungsprofil

Die geschichtswissenschaftliche Forschung in Bielefeld erstreckt sich über alle Epochen von der Antike bis zur Gegenwart. Sie umfasst die europäische und osteuropäische Geschichte, die interamerikanische Geschichte und die Geschichte außereuropäischer Länder (Afrika, Asien) ebenso wie die Regionalgeschichte. Auch das Spektrum systematischer Expertise ist außergewöhnlich breit und schließt die Wirtschaftsgeschichte und die Kunstgeschichte ein.

Sozial- und gesellschaftsgeschichtliche Fragestellungen leiten die Bielefelder Geschichtswissenschaft seit ihrer Gründung an. Ihrer dezidierten Theorie- und Methodenorientierung und dem intensiven Dialog mit den sozial- und kulturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen verdankt sie heute die Vielfalt ihrer Forschungsthemen.

Die Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen historischer Forschung fördert Epochen- und Disziplinengrenzen übergreifende, sie reflektierende Perspektiven. Historische Disziplinen schärfen damit ihr Profil, wie gleichzeitig Spezifika historischer Zeiträume, Kulturen und Wandlungsprozesse vielschichtiger beschreibbar werden.

Einzel- und Verbundforschung trifft sich derzeit in folgenden Querschnittbereichen:

Theoretisch-methodische Schnittpunkte bilden:

  • Verflechtungsgeschichte
  • Praxis- und Kommunikationsgeschichte
  • Historische Semantik und Diskursgeschichte
  • Historische Bildwissenschaft