FörGes Q:
Förderung der Gesundheit im Lebensverlauf − Bedeutung im Kontext nutzerorientierter Versorgungsmodelle

Laufzeit
04/2018 bis 03/2021

Projektleitung
Prof. Dr. Kerstin Hämel,  Prof. Dr. Doris Schaeffer

Projektmitarbeiter*innen
Dr. Gundula Röhnsch,  Marcus Heumann
Lisa Korte (wissenschaftl. Hilfskraft)
 

Kooperationspartner
Evangelisches Klinikum Bethel (EvKB) gGmbH (Träger)
Caritas Düsseldorf e. V. (Träger)
Lebenshilfe Brakel Wohnen Bildung Freizeit gGmbH (Träger)
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband e. V. Bielefeld (Träger)
AWO UB Gelsenkirchen/Bottrop (Träger)
Prof. Dr. Katja Makowsky, Fachhochschule Bielefeld
Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck, Fachhochschule Bielefeld
Prof. Dr. Petra Kolip, Universität Bielefeld
Prof. Dr. Oliver Razum, Universität Bielefeld

Projektförderung
Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

Hintergrund
Obschon in den vergangenen Jahren viele Reformen auf den Weg gebracht wurden, um das Gesundheitswesen an den Wandel des Krankheitspanoramas anzupassen, stehen einer bedarfs- und bedürfnisgerechten Versorgung nach wie vor etliche Defizite entgegen, wie in der Literatur und zahlreichen Expertenberichten betont wird. Herausforderungen werden auch in der Pflege deutlich. Gerade sie ist durch den demografischen Wandel, die ungebrochene Zunahme von chronischer Krankheit, Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit vor eine Vielzahl von neuen Aufgaben und Anforderungen gestellt. Zunehmend bedeutsam für eine bedarfs- und bedürfnisgerechte Versorgung wird die Förderung der Gesundheit und Stärkung der Gesundheitskompetenz und des Selbstmanagements bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit.

Zielsetzung
Ziel der Analysen ist die Erarbeitung eines konzeptionellen Rahmens zur Förderung der Gesundheit und Gesundheitskompetenz von Menschen mit chronischen Krankheiten und pflegebedürftigen Menschen als Aufgabe der Pflege. Fokussiert werden dabei die Umsetzungsoptionen und -bedingungen einer nutzerorientierten Versorgung in unterschiedlichen Versorgungsmodellen.

Vorgehensweise

  1. Literaturrecherche und -auswertung zur Förderung der Gesundheit, der Gesundheitskompetenz und des Selbstmanagements bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit in unterschiedlichen Versorgungsmodellen.
  2. Analysen zu den Voraussetzungen und Ausgestaltungsmöglichkeiten der Förderung der Gesundheit und Gesundheitskompetenz als Aufgabe der Pflege: Fachgespräche mit nationalen und internationalen Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zur Identifikation von förderlichen und hinderlichen Faktoren für die Umsetzung nutzerorientierter Versorgungsformen.
  3. Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von nutzerorientierten Versorgungsmodellen, welche die Förderung der Gesundheit und der Gesundheitskompetenz und des Selbstmanagements der Nutzer*innen in ihr Zentrum stellen.
  4. Aufbereitung und Verbreitung der Ergebnisse in Form von Vorträgen, Publikationen und einem gemeinsamen Projektband des Verbunds FörGes.

Dieses Projekt ist Teil des Verbunds FörGes.
 

Aktuelles

 

Anreise und Adressen