Aufgaben und Ziele der Gleichstellungskommission

  • Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern durch den Abbau von Benachteiligungen und Schaffung gleicher Entwicklungsmöglichkeiten
  • Umsetzung des Gleichheitsgebots des Grundgesetzes und des Landesgleichstellungsgesetzes des Landes NRW sowie den geltenden Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der Universität Bielefeld

Bestandsanalyse der aktuellen Studierendenzahlen und Stellenbesetzungssituation

  • Insgesamt ist der Frauenanteil unter den Studierenden bis 2007 leicht angestiegen und hält sich nun stabil bei 74%. Das Verhältnis beträgt etwa 75:25.
  • Der Anteil weiblicher Studierender ist sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang höher als die Anzahl männlicher Studierender
  • Ursachen für den hohen Frauenanteil liegen vermutlich darin, dass Themen wie “Gesundheit“ und “Kommunikation“ nach wie vor Frauen besonders ansprechen
  • Die Beschäftigungssituation von Frauen an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften ist im Vergleich zu anderen Fakultäten insgesamt als gut zu beurteilen.
  • Besonders positiv zu bewerten ist der wieder angestiegene Professorinnen-Anteil von 38%.
  • Die Stellenbesetzung im Mittelbau hat sich insgesamt jedoch nicht zum Vorteil der Frauen entwickelt. Der Anteil weiblicher Mitarbeiterinnen ist zwar mit 40% stabil geblieben – die Chancen auf die Besetzung von gehobenen Positionen haben sich aber eher verschlechtert.
  • Frauen sind bezüglich ihrer Entgeltsituation und der Einnahme von „Karrieresprungbrettern“ im Nachteil. Daher gilt es, sich auch weiterhin um die Frauen zu bemühen – und zwar insbesondere bei der Besetzung von hoch bezahlten Positionen, von haushaltsgebundenen und von unbefristeten Stellen im Mittelbau, bei denen sie noch immer das Nachsehen haben.

Unterziele und Maßnahmen

    Erhöhung der Frauenquoten bei der Besetzung von Professuren und hoch dotierten Mitarbeiterstellen im Mittelbau
  • Umsetzung verschiedener Maßnahmen zur Frauenförderung, wie Neubesetzung von Professuren und Lehrstuhlvertretungen durch Frauen, Schaffung neuer Stellen für Frauen, verstärkte Beteiligung von MitarbeiterInnen in den Arbeitsgruppen, gezielte Information, Ansprache und Anwerbung von Frauen etc.
  • Gezielte Karriereförderung von Studentinnen und Mitarbeiterinnen an der Fakultät
  • Coachingangebote für Frauen und Tandemmodelle, Erstellung eines Leitfadens für Nachwuchswissenschaftlerinnen
  • Gender Mainstream im gesundheitswissenschaftlichen Studium
  • Durchführung einer quantitativen Befragung der Studierenden zur Verbesserung der Gleichstellung von Männern und Frauen im gesundheits-wissenschaftlichen Studium.
  • Durchführung von qualitativen Befragungen bei männlichen Absolventen und Schüler als zukünftige Studenten zur Entwicklung von Strategien zur verbesserten Ansprache
  • Förderung spezifischer (Frauen-) Gruppen: Eltern und Migrantinnen
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie
  • Förderung studierender Migrantinnen und Wissenschaftlerinnen aus dem Ausland
  • Förderung der Genderaspekte in Forschung und Lehre
  • Veranstaltung eines Fachtages „Genderfragen in Forschung und Lehre der Gesundheitswissenschaften“
  • Pro Studienjahr und Studiengang eine Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Gender“
  • Stärkung der Kooperation mit den Aktivitäten des IFF und Vernetzung mit dem Studiengang „MA Gender Studies“
Gleichstellungsplan der Fakultät für Gesundheitswissenschaftenpdf-Datei