3. Internationale Fachtagung Health Inequalities III
Theorie – Empirie – Praxis
Freitag, 13. Juni und Samstag, 14. Juni 2008 in Bielefeld
Ankündigung und Call for Papers
Ein- bis zweiseitiges Abstract für die Themengebiete der Arbeitsgruppen bis spätestens 30. April 2008 per E-mail an
health-inequalities@uni-bielefeld.de
oder postalisch an
Dagmar Kanig
Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
Stichwort: Health Inequalities III.
Veranstalter
Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. sowie den Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ und „Medizin- und Gesundheitssoziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Tagungsort
Universität Bielefeld
Tagungsleitung und -koordination
Ullrich Bauer, Uwe Bittlingmayer, Matthias Richter (Universität Bielefeld), Thomas Altgeld, Antje Richter (Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.), Eva Barlösius, Peter A. Berger (Sektion „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ der DGS), Johann Behrens, Bernhard Borgetto, Matthias Richter (Sektion „Medizin- und Gesundheitssoziologie“ der DGS)
Thema
Nachdem immer mehr empirische Befunde aus der Gesundheits- und Ungleichheitsforschung zusammengetragen wurden, die auf einen „sozialen Gradienten“ im Hinblick auf Krankheitswahrscheinlichkeiten und Lebenserwartung hinweisen, konnte das Thema der sozial bedingten gesundheitlichen Ungleichheiten in den letzten Jahren eine zunehmende Aufmerksamkeit für sich reklamieren, wobei jedoch bis heute deskriptive Studien überwiegen. Eine explizite, theoriegeleitete Diskussion über genaue Verursachungsmechanismen ist dabei ebenso wenig präsent wie eine Diskussion über sozialpolitische Konsequenzen gesundheitlicher Ungleichheiten. Ziel der Tagung ist es, einerseits vertiefte theoretische Diskussionen über soziale und gesundheitliche Ungleichheiten anzuregen, und andererseits den deutschen Stand in der empirischen Forschung mit dem internationalen Forschungsstand abzugleichen. Dadurch soll der Drang nach schnellen, aber eben bislang wirkungslosen politischen Konzepten zur Reduktion gesundheitlicher Ungleichheiten durch das Insistieren auf die Entwicklung tragfähiger theoretischer Konzepte abgebremst werden.
Keynote speakers:
David Blane (London), Mel Bartley (London), Stefan Hradil (Mainz), Petra Kolip (Bremen), Michael Vester (Hannover), Raimund Geene (Magdeburg/Stendal)
Im Blickpunkt stehen die Themenbereiche:
Flyer zur Tagung als PDF



