3. Infektionsepidemiologie: Moderne Surveillance, Methoden und Modellierung

Seit Gründung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften ist dieses Themenfeld Schwerpunkt der AG 2. Zunächst standen Retrovirus-infektionen im Fokus (DFG-Förderungen zur Epidemiologie von HTLV-I und zu epidemiologischen Modellen für die Ausbreitung von HIV), dann wurde das Spektrum auf eine Vielzahl verschiedener Infektionen und Infektionskrankheiten erweitert (z.B. Hepatitis B, Chlamydien, H. pylori, Tuberkulose, nosokomiale Infektionen, Malaria, Influenza) u.a. auch mit Fokus auf vulnerablen Bevölkerungsgruppen (z.B. Migranten).

Außer dem inhaltlichen Spektrum wurde das methodische Spektrum wesentlich ergänzt, welches jetzt von epidemiologischer Grundlagenforschung über die klinische Epidemiologie bis zur Erarbeitung mathematischer Modelle der Infektionsverbreitung und des Krankheitsverlaufs und der Bearbeitung versorgungsepidemiologischer Fragen z.B. bei substituierten i.v.-Drogenkonsumenten reicht. Die Arbeitsgruppe ist sowohl national (z.B. HepNet zur Hepatitisforschung) als auch international (u.a. RIVM, Niederlande; Julius Center for Health Sciences and Primary Care; Center for Infectious Disease Control, Niederlande; WHO, Genf; International Center for Diarrheal Diseases Research, Bangladesch; European Centre for Disease Prevention and Control, Stockholm) stark vernetzt.

Im Rahmen einer deutsch-russischen Zusammenarbeit unter dem Dach des Koch-Metschnikow-Forums werden infektionsepidemiologische und andere Public Health-Projekte durchgeführt.

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