| Thema: |
| Krebs bei Kindern türkischer Herkunft in Deutschland. |
| Projektleiter/Mitarbeiter: |
| Prof. Dr. Oliver Razum, Jacob Spallek, Susanne Glodny |
| Kooperationspartner: |
| Dr. Peter Kaatsch, Deutsches Kinderkrebsregister am Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI). PD Dr. Hajo Zeeb Radiation and Environmental Health, World Health Organization. |
| Förderung: |
| Deutsche Krebshilfe |
| Zielsetzung: |
| Unter den Kindern mit einem Migrationshintergrund in Deutschland stellt die Gruppe der Kinder mit türkischer Ethnie den größten Teil dar. Über die Häufigkeit von Krebserkrankungen in dieser Gruppe ist bis jetzt wenig bekannt. Es gibt Hinweise dafür, dass das Krebsrisiko und die Krebsmortalität in verschiedenen ethnischen Gruppen divergiert. In diesem Projekt sollen auf der Grundlage eines schon erfolgreich eingesetzten Namensalgorithmus die Fälle mit türkischem Hintergrund aus den Daten des deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz identifiziert werden. Durch epidemiologische Methoden werden dann zunächst proportionale Vergleiche mit den Fallzahlen deutscher Kinder durchgeführt. Im methodischen Teil des Projekts soll des Weiteren ein Ansatz zur bevölkerungsbezogenen Inzidenzschätzung für türkische Kinder in Deutschland entwickelt werden. Die so geschätzten alters- und geschlechtsspezifischen Inzidenzraten können dann neben dem Vergleich mit deutschen Kindern auch für Analysen von Unterschieden im Vergleich mit Kindern in der Türkei genutzt werden. |
| Laufzeit: |
| 2005 - 2006 |
| Letzte Aktualisierung: |
| Am 09.2005 |




