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Aktuelles

Schwerpunktheft in der Zeitschrift „Pflege & Gesellschaft“ erschienen:

„Die Rolle der Pflege in der Primärversorgung – Internationale Erfahrungen“

Viele Länder haben in den letzten Jahren multiprofessionelle Ansätze der Primärversorgung gestärkt. Hochschulisch qualifizierte Pflegende tragen dort, neben Ärzt/inn/en und anderen Gesundheitsprofessionen, eine hohe Verantwortung für die Gesundheitserhaltung und Versorgung der Bevölkerung. Im Schwerpunktheft werden Konzepte, Ansätze und Erfahrungen in Kanada, Brasilien und Portugal analysiert und betrachtet, wie gute Beschäftigungsbedingungen und die Fachkräfteentwicklung der Pflege in der Primärversorgung gefördert werden können. Verantwortlich für das Schwerpunktheft sind Prof. Dr. Kerstin Hämel und Prof. Dr. Doris Schaeffer. Das Heft ist im Zusammenhang mit dem Projekt „Primärversorgungszentren – Konzepte und Umsetzungspraxis“ entstanden, das von der Robert Bosch Stiftung gefördert und an der AG 6 durchgeführt wird.
Das Editorial finden Sie hier.
Das Heft Nr. 1/2017 können Sie
hier bestellen.

Neue Publikationen aus unseren Projekten zur Gesundheitskompetenzforschung veröffentlicht

Im Ergebnisbericht „Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland“ werden erste repräsentative Daten zur Gesundheitskompetenz, zum Informationsverhalten und dem Zusammenhang zwischen Gesundheitskompetenz, Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten und Nutzung gesundheitlicher Dienstleistungen der Bevölkerung Deutschlands und einzelner Bevölkerungsgruppen vorgestellt. Auf der Basis der Studienergebnisse wurde eine Material- und Methodensammlung entwickelt, um Patienten-, Pflege- und Verbraucherberater, aber auch andere Praktiker im Gesundheitswesen darin zu unterstützen, verständlich informieren und beraten und Menschen mit eingeschränkter Gesundheitskompetenz gezielt fördern zu können. Die Publikationen sind im Rahmen des Projekts "Health Literacy in Deutschland - Erhebung repräsentativer Daten und Entwicklung einer Material- und Methodensammlung für die Beratung" entstanden. Das Projekt wurde vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.
Den Ergebnisbericht finden Sie hier.
Die Material- und Methodensammlung finden Sie
hier.

Buch-Neuerscheinung "Health Literacy - Forschungsstand und Perspektiven!"

Über welche Kompetenzen müssen Menschen heute verfügen, um Krankheiten erfolgreich zu bewältigen oder - besser noch - zu vermeiden und um ihre Gesundheit zu erhalten und zu fördern? Angesichts eines komplexer werdenden Gesundheitssystems wird diese Frage international und inzwischen auch im deutschsprachigen Raum unter dem Begriff „Health Literacy" oder „Gesundheitskompetenz" diskutiert. In diesem programmatischen Buch wird der Stand der internationalen Diskussion dargestellt und aufgearbeitet. Erstmals werden auch Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte in Deutschland und Österreich gebündelt vorgestellt und daraus folgende Interventionserfordernisse und -ansätze zur Förderung von Health Literacy in den unterschiedlichsten Bereichen skizziert und diskutiert.
Herausgeber: Doris Schaeffer, Jürgen Pelikan
Hogrefe, ISBN: 9783456856049

Weitere Informationen

Studie zur Gesundheitskompetenz - Bundesgesundheitsminister Gröhe unterstützt Nationalen Aktionsplan

Mehr als die Hälfte der Deutschen fühlt sich von der Informationsflut zu Gesundheitsthemen überfordert. Das zeigt eine repräsentative Studie der Universität Bielefeld. Demnach weisen rund 44 Prozent der Deutschen eine eingeschränkte und weitere zehn Prozent sogar eine unzureichende Gesundheitskompetenz auf. Damit liegt Deutschland nicht nur unter dem europäischen Durchschnitt, es fällt auch deutlich gegenüber vergleichbaren Ländern wie den Niederlanden oder Dänemark ab. Dem wollen die Universität Bielefeld, der AOK-Bundesverband und die Hertie-School of Governance mit einem „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ entgegenwirken. Schirmherr ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.
Pressemitteilung
Download FactSheet der Universität Bielefeld mit Befunden zur Gesundheitskompetenz im Überblick
Hier finden Sie einen aktuellen Beitrag auf dem Careum Blog

Health Literacy vulnerabler Gruppen – Ergebnisse des HLS-NRW veröffentlicht

Nicht alle Bevölkerungsgruppen verfügen über die notwendigen Ressourcen, um mit den steigenden Anforderungen an das Selbstmanagement und die Selbstnavigation in gesundheitlichen Belangen zurechtzukommen. Deswegen besteht ein erhebliches Risiko, dass die ungleiche Verteilung von Kompetenzen im Umgang mit gesundheitlichen Belangen, die gesundheitliche Ungleichheit reproduziert und verstärkt. Für Deutschland liegen erstmalig Daten über die Gesundheitskompetenz dieser Bevölkerungsgruppen vor.
Ergebnisbericht zur Studie

 

 

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