In der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte gewinnt das Thema Pflege zunehmend an Bedeutung. Die Alterung der Bevölkerung und ihre Konsequenzen für die Entwicklung von Pflegebedürftigkeit, der Anforderungswandel in der pflegerischen und geburtshilflichen Versorgung sowie die Diskussionen über Pflegequalität sind nur einige der Themen, die breit diskutiert werden. Der Kongress "Wissenschaft sichert Zukunft – Kongress der Pflegeforschungsverbünde 2010" am 9. und 10. Dezember 2010 in Berlin dient dazu, die Ergebnisse der langjährigen Projektarbeit in den Verbünden einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren sowie erste Zwischenergebnisse aus dem Projekt "Agenda Pflegeforschung 2020" vorzustellen.
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Im Juventa Verlag ist das von Doris Schaeffer mitherausgegebene Buch der Pflegeforschungsverbünde zur Optimierung und Evidenzbasierung pflegerischen Handelns erschienen. Der Band gibt einen Überblick über das Konzept und die Projekte der Verbünde und stellt erste Forschungsergebnisse vor. Themenschwerpunkte sind dabei die Bewältigung chronischer Krankheit, Pflege in kommunikativ schwierigen Situationen und Optimierung von Steuerungsproblemen in der Pflege. Dabei wird deutlich, wie breit die Palette der Pflege- und Gesundheitsforschung ist und wie vielfältig die Ergebnisse sind.
Das Thema Pflege nimmt in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion eine immer wichtigere Stellung ein. Demografische Alterung und ihre Konsequenzen für die Entwicklung von Pflegebedürftigkeit, Anforderungswandel in der pflegerischen Versorgung, Pflegequalität, Prävention von Pflegebedürftigkeit, Erweiterung des Pflegehandelns sind nur einige der Themen, die breit diskutiert werden. Dabei setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass für viele der in der Pflege bestehenden Herausforderungen neue Lösungen und neue wissenschaftlich fundierte Konzepte gefragt sind und die Pflege auch hierzulande gefordert ist, zu einem evidenzbasierten Handeln zu gelangen.
Dazu einen Beitrag zu leisten, ist Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Pflegeforschungsverbünde. Sie alle wollen auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen zur Optimierung und Evidenzbasierung pflegerischen Handelns beitragen.
Mit Beiträgen von Doris Schaeffer, Gabriele Müller-Mundt, Jörg Haslbeck, Klaus Wingenfeld, Norbert Seidl, Oliver Razum und Claudia Peter.
Stimmen aus der Scientific Community
"Alle vorgestellten Projekte sind ausgesprochen interessant und für das Fachgebiet anregend. […] Sehr zu empfehlen ist diese Zusammenstellung all jenen, die an einer guten und gelungenen Übersicht zu den Ergebnissen der Pflegeforschungsverbünde interessiert sind (Studierende, Lehrende, Leitende)." Andrea Schiff (Professorin für Pflegewissenschaft an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln), Buchbesprechung in Dr. med. Mabuse (180) Juli/August 2009, S. 57
"Den Herausgebern ist es gelungen, durch die Konzeption des Buches und die Auswahl der vorgestellten Projekte einen interessanten Überblick über die Aktivitäten der drei genannten Pflegeforschungs-verbünde zu geben. Besonders hervorzuheben sind die vielfältigen Aspekte, welche sowohl im Gesundheitswesen aktiven bzw. an diesen Themen interessierten als auch bereits wissenschaftlich tätigen Personen zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema und damit mit den Herausforderungen in Pflegeforschung und Pflege zur Anregung gegeben werden." Ursula Dietrich, Buchbesprechung in Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (4) 2009, S. 316







