Fakultät für Gesundheitswissenschaften
 
 
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Aktuelles aus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften


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Thema: PRISCUS - Gesundheitsökonomische Evaluation der Lebensqualität, Lebenserwartung und Kosten älterer multimorbider Patienten


Projektleiter: Prof. Dr. Wolfgang Greiner

Kooperationspartner: Der PRISCUS-Verbund wird durch zahlreiche Verbundpartner getragen. Die Partner sind
•    die Abteilung Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ruhr Universität Bochum – RUB (Prof. Dr. Hans Joachim Trampisch): Datenzentrale der Studie
•    die Abteilung Allgemeinmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Dr. Eva Hummers-Pradier): Hausärztliche Versorgung
•    die Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation, Klinikum der RUB (Prof. Dr. Ludger Pientka): Entwicklung neuer Behandlungsstandards
•    der Lehrstuhl für Sportmedizin und Sporternährung der RUB (Prof. Dr. Petra Platen): Einfluss der körperlichen Aktivität auf die Gesundheit
•    der Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie der Universität Witten/Herdecke (Prof. Dr. Petra Thürmann): Verbesserung der medikamentösen Versorgung älterer Menschen
•    das Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Prof. Dr. Klaus Berger): Auswirkungen von Mehrfacherkrankungen auf die Lebensqualität von Patienten, unter anderem nach Schlaganfall

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Bereich Altersforschung "Gesundheit im Alter"

Zielsetzung: Im Rahmen dieses Projektes soll das Thema Multimorbidität gesundheitsökonomisch erforscht werden. Zum einen geht es um die Identifizierung der Richtung, der Stärke und der Größe verschiedener Einflussfaktoren auf den Ressourcenverzehr. Art und Anzahl der verschiedenen gleichzeitig vorkommenden Erkrankungen sollen evaluiert werden, um den Ressourcenverbrauch konkret zu beziffern. Auch Wirkungszusammenhänge der unterschiedlichen Krankheiten aus ökonomischer Sicht und Einsparpotenziale sollen ergründet werden. Sowohl die Kostenträger- als auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive werden berücksichtigt.
Zum anderen wird auch das Befinden der Patienten („Patient-Reported-Outcomes“) analysiert. Dazu gehört etwa die Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität aus Sicht der Betroffenen. Da chronische Erkrankungen ältere Menschen oft über Jahrzehnte begleiten und zum Normalfall werden, gilt es zu bewerten, ob, wie und in welchem Ausmaß Krankheiten das tägliche Leben von Menschen beeinträchtigen und welche Qualität die durch medizinisches Eingreifen gewonnene Lebenszeit hat. Ein Abgleich der erhobenen Daten mit den Daten einer Sechs-Länder-Studie soll abschätzen helfen, ob die Aussagen der befragten Gruppe repräsentativ sind.

Laufzeit: 2008-2011

Internetseite:www.priscus.net


Letzte Aktualisierung: April 2010