Fakultät für Gesundheitswissenschaften
 
 
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Aktuelles aus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften


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Spezielle Themen

In diesem Abschnitt werden Überschneidungen der Infektionsepidemiologie mit anderen Bereichen von Öffentlicher Gesundheitspflege / Public Health dargestellt.

Kinderkrankheiten

Erhebungseinheit für seltene pädiatrische Erkrankungen in Deutschland (ESPED)
Die ESPED dient der Dt. Ges. für Kinderheilkunde und Jugendmedizin als Forschungsstelle für Pädiatrische Epidemiologie. Erhoben werden bundesweit Daten zur Häufigkeit seltener pädiatrischer Erkrankungen (solche, die obligat zur stationären Aufnahme führen). Die im Zähler erfasste Anzahl inzidenter Erkrankungen wird in Relation gesetzt zur Referenzpopulation der Gesamtzahl aller Kinder in Deutschland, die potentiell erkranken und stationär behandelt werden könnten.
Derzeit erfragte Infektionserkrankungen (Stand: 3. 8. 2004): Varizella Zoster Virus-Infektion und Herpes Zoster, Invasive Haemophilus influenzae-Infektionen, Komplikationen von Masern-Erkrankungen, Invasive Infektionen durch Streptococcus Pneumoniae, Erkrankungen durch atypische Mykobakterien (Umweltmykobakterien).
http://www.esped.uni-duesseldorf.de/

Bärbel-M. Kurth et al.: Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland - Was wir wissen,was wir nicht wissen, was wir wissen werden (u.a. mit Angaben zum Impfstatus). Bundesgesundheitsbl. Gesundheitsforsch. Gesundheitsschutz 2002, 45: 852-858

(vgl. auch Beschreibungen von Projekten zur Modellierung von Kinderkrankheiten im Hauptabschnitt Mathematische Modellierung)

"Nicht-infektiöse" Erkrankungen

In den letzten Jahren wurden vermehrt Zusammenhänge zwischen Infektionen und verschiedenen, bis dato als nicht-infektionsvermittelten Erkrankungen postuliert oder gar belegt.

Graduiertenkolleg GRK 793: Epidemiologie übertragbarer und chronischer, nicht übertragbarer Krankheiten (Sprecher: Prof. Dr. Heiko Becher), Univ. Heidelberg, Hygiene-Institut, Abt. Tropenhygiene und öffentliches Gesundheitswesen.
http://grk.dermis.net/content/e2/index_ger.html

 

Hepatitis-C und Diabetes

Patienten mit chronischer Hepatitis-C-Infektion sollen häufiger einen Typ-2-Diabetes entwickeln, Dt. Ärzteblatt 102 (2005) 10: C537 (Rubrik "Medizin", Spalte "Referiert")

 

Metabolisches Syndrom

Das Konzept, dass eine chronischen Entzündung eine pathogenetische Rolle im Kontext des Metabolischen Syndroms (mit z.B. Übergewicht, Insulinresistenz und Diabetes mellitus) spielen könnte, wird z.B. in folgender Übersichtsarbeit diskutiert:
Pickup JC, Crook MA: Is type II diabetes mellitus a disease of the innate immune system? Diabetologia 1998; 41: 1241?1248
Medline

 

Helicobacter und Magenlymphom

Prävention von Magenlymphom durch Helicobacter-Eradikation ?
Eine chinesische Studie untersuchte in einem RCT bei ca. 1600 Helicobacter-positiven Probanden, die je zur Hälfte eine Eradikation erhielten oder nicht, nach einem Follow-up von 7 1/2 Jahren die Magenkrebs-Inzidenz (Wong BC, Lam SK, Wong WM et al.: Helicobacter pylori eradication to prevent gastric cancer in a high-risk region of China. A randomized controlled trial. JAMA 2004; 291: 187?194).
http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/291/2/187

 

HPV und Cervix-CA

International Agency for Research on Cancer (IARC)
The IARC is part of the World Health Organization. IARC's mission is to coordinate and conduct research on the causes of human cancer, the mechanisms of carcinogenesis, and to develop scientific strategies for cancer control (vgl. auch Infections and Cancer Epidemiology Group).
http://www.iarc.fr/

Cervical Cancer Consortium / Europe
Das CCCE wird von der Europäischen Kommission gefördert und befasst sich mit der Durchführung des EU-Forschungsprojektes: "Entwicklung mathematischer Modelle für neue HPV-gestützte Gebärmutterhalskrebs- Früherkennungsprogramme zur Beurteilung von klinischem Nutzen und Kosteneffektivität (HPVCCS)" (vgl. Sonderseite "Über HPV").
http://www.cervical-cancer.de/
http://www.cervical-cancer.de/ueberhpv.html

The European Consortium for Cervical Cancer Education (ECCCE)
Home > Cervical Cancer: the facts > Facts about HPV
http://www.eccce.org/

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Zu den noch umstrittenen Zusammenhängen gehört das komplexe Entstehungsbild der Atherosklerose, bei der z.B. Chlamydien als mitursächlich angesehen wurden (s.u.).

