Fakultät für Gesundheitswissenschaften
 
 
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Was sind Gesundheitswissenschaften?

Eine weit akzeptierte Definition von Gesundheitswissenschaften lautet: „Die Gesundheitswis­senschaften befassen sich mit den körperlichen, psychischen und gesellschaftlichen Bedin­gungen von Gesundheit und Krankheit, der systematischen Erfassung der Verbreitung von gesundheítlichen Störungen in der Bevölkerung und den Konsequenzen für Organisation und Struktur des medizinischen und psychosozialen Versorgungssystems“ (Hurrelmann/Razum[Hg.] Handbuch Gesund­heitswissenschaften, 2012).

Das Erkenntnisinteresse der Gesundheitswissenschaften liegt daher zum einen in der Analyse der körperlichen, psychischen und sozialen Ausgangsbedingungen und Ursachen für Ge­sundheit und Krankheit in verschiedenen Bevölkerungsgruppen und zum anderen in der Analyse der daraus erwachsenden Konsequenzen für Versorgungssysteme, Gesundheitspolitik und - management, Gesundheitssystemgestaltung und nachhaltiges Umweltmanagement.

Der Objektbereich der Gesundheitswissenschaften erfordert eine gleichberechtigte Koopera­tion zwischen wissenschaftlichen Disziplinen, die jeweils auch in facheigenen Organisationen im Wissenschaftsbetrieb angesiedelt sind. Konstitutiv für die Multidis­zip­lin Gesundheitswissenschaften/Public Health sind die wissenschaftlichen Disziplinen Biologie/Ökologie, Demografie, Epidemiologie, Medizin, Ökonomie, Pädagogik/Psycho­logie, Pflegewissenschaft/Versorgungsforschung, Politologie und Soziologie. Seit der Gründung der Fakultät im Jahre 1994 ist es gelungen, fast alle dieser Bezugs­dis­ziplinen der Gesundheitswissenschaften in Bielefeld in einem organisatorisch eigenstän­digen Fachbereich zusammenzufassen. Besonders wichtig ist dabei die Kombination von Disziplinen aus der biomedizinischen und der sozial-verhaltenswissenschaftlichen Denktradition. Gesundheitswissenschaften verbinden nicht nur mehrere Einzeldisziplinen, sondern auch die dahinter stehenden unter­schiedlichen paradigmatischen Ansätze, die sich in jeweils verschiedenen Theorie- und Methodenorientierungen niederschlagen.