Fakultät für Gesundheitswissenschaften
 
 
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Aktuelles aus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Verbesserung der Vernetzung von Hilfen für pflegebedürftige Kinder

Laufzeit
2006-2011

Projektkoordination
Prof. Dr. Doris Schaeffer, Dr. Klaus Wingenfeld

Projektdurchführung
Dr. Christa Büker

Projektförderung
Spitzenverbände der Pflegekassen

Hintergrund/Zielsetzung

Kinder mit schweren Erkrankungen oder Behinderungen weisen häufig einen komplexen und recht spezifischen Unterstützungsbedarf auf. Die Sicherstellung einer bedarfs- und bedürfnisgerechten Versorgung ist daher oftmals mit Problemen und hohen Anforderungen verbunden.

Ein von der Pari Sozial gGmbH im nordrhein-westfälischen Ahlen durchgeführtes Modellvorhaben will mit einem auf pflegebedürftige Kinder und ihre Familien zugeschnittenen Case-Management-Konzept dazu beitragen, ihre Versorgungs- und Lebenssituation zu verbessern, einen reibungslosen Zugang zu notwendigen Leistungen sicherzustellen und die in diesem Zusammenhang besonders wichtige Vernetzung der gesundheitlichen Versorgung zu gewährleisten. Das Modellprojekt trägt den Titel „Verbesserung der Vernetzung von Hilfen für pflegebedürftige Kinder“ und wird vom IPW wissenschaftlich begleitet.

Vorgehensweise

Entsprechend der Modellkonzeption kommen wissenschaftlichen Begleitung mehrere Aufgaben zu: Sie soll erstens die Umsetzung des Case-Management-Konzeptes beratend begleiten und Verlauf und Ergebnis des Implementationsprozesses bewerten. Sie soll zweitens die Wirksamkeit des Case Managements im Hinblick auf eine Verbesserung der Versorgungs- und Lebenssituation der unterstützten Kinder bzw. Familien einschätzen. Eine dritte Aufgabe besteht schließlich darin, die im Verlauf des Modellprojektes geschaffenen Kooperationsbeziehungen zu bewerten.

Methodisch stützt sich die wissenschaftliche Begleitung u.a. auf Dokumentenanalysen, teilstandardisierte Befragungen und leitfadengestützte Interviews der Eltern zu Beginn und zum Abschluss des Case Managements sowie auf Experteninterviews. Mit diesen Erhebungen soll Anfang 2008 begonnen werden. Die Ergebnisse sollen regelmäßig in den Prozess der Umsetzung zurückgespiegelt werden, um auf diesem Weg die laufende Weiterentwicklung des Case-Management-Konzepts zu befördern.