HELICOR-Studie
Fall-Kontroll-Studie (312 Patienten, 479 Kontrollpersonen) zum Zusammenhang zwischen chronischen Infektionen und dem Auftreten der Koronaren Herzkrankheit (in Kooperation mit den Abteilungen Innere Medizin I und Innere Medizin II der Universität Ulm)
(Internetquelle zzt. 2/2007 nicht nachvollziehbar)

"Antibiotika schützen nicht vor kardiovaskulären Ereignissen" Überschrift in einem Artikel zu verschiedenen Studien über Antibiotikagabe zur u.a. Herzinfarktprävention
Dt. Ärzteblatt

M. Azambuja et al.: Similarities in mortality patterns from influenza in the first half of the 20th century and the rise and fall of ischemic heart disease in the United States: a new hypothesis concerning the coronary heart disease epidemic, Cad Saude Publica 18 (2002) 3: 557-66; discussion 567-77 (Volltext über PubMed verfügbar)

Iatrogene Infektionen

(Möglichkeit der Infektionsübertragung durch med. Personal, NN)

Infektionen beim med. Personal

Aktueller Artikel zur Problematik der Infektionsgefahr beim medizinischen Personal durch Nadelstichverletzungen:
Mülder K: Nadelstichverletzungen: Der bagatellisierte "Massenunfall", Dt. Ärzteblatt 102, 9: A-558 / B-473 / C-440
http://www.deutsches-aerzteblatt.de/

Seite der "Gemeinschaftsinitiative SAFETY FIRST" (unter Beteiligung des "Fachgebiet: Arbeitsphysiologie, Arbeitsmedizin und Infektionsschutz" / ARBMED, Prof. F. Hofmann) der Bergischen Universität Wuppertal
http://www.nadelstichverletzung.de/magazin/portal-nadelstichverletzung.cfm

RKI: Deutsch-Österreichische Empfehlungen: Postexpositionelle Prophylaxe der HIV-Infektion ("Langfassung", Stand August 2004)
RKI: Empfehlungen zur HIV-Postexpositionsprophylaxe ("Kurzfassung", Stand November 2004)
(RKI-Hauptseite > Infektionskrankheiten A-Z > HIV/AIDS > Prophylaxe > Leitlinien)
http://www.rki.de/

Berufsbedingte HIV-Infektionen bei medizinischem Personal in Deutschland, mit Fallbericht: "Infektion nach Kanülenstichverletzung", Epidemiologisches Bulletin 42 / 2001 (RKI-Hauptseite > Infektionsschutz > Weitere Informationen / Epidemiologisches Bulletin)
http://www.rki.de/

Beispiel für eine hausinterne Leitlinie zum Thema (Achtung: in der Version 2/04 sind die überarbeiteten Empfehlungen des RKI von 2004 zum Thema HIV-PEP, s.o., noch nicht berücksichtigt !):
Bornemann, Reinhard et al: Vorgehen bei Nadelstichverletzungen
pep.pdf

Antibiotikaresistenzen

(hier soll u.a. die Veränderung des Erreger- bzw. Resistenzspektrums bei humanpathogenen Keimen durch Antibiotikaeinsatz beschrieben werden; vgl. auch Hauptabschnitt "Erkrankungsbilder", Nosokomiale Infektionen)

FLUGS / Fachinformationsdienst Lebenswissenschaften, Umwelt und Gesundheit: Antibiotika und Antibiotikaresistenzen
http://www.gsf.de/flugs/neu/index.php

Epidemiologie der Antibiotikaresistenzen in der Allgemeinbevölkerung: Mehrere Quer- und Längsschnittstudien in verschiedenen Altersgruppen (in Kooperation mit der Abt. Med. Mikrobiologie und Hygiene der Universität Ulm sowie Netzwerken von Allgemeinarztpraxen), u.a.:
AnKi-Studie zur Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen im Kindesalter, WIP-Studie zum Wirkungsspektrum von Antibiotika in der allgemeinärztlichen Praxis
(Internetquelle 2/2007 nicht recherchierbar)

Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich
Informationszentrum Chemie Biologie Pharmazie: Mikrobiologie / Antibiotikaresistenz:
http://www.infochembio.ethz.ch/(...)/mikrobio_antibiotikaresistenz.html

Krankheitslast (Burden of Disease)

(das Konzept der Krankheitslast / BOD und sein Zusammenhang mit der Infektionsepidemiologie wird bearbeitet durch die AG 2 der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Univ. Bielefeld)

Gesundheitsökonomie

NN

Soziales

Empfehlungen der deutschen epidemiologischen Fachgesellschaften zur Messung und Quantifizierung soziodemographischer Merkmale in epidemiologischen Studien
Zugleich als RKI-Schrift 1/1998 (W. Ahrens et al.: "Messung soziodemographischer Merkmale in der Epidemiologie", MMV Medizin Verlag München 1998)
http://www.dgepi.de/infoboard/stellungnahmen.htm

 

Armut

Gesundheit Berlin e.V., Kongress ?Armut und Gesundheit?, Berlin 3.-4.12.2004, z.T. mit infektionsassoziierten Inhalten

Geschlechtsspezifisches

WHO: Gender and HIV/AIDS
http://www.who.int/gender/hiv_aids/en/

WHO: Gender and other health topics (z.B. Gender and Tuberculosis)
http://www.who.int/gender/other_health/en/

Demografie, Alter

zum Einfluss der demografischen Entwicklung (Alterung, Chronifizierung von bestimmten Krankheiten) auf das infektionsepidemiologische Spektrum NN

(das ehem. Deutsches Zentrum für Alternsforschung / DZFA wurde zum 31.12.2005 geschlossen; seine ehem. Abt. für Epidemiologie wurde dem Dt. Krebsforschungszentrum / DKFZ angegliedert)

Migration

Einfluss der Migration auf das infektionsepidemiologische Spektrum (Luise Prüfer-Krämer NN)

Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS)
Eines der Anliegen von KiGGS ist es, erstmals aussagekräftige Daten zum Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien zu gewinnen (Verweis auf Epidemiologisches Bulletin 07.04)
http://www.kiggs.de/

Verschiedene Städte bieten Informationsmaterial im Zusammenhang von Migranten und Gesundheitsversorgung, z.B.:
Stadt Köln: Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten
http://www.stadt-koeln.de/bol/gesundheit/produkte/06004/

Oliver Razum et al.: Gesundheitsversorgung von Migranten. Dt. Ärzteblatt 101, 43 / 22.10.2004, A-2882
Dt. Ärzteblatt

Oliver Razum et al.: Time travel with Oliver Twist - Towards an explanation for a paradoxically low mortality among recent immigrants. Tropical Med. and Int. Health, vol 7 no 1 pp 4-10 jan 2002 (auch mit infektionsepidemiologischen Bezügen)
oliver_twist.pdf

R. Coker: Compulsory screening of immigrants for tuberculosis and HIV, (Editorial) BMJ  2004;328:298-300 (7 February)

J.T. Wilcke et al.: Tuberculosis in a cohort of Vietnamese refugees after arrival in Denmark 1979-1982. Int J Tuberc Lung Dis. 1998 Mar;2(3):219-24

Krieg und Vertreibung

zu den Auswirkungen von Krieg und Vertreibung auf die Infektionsepidemiologie vgl. z.B.:
Matthew Smallman-Rayno & Andrew Cliff: War epidemics - an historical geography of infectious diseases in military conflict and civil strife, 1850-2000, Oxford University Press 2004 (vgl. Kap. Infoquellen / Bücher)

(vgl. auch das Kapitel Historisches)

Umwelt

Einfluss umweltbedingter Entwicklungen auf das infektionsepidemiologische Spektrum

zB: hat im südlichen Afrika die Ausdehnung der Nutztierhaltung die Ausbreitung der Schlafkrankheit beeinflusst ?

