Das Gleichstellungsbüro
 
 
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Seminar für dezentrale Gleichstellungsbeauftragte und -kommissionsmitglieder

Es findet ein Inhouse-Seminar des Deutschen Hochschulverbands (DHV) zu dem Thema "Rechte und Pflichten in Gleichstellungs- und Genderfragen" statt.

Termin: 16.11.2017, 09:30 Uhr bis 15 Uhr, C2-136

Anmeldeschluss: 23. Oktober 2017

Anmeldung unter: fortbildung@uni-bielefeld.de

Weitere Informationen

 

->Kontakt:

Das Gleichstellungsbüro
der Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25
D-33615 Bielefeld

Räume: L3 -- 113/ 117/ 119
Fon: (0521) 106-4202/03
Fax: (0521) 106-89 008

E-Mail:
gleichstellungsbuero@uni-bielefeld.de

Unsere Sprechzeiten:
Montags - Donnerstags
9.00 - 13.00

Das Gleichstellungsbüro ist die erste Anlaufstelle für Terminvereinbarungen  und für Fragen aller Art.

Voraussetzungen an der Universität Bielefeld

An der Universität Bielefeld wird bereits in vielen Lehrveranstaltungen auf lehr- und forschungsrelevante Aspekte der Frauen- und Geschlechterforschung Bezug genommen und so in jedem Semester ein vielfältiges Spektrum an thematisch geschlechtersensitiv ausgerichteten Lehrveranstaltungen angeboten. Für die erwünschte weitergehende Systematisierung der Umsetzung von Gender in die Lehre - auch in den MINT-Fächern - hat die Universität Bielefeld gute strukturelle Voraussetzungen. Dazu gehört u.a. die Unterstützung und Kooperation des Interdisziplinären Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) der Universität Bielefeld. Es wurde 1980 gegründet und ist eine der ersten Forschungseinrichtungen bundesweit, die das Geschlecht und die Geschlechterverhältnisse in den Mittelpunkt der Forschung stellen. An der Forschung des IFF sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Fachbereichen der Universität Bielefeld beteiligt. Den größten Anteil haben Wissenschaftlerinnen aus der Soziologie, den Gesundheitswissenschaften, der Erziehungswissenschaft, der Sportwissenschaft und der Rechtswissenschaft.

Zu den Aufgaben des IFF gehören neben der Unterstützung interdisziplinärer Frauen- und Geschlechterforschung, Projektplanung, Organisation von Ringvorlesungen, Tagungen, Kolloquien und Diskussionsforen auch die Initiierung und Koordination von Lehrangeboten. So stellt das IFF jedes Semester ein Verzeichnis zu Lehrveranstaltungen an der Universität Bielefeld mit Inhalten der Frauen- und Geschlechterforschung zusammen.

Die Implementierung des Masterstudiengangs Gender Studies - Interdisziplinäre Forschung und Anwendung - der Universität Bielefeld wurde maßgeblich vom IFF unterstützt. Der Studiengang, der seit dem Wintersemester 2007/2008 besteht und seine erste Reakkreditierung erfolgreich durchlaufen hat, wird von der Fakultät für Soziologie organisiert. Neben der Trägerschaft der Fakultäten für Erziehungswissenschaft, Gesundheitswissenschaften sowie Psychologie und Sportwissenschaft beteiligen sich die Fachbereiche Rechtswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft am Lehrangebot. Außerdem ist der Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Bielefeld beteiligt. Hauptmodule des Studiengangs sind "Inter- und Transdisziplinarität", "Sozialisation und Bildung", "Arbeit und gesellschaftliche Transformation" sowie "Körper und Gesundheit". Aktuelle Themen der Geschlechterforschung werden der universitären Öffentlichkeit durch eine Ringvorlesung in jedem Semester bekannt gemacht.

Die Einrichtung einer Gender-Gastprofessur als fakultätsübergreifende "Wanderprofessur" bietet auch bisher diesbezüglich zurückhaltenden Fakultäten die Möglichkeit zum Ausprobie-ren und zur Stärkung von genderspezifischen Inhalten in Forschung und Lehre.

Als Ergänzung der internen Angebote zur Implementierung von Gender in die Lehre macht das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW konkrete Vorschläge und bietet Anregungen zur Integration von Lehrinhalten der Genderforschung. Im Rahmen des Forschungsprojektes "Gender-Aspekte bei der Einführung und Akkreditierung gestufter Studien-gänge" wurden zu 54 Studienfächern Gender Curricula in einer Datenbank zusammengetragen. Es handelt sich dabei um Vorschläge zur Integration von Lehrinhalten der Frauen- und Geschlechterforschung in die Curricula von (fast) allen in der Bundesrepublik Deutschland studierbaren Studienfächern.