Das Gleichstellungsbüro
 
 
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Seminar für dezentrale Gleichstellungsbeauftragte und -kommissionsmitglieder

Es findet ein Inhouse-Seminar des Deutschen Hochschulverbands (DHV) zu dem Thema "Rechte und Pflichten in Gleichstellungs- und Genderfragen" statt.

Termin: 16.11.2017, 09:30 Uhr bis 15 Uhr, C2-136

Anmeldeschluss: 23. Oktober 2017

Anmeldung unter: fortbildung@uni-bielefeld.de

Weitere Informationen

 

->Kontakt:

Das Gleichstellungsbüro
der Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25
D-33615 Bielefeld

Räume: L3 -- 113/ 117/ 119
Fon: (0521) 106-4202/03
Fax: (0521) 106-89 008

E-Mail:
gleichstellungsbuero@uni-bielefeld.de

Unsere Sprechzeiten:
Montags - Donnerstags
9.00 - 13.00

Das Gleichstellungsbüro ist die erste Anlaufstelle für Terminvereinbarungen  und für Fragen aller Art.

AG Gender in die Lehre und Forschung

Im Zusammenhang mit der Verstetigung der Gender-Gastprofessur sowie aktuellen Bekundungen der Universität Bielefeld, Gender als Aspekt in Forschung und Lehre ausweiten zu wollen, hat sich Ende des Jahres 2012 aus der zentralen Gleichstellungskommission (FGK) heraus eine Arbeitsgruppe Gender in die Lehre und Forschung gebildet. Sie möchte das Thema in seiner Breite erfassen und sich dann auf Aspekte konzentrieren, die hier an der Universität gut in bereits bestehende Strukturen integrierbar sind. Derzeit erarbeiten sechs Mitarbeiter_innen des Gleichstellungsbüro und des MA Gender Studies Ideen und Konzepte zur weiteren Implementierung von Gender in die Lehre und Forschung. Weitere Interessierte sind in der Arbeitsgruppe willkommen.

Die Arbeitsgruppe Gender in die Lehre und Forschung, möchte die bereits vielfältig vorhandenen Lehr- und Fortbildungsangebote für Lehrende und Studierende an der Universität Bielefeld erfassen, die im Kontext von Genderforschung und -kompetenz relevant sind, sowie diese systematisieren. Die systematische Aufstellung zu Genderwissen an der Universität Bielefeld bietet die Möglichkeit herauszustellen, wo noch Handlungsbedarf besteht.

Die Arbeitsgruppe Gender in die Lehre und Forschunf (von links nach rechts): Sara Schlichting, Ann-Christin Kleinert, Susanne Richter, Susan Banihashemi, Jutta Grau, Lydia Plöger.

Für die Bearbeitung des Themenkomplexes Gender in die Lehre und Forschung bzw. Genderkompetenz ist folgendes leitend: Wie lassen sich Gender- und Diversity-Aspekte in der akademischen Lehre und Forschung berücksichtigen oder wie sind Gender- und Gleichstellungsperspektiven in der Hochschuldidaktik verankert? Das Ziel der Arbeit von Gender in die Lehre und Forschung ist die Bedeutsamkeit von Gender als querschnittlich verbreitetes Kriterium guter Lehre und Forschung. Eine gleichstellungsorientierte Umgestaltung des Lehrbetriebs bedeutet, Studienbedingungen, Inhalte und didaktische Lehrformen so zu verändern, dass eine Lehr-Lernkultur entsteht, die die Heterogenität der Studierenden und der Lehrenden anerkennt und diese nicht aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft und anderer Lebenslagen benachteiligt

Der Fokus unserer Arbeit liegt in der Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen und der strukturierenden Macht der sozialen Kategorie Geschlecht. Allerdings betrachten wir diese als verwoben mit anderen Differenzkategorien wie Ethnizität, Klasse, (Nicht-)Behinderung, Alter, sexuelle Identität. Ein intersektionaler Blick ist uns wichtig und in Folge dessen sollen auch die Angebote und Maßnahmen der Arbeitsgruppe Gender in Forschung und Lehre um Diversity-Aspekte erweitert werden. Für diesen Bereich streben wir eine Kooperation mit Expert_innen zum Thema Diversity bzw. einzelner Diversity- Dimensionen an.

Die Aktivitäten im Überblick:

  1. Auftaktworkshop im April 2013: "Genderkompetenz als Qualitätsmerkmal guter Lehre" erläutern - entwickeln - etablieren. Vernetzung mit Personen, die in der Universität mit der Qualitätssicherung der Lehre befasst sind und zusammen mit uns zur Implementierung von Gender in der Lehre beitragen können
  2. Die AG G.i.L. ist Mitglied im bundesweiten Expert/inn/enkreis für Genderkompetenz in Studium und Lehre, um mit anderen Projekten, Theoretiker_innen und Praktiker_innen in einen konstruktiven und anregenden Austausch zu kommen und dadurch die Eingliederung von Gender in die Lehre voranzutreiben.
  3. Verbindungen zum Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW mit der dortigen Datenbank Gendercurricula.
  4. Sichtung und Systematisierung der bereits vorhandenen Angebote und infolge dessen die Konzeption von Anregungen für die Schließung von inhaltlichen Lücken.
  5. Implementierung eines Online-Kurses zu Gender&Diversity, der für alle Studierenden anrechenbar ist
  6. Für Impulse zu Genderinhalten und -forschung wollen wir zu einem späteren Zeitpunkt Veranstaltungen mit den Lehrenden anregen.