Geschichte als Beruf
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Das Modul "Geschichte und Öffentlichkeit" (Praktikumsmodul) im Bachelorstudiengang

Nach der Bachelorpüfungsordnung ist im Bachelorstudiengang Geschichte (Kernfach) im Modul "Geschichte und Öffentlichkeit" die Ableistung eines Praktikums verpflichtend vorgeschrieben.

Der Leistungsnachweis kann auf zwei Arten erworben werden:

  1. Selbst organisiertes Praktikum + Teilnahme an einer Übung "Geschichte und Öfentlichkeit" (früher: Praktikumsbegleitseminar)
  2. Teilnahme an einem über zwei Semester laufenden Praktikumsseminar

Die Benotung des Moduls "Geschichte und Öffentlichkeit" erfolgt in der Übung "Geschichte und Öffentlichkeit" (inklusive Praktikumsbericht) bzw. im Praktikumsseminar. Modulverantwortliche_r ist das Büro "Geschichte als Beruf"; in Absprache mit der_dem Veranstalter_in der Übung "Geschichte und Öffentlichkeit" bzw. des Praktikumsseminars.

Praktikum + Übung "Geschichte und Öffentlichkeit"

Das Praktikum

Laut Studienordnung ist ein sechswöchiges Praktikum vorgeschrieben. Eine längere Dauer ist empfehlenswert. Umfang und Verteilung der Arbeitszeit sind mit der Institution, bei der das Praktikum absolviert wird, abzustimmen. Auszugehen ist von einem Umfang von 7 Leistungspunkten, d.h. 6 Wochen à 35 Stunden (Zeitraum ist mit der Institution zu vereinbaren).

Die Praktika werden von den Studierenden selbst organisiert. Das Büro "Geschichte als Beruf" unterstützt bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen und berät in allen Fragen rund um das Praktikum.

Das Praktikum kann sowohl in fachnahen als auch fachferneren Berufsfeldern absolviert werden, jedoch sollte eine akademische Ausbildung Grundlage der angestrebten Tätigkeit sein. In besonderen Fällen kann eine Berufsausbildung vor dem Studium oder eine studienbegleitende Berufstätigkeit anerkannt werden. Die Anerkennung erfolgt über das Büro "Geschichte als Beruf". Unter Umständen können bei Studierenden, die aus einem fachdidaktischen in das fachwissenschaftliche Profil wechseln, die Schulpraktika anerkannt werden, jedoch wird ein zusätzliches Praktikum dringend empfohlen.

Die Übung "Geschichte und Öffentlichkeit" (früher: Praktikumsbegleitseminar)

Die Übung "Geschichte und Öffentlichkeit" wird jedes Semester angeboten. Außerdem können Übungen, Grundseminare und Seminare als Übung "Geschichte und Öffentlichkeit" anerkannt werden, wenn sie thematisch einen Praxisbezug aufweisen und die_der Veranstalter_in sowie das Büro "Geschichte als Beruf" zustimmen. Wenn ein Sinnzusammenhang gegeben ist, können auch Veranstaltungen anderer Fakultäten auf Antrag als Übung "Geschichte und Öftlichkeit" durch die Fakultät erkannt werden. Der Antrag ist über das Büro "Geschichte als Beruf" zu stellen.

Übung und Praktikum müssen nicht in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang stehen.

Die Übung "Geschichte und Öffentlichkeit" ist mit 2 SWS und 2 Leistungspunkten bewertet.

Der Leistungsnachweis (Praktikumsbericht + kleinere mündliche Leistungen in der Übung)

Der Erwerb des Leistungsnachweises bei selbstorganisierten Praktika + Übung "Geschichte und Öffentlichkeit" erfolgt bei der_dem Dozent_in der Übung in Abstimmung mit dem Büro "Geschichte als Beruf".

Es muss ein Praktikumsbericht erstellt werden, dem eine Praktikumsbescheinigung der das Praktikum betreuenden Institution beiliegen muss.

Der Praktikumsbericht sollte folgende Punkte thematisieren:

  • die Institution, in der das Praktikum absolviert wurde
  • die Position der_des Praktikant_in in der Betriebsorganisation (Zuordnung, Betreuung, Arbeitsaufgaben, Arbeitsplatz)
  • die Aufgaben der_des Praktikant_in, gegebenenfalls mit Arbeitsergebnissen (vollständig oder exemplarisch)
  • kritische Reflexion des Praktikums und des Berufsfeldes

Der Praktikumsbericht muss eingereicht werden:

  • bei der_dem Dozent_in der Übung "Geschichte und Öffentlichkeit"
  • im Büro "Geschichte als Beruf" (anschließend)

Beide entscheiden gegebenenfalls in Absprache über die Anerkennung des Praktikums. Die Benotung erfolgt durch die_den Dozent_in der Übung "Geschichte und Öffentlichkeit".

Der Praktikumsbericht ist neben einer vom jeweiligen Dozenten vorzugebenden Leistung in der Übung fester Bestandteil des Leistungsnachweises und sollte ca. 10-12 Seiten umfassen.

Praktikumsseminare

Praktikumsseminare werden von Dozent_innen der Fakultät für Geschichtswissenschaft in Kooperation mit einer außeruniversitären Institution durchgeführt. Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung eines Themas wird unter Mitbetreuung des außeruniversitären Kooperationspartners ein gemeinsames Produkt (z.B. Ausstellung, Katalog) unter praktischer Mitwirkung der Studierenden erstellt, so dass sich theoretische und praxisbezogene Elemente des Seminars ergänzen.

Die Praktikumsseminare bringen einen erhöhten Konzeptions- und Organisationsaufwand mit sich. Deshalb erstrecken sie sich in der Regel über zwei Semester. Sie sind mit 8 SWS und 10 Leistungspunkten (je 4 SWS und 5 LP pro Semester) bewertet.

Praktikumsseminare können auch von Angehörigen des Mittelbaus und Lehrbeauftragten durchgeführt werden. Lehrende können sich Praktikumsseminare innerhalb ihrer Lehrverpflichtung mit einer erhöhten Semesterwochenstundenzahl (SWS) vom Dekanat anerkennen lassen. Darüber hinaus können im Bedarfsfall und im Rahmen des Fakultätshaushaltes Mittel für eine studentische Hilfskraft zur Unterstützung der Praktikumsseminare beantragt werden.