Das Gleichstellungsbüro
 
 
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Aktuelles

Internationaler Frauentag 2017

Ausgehend von dem Kampf um das Frauenwahlrecht, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Entlohnung sowie für Frieden am Beginn des 20. Jahrhunderts, konnten Frauen immer wieder Meilensteine und konkrete Verbesserungen für das Leben vieler Frauen legen.
Am Internationalen Frauentag am 8. März wird jährlich auch sichtbar, an welchen gesellschaftlichen Räumen und Strukturen es weiterhin mangelt, damit Frauen in Beruf, Familienarbeit, Politik und Kultur gleichberechtigt anerkannt werden. So gibt es eine Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld, die hierzu sowohl Rück- als auch Ausblicke bietet. Unter dem Motto "unglaublich weiblich - unterwegs" finden Sie hier weitere Informationen zu den Aktionen der Stadt Bielefeld.

Ergebnisse der Konferenz gender2020

Am 26. und 27. Januar 2017 diskutierten Hochschuleitungen und Spitzen aus Wissenschaftsorganisationen und Politik gemeinsam mit Gleichstellungsexpert_innen und und Geschlechterforscher_innen gemeinsam an der Universität Bielefeld über den dringend notwendigen Kulturwandel für die Gleichstellungspolitik in der Wissenschaft.

Alle Informationen und eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in der Pressemitteilung der Veranstalterinnen (bukof - Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen).

 

->Kontakt:

Das Gleichstellungsbüro
der Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25
D-33615 Bielefeld

Räume: L3 -- 113/ 117/ 119
Fon: (0521) 106-4202/03
Fax: (0521) 106-89 008

E-Mail:
gleichstellungsbuero@uni-bielefeld.de

Unsere Sprechzeiten:
Montags - Donnerstags
9.00 - 13.00

Das Gleichstellungsbüro ist die erste Anlaufstelle für Terminvereinbarungen  und für Fragen aller Art.

Gender in die Lehre und Forschung

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über Gender als Qualitätskriterium in Studium, Lehre und Forschung allgemein sowie speziell an der Universität Bielefeld. In einer Literatur- und Linksammlung sind Texte zum Themenkomplex Gender in die Lehre und Forschung aus theoretischer sowie anwendungsbezogener Perspektive verfügbar. Darüber hinaus verweisen wir auf inhaltlich verwandte Programme und Projekte, die bereits zur Förderung von Gender in die Lehre und Forschung durchgeführt wurden und werden. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein Querschnittsziel der Universität Bielefeld. Um den Grundsatz von Chancengerechtigkeit zu verwirklichen ist im Sinne von Gender Mainstreaming auch eine flächendeckende Einbeziehung von Gender in die universitäre Lehre und Forschung relevant.

Einen Anstoß zur Bearbeitung des Themas möchte die Arbeitsgruppe Gender in die Lehre und Forschung liefern. Sie erfasst das Thema in seiner Breite und konzentriert sich dann auf Aspekte, die hier an der Universität in bereits bestehende Strukturen integrierbar sind.

Für die Umsetzung von gendersensibler bzw. genderkompetenter Lehre und Forschung stehen bereits viele Erkenntnisse der Frauen- und Geschlechterforschung sowie der Ungleichheitsforschung zur Verfügung, die strukturelle Ungleichbehandlungen von Frauen und Männern sichtbar machen und ergründen, wie sich diese in unterschiedlichen Partizipations- und Lernchancen niederschlagen. Dies führte "[...] zu Konzepten von gendergerechter, gendersensibler, intersektionaler Didaktik, Förderung von Genderkompetenz - Gendertrainings - oder Ansätzen feministischer Hochschuldidaktik [...]. Sie alle haben das Ziel, diesen "heimlichen Lehrplan" der Ungleichheitsverhältnisse offen und sichtbar zu machen - also zu dekonstruieren- und Lehr-/Lernstrategien und Lernumgebungen zu entwickeln, um die immer noch vorherrschende Geschlechterungerechtigkeit abzubauen" (Stahr 2009: 35).

 

Literatur:

Stahr, Ingeborg: Hochschuldidaktik und Gender - gemeinsame Wurzeln und getrennte Wege. In: Auferkorte-Michaelis, Nicole (Hrsg.)(2009): Gender als Indikator für gute Lehre: Erkenntnisse, Konzepte und Ideen für die Hochschule. Opladen: Budrich UniPress. S. 27-40.