 

Wasser

World Health Organization - Regional Office for Europe
Rubrik "Health topics", Water and sanitation
http://www.euro.who.int/healthtopics
http://www.euro.who.int/watsan

F.S. Islam et al.: Role of metal-reducing bacteria in arsenic release from Bengal delta sediments, Nature 430, 68 - 71 (01 July 2004) (interessante Studie zum Zusammenhang zwischen Brunnengrabungen im Gangesdelta und mikrobieller Belastung.
Nature

 

Naturkatastrophen

Der verheerende Tsunami vom 26.12.2004 im Indischen Ozean warf einmal mehr die Frage auf, inwieweit Umweltkatastrophen Epidemien begünstigen. Die Vorstellung, dass gehäufte Ansammlungen von Todesopfern per se Seuchen begünstigen, scheint unbegründet:
PAHO: Fears of Dead Bodies Are Unfounded
http://www.paho.org/English/DD/PIN/pr041229.htm
mit Verweis zu folgenden beiden Hintergrundstexten:
Claude de Ville de Goyet: Epidemics caused by dead bodies: a disaster myth that does not want to die, Rev Panam Salud Publica. 2004; 15(5): 297-299
O. Morgan: Infectious disease risks from dead bodies following natural disasters. Rev Panam Salud Publica. 2004; 15(5): 307?12
(zugl.: Pan American Journal of Public Health, 2004; 15(5): 297-299 bzw. 307-12)

Relationship between natural disasters and communicable diseases
http://www.cdc.gov/ncidod/EID/13/1/1.htm

Gentechnologie

NN

Biologische Gefahren, Bioterrorismus


http://www.bevoelkerungsschutz.de/DE/Content/Materialien/Handbuch/(...)

Verweis auf weiterführende Seiten der ?Centers for Disease Control and Prevention? (CDC) und des ?The Center for Civilian Biodefense Strategies?, Johns Hopkins University unter:
http://www.guideline.gov/resources/bioterrorism.aspx

Mit der mathematischen Simulation und der Simulation von Infektionsausbrüchen der Modellierergruppe der Univ. Tübingen können prinzipiell auch Fragen zum Bioterrorismus bearbeitet werden.
http://www.uni-tuebingen.de/modeling/Mod_Home_en.html

Allergien

Gibt es einen epidemiologischen Zusammenhang zwischen Rückgang von Infektionskrankheiten im Kindesalter, durch verbesserte Hygiene und Impfungen, und Allergieentwicklung ? NN

allgemeines zum Immunsystem bzw. zu Allergien:
National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID)
Focus on Allergy / Understanding the Immune System (pdf-download)
http://www2.niaid.nih.gov/(...)/FocusOn/Allergy99/Allergyspot.htm

Immunoepidemiologie

DIMACS Workshop on Immuno-epidemiology, 11.-13.12.2006, DIMACS Center, Rutgers University, New Jersey (Special Focus on Computational and Mathematical Epidemiolog; Programm-Seite mit Abstracts und Vortragsdateien)
http://dimacs.rutgers.edu/Workshops/Immuno/program.html

Prionen

(vgl. Hauptabschnitt "Erkrankungsbilder", Kap. TSE)



Tierseuchen / Zoonosen

 

Definitionen

Tierseuchen sind Infektionserkrankungen bei Tieren, die aufgrund ihrer besonderen Bedeutung im Rahmen der Nutztierhaltung oder der Übertragbarkeit auf den Menschen besondere – insbes. gesetzliche – Beachtung erhalten.

Zoonosen sind Krankheiten, die von Wirbeltieren auf den Menschen (Zoo-anthroponose) oder umgekehrt (Anthropo-zoonose) übergehen können. Erreger von Zoonosen sind z.B. Salmonellen, E.coli (Fäkalkeime), Mykobakterien, Brucellen, Campylobakter, Listerien, Toxoplasmen, Yersinien, Tollwutviren, "Vogelgrippe" (aviäre Influenza) und "Schweinegrippe", Prionen und verschiedene Parasiten wie Trichinen oder Echinokokken.

 

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (Tiho)

TiHo / WHO-Centre for Veterinary Public Health
setzt sich mit allen Aspekten der tieraerztlichen Taetigkeit im Zusammenhang mit menschlicher Gesundheit auseinander
http://www.tiho-hannover.de/einricht/who/index.htm
http://www.tiho-hannover.de/einricht/bioepi/links.htm

 

Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)

Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Im Mittelpunkt der Arbeiten des FLI stehen die Gesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. vor von Tieren auf den Menschen übertragbaren Infektionen.
Ziele sind die Entwicklung tierschutzgerechter Haltungssysteme, der Erhalt der genetischen Vielfalt bei Nutztieren, die effektive Verwendung von Futtermitteln für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel und anderer tierischer Leistungen, sowie der Schutz vor Krankheiten durch eine verbesserte Diagnose, Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen und Zoonosen.
http://www.fli.bund.de/
http://www.fli.bund.de/(...)/institut-fuer-epidemiologie.html

