Fakultät für Gesundheitswissenschaften
 
 
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Aktuelles aus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften


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Warum ist die Fakultät in Arbeitsgruppen organisiert?

Um der Interdisziplinarität in der Organisationsstruktur des Fachbereichs Ausdruck zu verleihen, hat die Fakultät für Gesundheitswissenschaften intern die Organisationsform der relativ autonomen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen im Sinne von „Departments“ gewählt, die Teil eines flexibel aufgebauten Gesamtfachbereichs sind. Leitende Idee ist es, jede zentrale Bezugsdisziplin und damit jedes für die Gesundheitswissenschaften konstitutive wissenschaftliche Teilgebiet mit einer „Kernprofessur“ zu besetzen. Jede Kernprofessur leitet eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe, zu der zusätzlich Stammstellen für wissenschaftliche Mitarbeiter und für die arbeitstechnische Organisation angehören. Jede wissenschaftliche Arbeitsgruppe hat festgelegte Teilaufgaben in der Lehre und ist verantwortlich für die Akquirierung von Forschungsmitteln, die Durchführung von Forschungsprojekten und die Gestaltung von Publikationen.
Die Konstruktion von relativ autonomen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen in Form einer „Department-“ oder „Torus-Struktur“ im Sinne eines vernetzten und koordinierten Systems hat sich hervorragend bewährt. Die Grundausstattung der einzelnen Arbeitsgruppen mit Personal- und Sachressourcen hat zur Planungssicherheit geführt, weil die Mittel für die Basisleistungen in Lehre und Forschung gesichert sind. Die relative Autonomiestellung regt zugleich Wettbewerb und fachliche Profilierung untereinander an. So dürfte es kein Zufall sein, dass die Fakultät gegenwärtig die meisten Drittmittel pro Wissenschaftler einwerben konnte.

Die arbeitsgruppenförmige Organisation hat den Vorteil, dass interdisziplinäre Arbeit in Forschung und Lehre jeweils von der anerkannten und gesicherten Basis der Ausgangsdisziplin einer Arbeitsgruppe aus betrieben werden kann. Sobald zwei Arbeitsgruppen der Fakultät kooperieren, bewegen sie sich bereits im interdisziplinären Raum, da sie jeweils aus einer anderen Wissenschaftsdisziplin stammen. Was in anderen Bereichen der Universität Bielefeld für die Kooperation von Arbeitseinheiten zwischen zwei oder mehr Fakultäten gilt, spiegelt sich innerhalb der Fakultät für Gesundheitswissenschaften schon in der Binnenstruktur.

Die externe Kooperation mit Arbeitseinheiten anderer Fakultäten oder anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen wird ebenfalls angeregt, denn die Mitglieder der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen innerhalb der Fakultät für Gesundheitswissenschaften sind gewissermaßen “geschult“ im interdisziplinären Arbeiten, da sie schon innerhalb ihres Fachbereichs auf diese Form wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns angewiesen sind.

Die Interdisziplinarität schlägt sich auch in der Forschung und der Lehrtätigkeit der Fakultätsmitglieder nieder. Der vorherrschende Forschungstyp besteht in der Verbindung von theorieorientierter Grundlagenforschung mit probleminduzierter Anwendungsorientierung. In der Lehre ist der dominierende Ausbildungstyp die Lehrveranstaltung, in der Zugänge von unterschiedlichen wissenschaftlichen Denkweisen auf die Analyse eines Gesundheitsproblems gewählt werden.