Der Einfluss kontextueller Merkmale auf die Entstehung gesundheitlicher Ungleichheit: Theoriebildung und Methodenentwicklung

Der Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit kann nur zum Teil durch individuelle Merkmale erklärt werden. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieses Forschungsprojektes, innovative Beiträge zur weiteren Klärung des Zusammenhanges zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung kontextueller (kleinräumiger) Effekte zu leisten. Die Unterziele des Projektes sind:

  • Abbildung der räumlichen Differenzierungsprozesse bei den Lebens­ver­hält­nissen in Deutschland und Bündelung vergleichbarer geografischer Entitäten im Sinne regionalspezifischer sozialer Cluster
  • Modellierung räumlicher Differenzierungsprozesse bei der gesundheitlichen Situation
    1. Identifikation der relevanten Analyseebene/n
    2. Abschätzung der regional bedingten gesundheitlichen Ungleichheit
    3. Abschätzung des Einflusses spezifischer kontextueller Merkmale auf gesundheitliche Ungleichheit
  • Entwicklung eines Erklärungsmodells gesundheitlicher Ungleichheit, welches die als relevant identifizierten kontextuelle Merkmale bzw. Merk­mals­kon­stellationen integriert.

Projektlaufzeit

03/2010 - 02/2013

Projektförderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Projektleiter/Mitarbeitende

Dr. Jürgen Breckenkamp

Prof. Dr. Oliver Razum

Kooperationspartner*innen

  • Dr. Andreas Mielck (Helmholtz Zentrum München)
  • Prof. Dr. Göran Kauermann (Institut für Statistik der LMU München)
  • Dr. Thomas Kneib (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
  • Dr. Frank van Lenthe (Erasmus Medical Centre Rotterdam, Niederlande)
  • Prof. Margaret Whitehead (University of Liverpool, United Kingdom)
  • Dr. Jan Goebel, beratend (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin)

Aktuelles

 

Anreise und Adressen