 

Nationales Referenzlaboratorium für die Epidemiologie der Zoonosen (NRL-E)

Das Nationale Referenzlaboratorium für die Epidemiologie (Ausbreitung) der Zoonosen im BfR (bis 31.10.2002 BgVV) erstellt jährlich einen Bericht, der von 1996 bis 2001als BgVV-Heft publiziert wurde und jetzt im Internet veröffentlicht wird. Grundlage dieses Berichts ist der deutsche Bericht über Trends und Quellen von Zoonosenerregern, der nach der Europäischen Richtlinie (92/117/EWG, Art. 5) jedes Jahr an die Europäische Kommission übermittelt wird. Daraus wird dann ein europäischer Bericht über die Zoonosen erstellt.
http://www.bgvv.de/cd/299

 

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Das BfR (vormals Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz, BgVV) ist die wissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittelsicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erarbeitet. Das BfR formuliert, basierend auf der Analyse der Risiken, Handlungsoptionen zur Risikominderung.
(vgl. Institutionen Inland)

 

Sonstiges, Deutschland

Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Themenhefte
Heft 19 Heimtierhaltung - Chancen und Risiken für die Gesundheit (12/2003, u.a. mit Hinweisen zu Infektionsrisiken durch Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten) RKI-Homepage > Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie > Gesundheitsberichterstattung > Themenhefte)
http://www.rki.de/

 

Europäische Einrichtungen

Danish Institute for Food and Veterinary Research
Danish Zoonosis Centre (z.B. Rubrik "Human infections and outbreaks")
http://www.dfvf.dk/Default.asp?ID=9681
International Research Centre for Veterinary Epidemiology (z.B. Rubrik "Research Themes"
http://www.dfvf.dk/Default.asp?ID=9406

 

Außereuropäische Einrichtungen

World Organisation for Animal Health (OIE)
http://www.oie.int/eng/en_index.htm

Pan American Health Organization (PAHO)
PAHO / Veterinary Public Health / Zoonoses-Animal Health
http://www.paho.org/English/ad/dpc/vp/zoonosis.htm

Veterinary Laboratories Agency (VLA)
The VLA is an Executive Agency of the Department for Environment, Food and Rural Affairs. VLA provides a specialist veterinary resource to the UK Government to help fulfil its aims and objectives in veterinary public health and developing sustainable agriculture and food industries.
http://www.defra.gov.uk/corporate/vla/
http://www.defra.gov.uk/corporate/vla/aboutus/aboutus-intro.htm

(zu komplexen Zusammenhängen zwischen verschiedenen ?wirtsspezifischen? Viren bzw. zu speziesübergreifenden Epidemien vgl. auch die Kap. zur Influenza bzw. zur Influenza-Pandemie 1918)
Erkrankungsbilder / Respirationstrakt / Influenza
Historisches / Influenza-Pandemie 1918


Computerviren

Lassen sich methodische Zusammenhänge zwischen der Ausbreitung von Computerviren und ?realer? Infektionserreger zeigen ? Eine Überschneidung zwischen Human- und Computerepidemiologie ist zwar noch ungewöhnlich, jedoch könnten die dabei jeweils gemachten Erfahrungen zum gegenseitigen Verständnis und zur effektiveren Entwicklung von Abwehrmaßnahmen beitragen.
Das Konzept der Computerviren ist über 50 Jahre alt. Bereits 1949 postulierte John von Neumann in ?Zur allgemeinen und logischen Theorie von Automaten? die Möglichkeit von sich selbst reproduzierenden Maschinen, die darin dann letztlich biologischen Organismen gleichen. Der Begriff ?Computervirus? wurde 1981 von Adleman an der USC geprägt. 1983/84 präsentierte sein Doktorand Fred Cohen ein selbst produziertes Computerprogramm vor, das ?selbstständig? andere Computer ?infizieren?, sich von dort aus weiter verbreiten, dabei sogar verändern bzw. ?verbessern? konnte, typische Eigenschaften biologischer Viren (Florian Rötzer: Wettrüsten in der digitalen Lebenswelt, telepolis, Heise-Verlag, 11.11.2003).
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/med/16056/1.html

"Error and attack tolerance of complex networks", Nature 406, 378 - 382, 2000

"How Viruses Spread Among Computers and People", Science, 292, 5520, 18.5.2001

IBM Research: Antivirus Research - Scientific Papers
http://www.research.ibm.com/antivirus/SciPapers.htm

Sonstiges

NN