Analyse der direkten und indirekten Gesundheitseinflüsse von physikalischen, chemischen und biologischen Agenzien
- in unterschiedlichen Umweltmedien (Wasser, Boden, Luft, Lebensmitteln, technischen Systemen); und Lebensbereichen (Wohn- und Arbeitsstätten, Schulen, Krankhäusern, Pflegeheimen, Verkehrsmitteln u.a.)
- unter Einbeziehung von geschlechts- und altersspezifischer Fragestellungen
- und unter Berücksichtigung des Sozialgradienten bzw. der Umweltgerechtigkeit.
Insbesondere die letzten beiden Punkte sind Querschnittsbereiche, die besondere Berücksichtigung erfahren müssen. Insbesondere in urbanen Ballungsgebieten sind soziale Unterschiede und die daraus resultierenden Umweltungerechtigkeiten (z.B. Thema "Gesundes Wohnen") besonders stark ausgeprägt. Kommen hier industrielle Umweltbeeinträchtigungen noch hinzu, so können in Bezug auf umweltbezogene Gesundheitsbeeinträchtigungen so genannte "Hot Spots" entstehen, deren Lebensbedingungen es genau zu erfassen gilt. Insbesondere die Identifikation besonders gefährdeter Bevölker- ungsgruppen ist in diesem Kontext von besonderer Bedeutung.