Berufliche Einsatzmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen

Die Doktorandenausbildung wird als "Scharnier" zwischen Ausbildungs- und Forschungsauftrag der Universitäten angesehen. Sie liefert einen Abschluss, der weltweit im akademischen Bereich und auch in der Wirtschaft, Industrie und den Behörden anerkannt ist.

Ein großer Teil der Absolventinnen und Absolventen mit dem Doktorhut üben leitende Aufgaben in Behörden, Ministerien und öffentlichen Einrichtungen, in Forschungsinstituten und Agenturen sowie in Managementpositionen in kommerziellen Gesundheitseinrichtungen wie dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und Krankenhäusern aus. Ihre Aufgaben erstrecken sich von epidemiologischen, bevölkerungsmedizinischen und gesundheitsökonomischen Themen, Fragen von Prävention und Gesundheitsförderung bis zu solchen der Qualitätssicherung der Versorgung und der Implementation von Programmen für spezielle Bevölkerungsgruppen oder die Ermittlung und Beantwortung des Versorgungsbedarfs von Menschen in verschiedenen Krankheitslagen. Auf all diese Kompetenzbereiche geht der strukturierte Promotionsstudiengang ein.

Viele der Promovendinnen und Promovenden bereiten sich auf Lehrtätigkeiten in Universitäten, Fachhochschulen und Weiterbildungsakademien und auf eine Laufbahn als Hochschullehrerin oder Hochschullehrer vor, um die Weichen als wissenschaftlicher Nachwuchs in Public Health zu stellen. Sie benötigen hierfür die Kompetenzen zur Entwicklung neuer Studienprogramme, zur Anwerbung, Planung und Durchführung von Forschungsprojekten sowie die Fähigkeiten zur Publikation der Ergebnisse gesundheitswissenschaftlicher Projekte und ihrer Verbreitung in der Fachöffentlichkeit.

Der Bielefelder Promotionsstudiengang stellt sich diesen Anforderungen, um die Stärkung der Promotion als Schlüsselrolle für eine wissenschaftliche Nachwuchskarriere in den Gesundheitswissenschaften zu fördern und zu forcieren.

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