Stationäre (Langzeit-)Versorgung

Der soziodemografische und epidemiologische Wandel hat in den vergangenen Jahren in der stationären Versorgung – besonders in der Langzeitversorgung – zu weitreichenden Veränderungen geführt. So ist beispielsweise das Heimeintrittsalter sukzessiv gestiegen, die Verweildauer dagegen gesunken. Auch der Bedarf und die Probleme der Bewohner haben sich stark verändert, so dass Heime heute Orte ausgeprägter Problemkumulation geworden sind. Gefordert sind daher neue Versorgungs- und Pflegekonzepte und ressourcenorientierte evidenzbasierte Interventionsstrategien. Die in diesem Themenbereich angesiedelten Projekte des IPW liefern einen Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderung.

Das Institut befasst sich aber auch mit anderen für Pflegebedürftige wichtigen stationären Versorgungsbereichen. So werden Pflegebedürftige – egal ob sie stationär oder ambulant versorgt werden – häufig mit dem Erfordernis einer Krankenhausbehandlung konfrontiert. Die Krankenhäuser sind auf die Probleme und Bedarfslagen dieser Patientengruppe jedoch meist nicht ausreichend eingestellt. Insbesondere demenziell Erkrankte werden oft nicht angemessen versorgt. Die Projekte des IPW nehmen sowohl die Versorgung während des Krankenhausaufenthaltes wie vor allem das Schnittstellenmanagement, die Krankenhausentlassung und die Bewältigung poststationärer Probleme und Anforderungen in den Blick. 

 

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