Geschichtskultur in der Region - Unterrichtsmaterial für Geschichts-, Projekt- und Sachunterricht
Universität Bielefeld
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Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock

bild Der Arbeitskreis „Blumen für Stukenbrock“ ist eine der ältesten Gedenkstätten-initiativen für sowjetische Kriegsgräberstätten in der Bundesrepublik und versteht sich als Teil der Friedensbewegung. Seit der Gründung im Jahr 1967 sorgt er sich um den würdigen Zustand des Friedhofs in Stukenbrock-Senne und die Unterstützung der Überlebenden des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326, zu dem der Friedhof gehört. Nach der Befreiung des Lagers am 2. April 1945 wandelten die Überlebenden den Friedhof in eine Mahn- und Gedenkstätte um, deren Zentrum ein Obelisk ist, auf dessen Spitze ursprünglich die rote Fahne der Sowjetarmee angebracht war. Er steht vor den Massengräbern, in denen fünfundsechzigtausend im Lager zu Tode gequälte Soldaten der Roten Armee verscharrt worden sind. An jedem ersten Samstag im September, dem internationalen Antikriegstag, richtet der Arbeitskreis eine Mahn- und Gedenkveranstaltung aus im Sinne der Mahnung von Stukenbrock:
„und sorget Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibt, Frieden zwischen den Menschen, Frieden zwischen den Völkern.“
Der Arbeitskreis bietet ganzjährig Führungen über den Friedhof sowie Veranstaltungen zur Geschichte des Stalag 326 an. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, ein- und zweitägige Seminare bei uns zu buchen. Dabei wird ausgehend von der Geschichte des Stalag 326 während des NS und der Nachkriegsgeschichte des Friedhofs der Bogen geschlagen zu Geschichte und Gegenwart von Rassismus und Antisemitismus. Auch aktuelle Probleme im Bereich des Rechtsextremismus - lokal wie überregional - können hier kompetent behandelt werden.

Kontakt:
Arbeitskreis BLUMEN FÜR STUKENBROCK
Hubert Kniesburges
Kleine Straße 8
33129 Delbrück
05250 93 23 92
blumen-fuer-stukenbrock@kniesburges.net
www.blumen-fuer-stukenbrock.de

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